Was ist ein Verlustschein genau?

von Jasmin Taher

Wenn ein Gläubiger nach Ablauf einer Pfändung das ihm zustehende Geld nicht erhalten hat, erhält er einen definitiven Verlustschein. Dieser Verlustschein ist unverzinslich und verjährt nach 20 Jahren. Innerhalb dieser 20 Jahre können die Schulden jedoch beim Schuldner eingetrieben werden.

Viele Betriebe, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen mit einer entsprechend kleinen Buchhaltungsabteilung, scheuen jedoch den hohen Aufwand zum Eintreiben eines Verlustscheins und schreiben den Verlust deshalb einfach ab. Der Verlustschein wird meist lediglich archiviert und gerät in Vergessenheit.

Stichtag ist der 1. Januar 2017

Wussten Sie? Verlustscheine verjähren üblicher Weise nach 20 Jahren. Alle Verlustscheine, die vor dem 1. Januar 1997 ausgestellt wurden, verjähren jedoch erst am 1. Januar 2017. Bei all diesen Verlustscheinen, die vor 1997 ausgestellt wurden, muss bis noch im Jahr 2016 die Verjährung unterbrochen werden, sonst können sie nicht mehr geltend gemacht werden.

Inkassobüros helfen bei Verlustscheinbearbeitung

Das Verfahren zum Einbringen von Verlustscheinen ist aufwendig und langwierig. Der zusätzliche Aufwand ist von einer kleinen Buchhaltungsabteilung neben der täglichen Arbeit kaum zu erbringen. Deshalb ist es hilfreich, sich in diesem Bereich professionelle Hilfe zur Seite zu stellen. Viele Schweizer Inkassobüros bieten Verlustscheininkasso an, so auch die Inkasso Organisation AG aus Zug, die ihre Dienstleistung vorwiegend für KMUs anbietet.

Als Kunde gehen Sie kein Risiko ein, wenn Sie die Verlustscheinbearbeitung dem Inkasso Unternehmen überlassen. Verlustscheine werden von den Inkasso-Spezialisten, die sich bestens mit den Abläufen sowie mit Daten, Fristen und Verfahren auskennen, auf reiner Erfolgsbasis bearbeitet. Sprich, Sie erhalten keine Rechnungen sondern Zahlungen, wenn das Verlustscheininkasso erfolgreich war.

Fairness gegenüber zahlenden Kunden

Wenn ein alter Verlustschein realisiert werden kann, dann bedeutet das einen finanziellen Erfolg. Aber nicht nur deshalb, sondern auch aus Fairness gegenüber den Kunden, die ihre Rechnungen stets pünktlich und gewissenhaft zahlen, macht konsequentes Verlustscheininkasso – mit Unterstützung der Inkasso-Profis – Sinn!

Quelle:

Weitere Artikel auf KMU-Marketing-Blog.ch:

 

You may also like

Kommentar schreiben