Startseite/Inkasso: Gestern und heute

Früher war Inkasso ein Schreckensgespenst. Heute wird der Dialog mit dem säumigen Kunden eher gesucht. Das Ziel muss immer die Erhaltung von Kundenbeziehungen sein.

Die Geschichte von Inkasso

Von der «Auskunftei» über «Rechtskonsulenten» bis zum «Forderungsmanagement»:

Seit es Handel gibt, kommt es zu Zahlungsverzögerungen. Inkasso beschäftigt die Menschen also seit je her. Dass Geldeintreiben an die Nerven geht, ist ebenso eine zeitlose Wahrheit, die dem Inkasso-Business einen obskuren Ruf eingebrockt hat, der lange haften blieb. Die Realität aber sieht ganz anders aus.

19. Jahrhundert: Die ersten Inkassos entstehen

Im Wirtschaftsboom der Gründerzeit (spätes 19. Jahrhundert) kommt es in der Hitze des Gefechts vermehrt zu grösseren Zahlungsverzögerungen und -ausfällen. Damit das ‚Brummen‘ der Wirtschaft nicht zu einem Krach wird, treten zu dieser Zeit erste Inkassounternehmer auf den Markt. Diese frühen Auskunfteien

Das Forderungsmanagement muss stimmen!

Viele Schweizer Unternehmen gehen insolvent, weil ihre Aussenstände nicht bezahlt werden. Grund hierfür ist oft ein schlecht organisiertes Mahnwesen. Häufig wird in der Buchhaltung ein zu grosser Aufwand betrieben, werden zu viele Mahnungen versandt und gezögert, ein Inkassounternehmen einzuschalten, um Betreibungen einzuleiten oder Verlustscheine einzutreiben.

Seit 2008 erhebt das BFS die Gründe für Konkurse. Demnach waren im Jahr 2014 fast 13 % der Auflösungen auf Mängel in der Organisation zurückzuführen. Im Jahr 2015 musste in der Schweiz die Rekordsumme in Höhe von fast 2,9 Milliarden Franken als Verluste abgeschrieben werden (Quelle: bfs.admin.ch).

Höchste Pro-Kopf-Verschuldung der Welt

Nicht

Was ist ein Verlustschein genau?

Wenn ein Gläubiger nach Ablauf einer Pfändung das ihm zustehende Geld nicht erhalten hat, erhält er einen definitiven Verlustschein. Dieser Verlustschein ist unverzinslich und verjährt nach 20 Jahren. Innerhalb dieser 20 Jahre können die Schulden jedoch beim Schuldner eingetrieben werden.

Viele Betriebe, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen mit einer entsprechend kleinen Buchhaltungsabteilung, scheuen jedoch den hohen Aufwand zum Eintreiben eines Verlustscheins und schreiben den Verlust deshalb einfach ab. Der Verlustschein wird meist lediglich archiviert und gerät in Vergessenheit.

Entwicklungen im Inkasso

Vom Schockerlebnis zur konstruktiven Zusammenarbeit

Inkassobüros geniessen keinen besonders guten Ruf. Zweifelhafte Geldeintreiber und kriminelle Auswüchse sind in der Branche aber in aller Regel Vergangenheit. Heute wird auf Zusammenarbeit zwischen Schuldner und Gläubiger gesetzt. Schliesslich will das Unternehmen den Schuldner als Kunden ja behalten.

Für die meisten Firmen Neuland

Inkassounternehmen unterstützen Unternehmen bei der schnellen und effektiven Beitreibung von ausstehenden Forderungen. Das ist für die Gläubigerseite angenehm und hat fast nur Vorteile, wird doch so die Beziehung zwischen Kunde und Unternehmen kaum tangiert, das Geld aber trotzdem eingetrieben. Für kleinere Firmen allerdings sind Inkassomandate oft Neuland. Es besteht grosse Unsicherheit darüber, wem in

Inkasso-Forderungen als Herausforderung für Unternehmer

Wer beruflich selbstständig werden will oder ist, setzt sich mehr Risiken aus. Zum Beispiel den unternehmerischen Risiken. Besondere Herausforderungen bilden zum Beispiel Inkasso Forderungen.

Was ist Inkasso?

Als Unternehmer hofft man grundsätzlich, dass seine Rechnungen fristgerecht beglichen werden und man nicht zu Inkasso-Forderungen greifen muss. Einer Inkasso-Forderung vorausgegangen ist die Lieferung einer Dienstleistung oder eines Produkts an einen Kunden. Die Auslieferung ist erfolgt, der Erhalt vielleicht sogar offiziell bestätigt und die damit verbundene im Kaufvertrag abgemachte oder nicht abgemachte Zahlungsfrist wurde nicht eingehalten. Ist keine Zahlungsfrist abgemacht, gelten die gesetzlichen Grundlagen.

Inkasso-Forderungen als Herausforderung für Unternehmer

Inkasso: Wie erkennt man als KMU seriöse Anbieter?

Es ist nicht das erste Mal, das mich ein Inkasso-Anbieter anruft. Eine Mitarbeiterin eines mir unbekannten Inkassounternehmens erklärt mir, dass sie mir eine Offerte mit den Dienstleistungen zustellen will. Das obwohl ich ihr klar kurz vorher gesagt habe, dass ich bereits mit einem Inkasso-Unternehmen zusammen arbeite. Sie ist nicht die Erste, die mein klares Nein nicht akzeptieren will. Diese Hartnäckigkeit lässt mich aufhorchen. Wie gehen diese Unternehmen denn mit Schuldnern um? Aus diesem Grund habe ich KMU-Marketing-Blog-Autor und Jurist Reto Ramstein mit dem nachfolgenden Artikel beauftragt. Wie erkennt man als KMU seriöse Inkasso-Anbieter?

Inkasso: So schützen sich Unternehmen vor Zahlungsrisiken

Was tun, wenn nach dem Verkauf von Gütern oder Dienstleistungen an einen Kunden die Bezahlung auch nach Ablauf der zweiten Mahnfrist ausbleibt? Handelt es sich dabei um grössere Summen, ist sowohl die Liquidität als auch die Beziehung zum vielleicht schon langfristigen Kunden in ernsthafter Gefahr. Als kleineres oder mittleres Unternehmen fehlt in solchen Fällen oft sowohl die Zeit als auch das juristische Know-how, um gezielt vorzugehen.

Inkassounternehmen übernehmen das Eintreigen von Forderungen

Wenn die Rechnung nicht bezahlt wird, bleibt die Möglichkeit eines Inkassounternehmens

Das Inkasso schont die Beziehung zum Kunden

Immer mehr Unternehmen greifen in