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Rapid Prototyping: von begreifbaren Prototypen vor der Massenproduktion profitieren
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Rapid Prototyping: von begreifbaren Prototypen vor der Massenproduktion profitieren

von Autorenteam 20.11.2024
geschrieben von Autorenteam

Neue Produkte eröffnen Herstellern attraktive Marktchancen. Allerdings ist die klassische Produktentwicklung ein komplexer, langwieriger sowie riskanter Prozess. Glücklicherweise lässt sich dieser mit Rapid Prototyping (RP) optimieren. Wir skizzieren, wie das idealtypisch funktioniert und welche Vorteile sich für Hersteller ergeben. Zunächst aber wollen wir RP näher betrachten.

Die Themen im Überblick:

  • Was ist Rapid Prototyping genau?
  • Dank RP: der schnelle Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt
  • Die wichtigsten Vorzüge von Rapid Prototyping im Überblick
  • Fazit: Rapid Prototyping kann für Unternehmen den Unterschied machen
  • Mehr zum Thema Rapid Prototyping im Web ...
Was ist Rapid Prototyping genau?
Was ist Rapid Prototyping genau?

Was ist Rapid Prototyping genau?

Rapid Prototyping ist streng genommen keine einzelne Technik. Es handelt sich vielmehr um einen Sammelbegriff für bestimmte Technologien und Verfahren. Diese zielen darauf ab, dreidimensionale Prototypen schnell und kostengünstig herzustellen. Grundlage sind meistens digitale 3D-CAD-Daten.

Die schnelle Iteration von Designideen oder technischen Konzepten soll dabei in der Regel eine spätere Serienproduktion vorbereiten.

Oft kommen dabei Techniken zum Einsatz, bei denen das Auftragen von Materialien schichtweise erfolgt. Diese sind auch als additive Fertigungsverfahren bekannt. Besonders grosse Bedeutung haben in der Praxis in diesem Zusammenhang:

    • 3D-Druck
    • SLA (Stereolithografie)
    • SLS (selektives Lasersintern)

Welches dieser Verfahren die beste Wahl ist, hängt vom jeweiligen Anforderungsprofil ab.

Von der Idee zum Konzept bis hin zur Marktreife
Von der Idee zum Konzept bis hin zur Marktreife

Dank RP: der schnelle Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt

RP kommt im Rahmen der Produktentwicklung früher und umfassender zum Einsatz, als viele vermuten.

Um das zu verdeutlichen, skizzieren wir einen typischen Entwicklungsprozess.

1. Von der Idee zum Konzept mit Proof-of-Concept-Modellen

  • Die Produktentwicklung beginnt mit einer Idee, die potenzielle Marktbedürfnisse und Zielgruppen berücksichtigt.
  • Danach schliesst sich bereits die Konzeptphase an, in der nicht nur Skizzen, sondern auch Modelle entstehen.

Hier spielt RP erstmals eine Rolle – nämlich bei der Anfertigung erster Proof-of-Concept-Modelle. Diese sind oft vergleichsweise rudimentär gestaltet.

Das liegt daran, dass sie die Aufgabe haben, zunächst einmal nur die grundlegende Durchführbarkeit und Funktionsfähigkeit der Idee sowie des darauf aufbauenden Konzepts zu ermitteln.

Diese Modelle dienen dazu, die Machbarkeit und Marktattraktivität zu prüfen und Stakeholdern wie Investoren greifbare Beweise für das Potenzial der Idee zu liefern.

2. Die Validierung mithilfe von RP

Ist ein tragfähiges Konzept gefunden, beginnt die eigentliche Prototyping-Phase. Dabei gilt es zunächst, das optimale Fertigungsverfahren auszuwählen. Ist dieses gefunden, erfolgt die schichtweise Fertigung.

Ziel ist es dabei, funktionale Prototypen zu schaffen, die den Anforderungen des Endprodukts nahekommen.

In Validierungsphasen gilt es nun, Aspekte wie Design, Ergonomie und Funktionalität zu testen und sicherzustellen, dass vorab definierte Anforderungen, Spezifikationen und Zielsetzungen erfüllt sind.

3. Iterationen mit RP

Zeigen sich in den Validierungsphasen Schwachstellen, gilt es, Designs oder Funktionalitäten und möglicherweise sogar Konzepte und Ideen zu modifizieren.

Auf dieser Grundlage erfolgt die Erstellung optimierter Prototypen mittels RP. Der Vorgang wiederholt sich, bis die Ergebnisse zufriedenstellend ausfallen.

4. Technische Prototypen mit RP

Je nachdem, wie komplex das zu entwickelnde Produkt ist und wie gross die Originaltreue der bisherigen Prototypen ausfällt, existiert noch eine weitere Zwischenstufe. Dabei handelt es sich um sogenannte technische Prototypen. Diese stellen eine fortgeschrittene Entwicklungsstufe des jeweiligen Produkts dar.

Diese funktionsfähigen Prototypen verbinden die wichtigsten technischen und funktionalen Komponenten des Produkts.

Hier folgen weitere Tests unter möglichst realen Bedingungen. Fallen hier Schwachstellen auf, beginnt der skizzierte Zyklus mit weiteren Test- und Validierungsphasen von vorne.

5. Der Übergang zur Produktion

Bestehen die Prototypen alle Tests, steht die finale Produktionsfreigabe an. Auch hier finden teilweise noch RP-Prozesse statt.

So kommt es vor, dass möglichst seriennahe Modelle entstehen, um Produktionsprozesse zu optimieren oder Toleranzen zu verfeinern.

6. Der Schritt zur Marktreife

Sobald das entwickelte Produkt in hoher Produktionsqualität verfügbar ist, beginnt die Phase der Markteinführung. Selbst in diesem Stadium erfüllen die durch RP erstellten Modelle noch mehrere Funktionen. So dienen diese etwa den Marketing- und Vertriebsteams des Unternehmens als Demonstrationsobjekte.
Gleichzeitig überzeugen sie potenzielle Kunden durch ihre Greifbarkeit und Originaltreue.

Die wichtigsten Vorzüge von Rapid Prototyping im Überblick

    • Ergebnisoptimierung
    • Fehlerminimierung
    • Flexibilität
    • Kosteneffizienz
    • Geschwindigkeit
    • Greifbarkeit
    • Materialvielfalt
    • Originaltreue
    • Produkt- bzw. Produktionsqualität
    • Risikominimierung
    • Vielfältige Einsetzbarkeit

Ergebnisoptimierung

RP ermöglicht es, Entwicklungsprozesse und Produkte, die sich in der Entwicklungsphase befinden, kontinuierlich zu verbessern.

Das gelingt vor allem durch die Umsetzung von iterativen Änderungen auf Basis von Feedback in mehreren Validierungsphasen. So lassen sich Schwachstellen präzise identifizieren. Dies führt zu Produkten, die sowohl funktional als auch ästhetisch optimiert sind und den Anforderungen des Marktes besser entsprechen.

Fehlerminimierung

Einer der grössten Vorteile von RP ist die Möglichkeit, Fehler in frühen Entwicklungsphasen zu erkennen und zu korrigieren.

Funktions- und Belastungstests an physischen Modellen ermöglichen es, Schwachstellen zu lokalisieren, bevor sie hohe Kosten in der Produktion verursachen. Das minimiert die Wahrscheinlichkeit für mangelhafte Produkte und kostspielige Rückrufaktionen nach der Markteinführung.

Flexibilität

RP bietet eine aussergewöhnliche Flexibilität. Änderungen am Design lassen sich hier nämlich besonders einfach umsetzen.

So können Entwickler verschiedene Designansätze ausprobieren und sofort evaluieren. Diese Flexibilität erleichtert es auch, sich an wechselnde Anforderungen des Marktes oder der Zielgruppe anzupassen.

Geschwindigkeit

Dank moderner Technologien lassen sich mit RP Modelle innerhalb weniger Tage oder Stunden erstellen.

Diese Schnelligkeit beschleunigt den gesamten Entwicklungsprozess erheblich und verkürzt die Zeit bis zur Marktreife. Das ist oft ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten und ermöglicht die Abschöpfung von Überrenditen bei wenig preissensitiven Nachfragern.

Greifbarkeit

RP liefert immer ein greifbares Modell. Das ist ein wichtiger Vorzug.

Denn ein physischer Prototyp vermittelt ein besseres Verständnis für das Produkt als ein digitales Modell.

Kunden, Investoren oder Partner können das Produkt dadurch direkt erleben, seine Funktionen prüfen und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge äussern.

Kosteneffizienz

Mit RP senken Unternehmen gleich in mehrfacher Hinsicht ihre Kosten. So erhalten sie bereits für wenig Geld und ohne grosse Vorabinvestition aussagekräftige Prototypen.

Gleichzeitig lassen sich mit minimalem finanziellem Aufwand in der Prototyping-Phase potenzielle Fehler beheben oder Anpassungen vornehmen. Zudem ist RP durch Innovationen und Effizienzsteigerungen in den letzten Jahren immer kostengünstiger geworden.

Materialvielfalt

Im Rahmen von RP lassen sich eine Vielzahl von Materialien nutzen.

Das reicht von unterschiedlichen Kunststoffen und Metallen bis zu speziellen Verbundwerkstoffen. Je nach dem spezifischen Anforderungsprofil ist es so möglich, Materialeigenschaften wie Flexibilität, Härte oder Transparenz zu simulieren.

Dies ermöglicht es, Prototypen zu erstellen, die den Materialeigenschaften des Endprodukts sehr nahekommen.

Originaltreue

Die hohe Präzision moderner RP-Verfahren sorgt dafür, dass Prototypen dem finalen Produkt in Bezug auf Form, Funktion und Materialeigenschaften stark ähneln.

Diese Originaltreue erleichtert es, Designentscheidungen zu treffen und das Produkt unter realistischen Bedingungen zu testen. Das wiederum stellt sicher, dass Endprodukte den Erwartungen der Entwickler sowie der Zielgruppe entsprechen.

Produkt- bzw. Produktionsqualität

Nicht nur die Produktionsqualität der Prototypen hat in den letzten Jahren durch verbesserte RP-Techniken sukzessive zugenommen. Auch die Produktqualität profitiert von RP.

Denn die iterative Entwicklung und umfassende Tests steigern die Qualität des Endprodukts deutlich. So lässt sich praktisch jedes Detail immer weiter qualitativ verbessern – von der Benutzerfreundlichkeit über die Ergonomie bis zur Haltbarkeit des Produkts.

Risikominimierung

Die Entwicklung von neuen Produkten ist oft riskant. RP minimiert die Risiken, die mit der Markteinführung eines unzureichend getesteten Produkts verbunden sind. Die Möglichkeit, bei funktionsfähigen Prototypen umfassende Tests in mehreren Validierungsphasen durchzuführen, sorgt dafür, dass sich technische, funktionale und ästhetische Mängel frühzeitig entdecken lassen.

Dies schafft wiederum Sicherheit für Unternehmen und verhindert auch einen potenziellen Imageschaden durch Produktmängel.

Vielfältige Einsetzbarkeit

RP besticht durch eine vielseitige Einsetzbarkeit. Das bezieht sich nicht nur auf den eigentlichen Entwicklungsprozess, wo es beispielsweise dafür dient, Proof-of-Concept-Modelle oder anspruchsvolle technische Prototypen zu realisieren.
Die Technik ist auch in einer Vielzahl von Bereichen einsetzbar. Das reicht von der Automobil- und Luftfahrtindustrie bis hin zu Konsumgütern und Medizinprodukten.
RP unterstützt dabei sowohl einfache Designprojekte als auch komplexe technische Entwicklungen.

Fazit: Rapid Prototyping kann für Unternehmen den Unterschied machen

RP ist eine Schlüsseltechnologie in der modernen Produktentwicklung. Diese lässt sich gleich in mehreren Phasen des Produktentwicklungsprozesses einsetzen. Zudem hilft sie dabei, bessere Produkte zu günstigeren Preisen zu realisieren. Dafür benötigen Unternehmen allerdings einen kompetenten Partner. Dieser muss nicht nur die nötige Technik bereitstellen, sondern auch über das erforderliche Know-how und Erfahrung im Bereich RP verfügen. Dann steht Fortschritten bei der Produktentwicklung nichts mehr im Wege.

© kmu-marketing-blog.ch, 20.11.2024, Autorenteam

 

Mehr zum Thema Rapid Prototyping im Web ...

Rapidprototyping.ch: Das richtige Produktionsverfahren

Vor Projektbeginn müssen grundlegende Entscheidungen gefällt werden. Geschehen hier Fehler, ist das Ergebnis trotz moderner Produktionsmöglichkeiten zum Scheitern verurteilt.

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20.11.2024 0 Kommentare
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Die Bedeutung des Werkzeugbaus für KMU
Produkte

Die Bedeutung des Werkzeugbaus für KMU

von Andreas Räber 23.02.2024
geschrieben von Andreas Räber

Dank der Digitalisierung leben wir in einer Welt voller Tools, die uns zahlreiche Arbeitsgänge erleichtern. Verschiedene Softwares einschliesslich künstlicher Intelligenz machen vieles möglich. Der Informatik gegenüber steht die Arbeit mit Werkzeugen. Die kannten bereits unsere Ahnen. Werkzeuge wurden immer weiterentwickelt. Beim Handwerk, auf dem Bau, in der Landwirtschaft etc. Vom Werkzeugbau und seiner Bedeutung für KMU. 

Die Themen im Überblick:

  • Bedeutung Werkzeugbau
  • Produktion
  • Die Bedeutung von Werkzeugbau fürs KMU-Marketing
  • Neue Produkte entwickeln
  • Die Wahl der Materialien
  • Handling, Langlebigkeit und Kosten der Werkzeuge
  • Weiterführende Lesetipps zum Thema Werkzeugbau
Die Musterteile des Fertigungskonzepts der Aluminiumprofilextrusion.
Die Musterteile des Fertigungskonzepts der Aluminiumprofilextrusion.

Bedeutung Werkzeugbau

Im Alltag nutzen wir Werkzeuge am ehesten, wenn wir beispielsweise einen Nagel einschlagen, um ein Bild aufzuhängen. Oder etwas verschrauben, um es wieder zu stabilisieren. Werkzeug bedeutet jedoch viel mehr als Hammer und Schraubenzieher.

Produktion

Eine Computermaus, ein Telefon, eine Brille – ganz viele Gegenstände des tagtäglichen Bedarfs müssen hergestellt werden. Dies geschieht oft mithilfe von Spritzgussformen, Stanzwerkzeugen oder Prägewerkzeugen.

Individuelle Produkte brauchen exklusive Formen, Grössen und Materialien. Dafür müssen individuelle Werkzeuge produziert werden, um all diese Waren herstellen zu können.

Dies nennt sich Werkzeugbau.

Die Bedeutung von Werkzeugbau fürs KMU-Marketing

Will man am Markt Erfolg haben, braucht es individuelle Produkte. Standardwerkzeuge unterstützen diese Individualität nicht. Es ist die Einzigartigkeit und eine nachvollziehbare und überzeugende Entwicklung, die den Verkaufsentscheid bei potenziellen Kunden beeinflussen. Der Hammer mit Gummigriff, der Akku-Bohrer, der leichter in der Hand liegt.

Werkzeugbau hilft, die Produkteffizienz zu steigern, Produkte auf Kundenwünsche anzupassen und so die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Hochwertigere Produkte zu tieferen Preisen – dank dem speziell angefertigten Werkzeug. Produktionsprozesse können zudem schnell angepasst werden.

Erfolg am Markt hängt nicht nur vom Marketingkonzept ab, sondern auch von Produkten, die vom Design, vom Handling und den Möglichkeiten her überzeugen.

Neue Produkte entwickeln

Neue Produktionsmöglichkeiten ermöglichen es, neue Produkte zu entwickeln oder bestehende zu optimieren. Schon bei der Entwicklung von Produkten können wichtige Kriterien berücksichtigt werden, die später zu Wettbewerbsvorteilen führen. Werkzeugbau bedeutet darum langfristige Investition.
Dass wir Menschen Werkzeuge brauchen, um etwas erledigen zu können, ist ziemlich gegeben. Unserer menschlichen Anatomie sind Grenzen gesetzt. Unsere Hände sind zwar geschickt und unsere Muskeln können wir trainieren, doch für handwerkliche Arbeit braucht es schnell einmal mehr. Zuerst waren es Steine und Holz und dank dem menschlichen Erfindergeist entstanden Schritt für Schritt immer durchdachtere Werkzeuge.

Die Wahl der Materialien

Die Qualität eines Werkzeuges ist unter anderem abhängig vom eingesetzten Material. Häufig verwendete Werkstoffe sind Stahl, Aluminium, Kunststoffe sowie Verbundwerkstoffe.
  • Durch seine Härte und Verschleissfestigkeit ist Stahl ideal für den Werkzeugbau.
  • Aluminium hat andere vorteilhafte Eigenschaften. Es ist leicht und hat gute Wärmeleitfähigkeiten.
  • Kunststoffe und Verbundwerkstoffe kommen bei speziellen Anforderungen zum Einsatz.

Handling, Langlebigkeit und Kosten der Werkzeuge

Drei Punkte sind beim Werkzeugbau sehr wichtig:

Das Handling

Was erwarten wir von einer Software oder einem Werkzeug, wenn wir sie kaufen oder extra herstellen lassen? Wir erwarten einen Nutzen, eine Erleichterung.

Beim Werkzeugbau ist es darum wichtig, dass die Werkzeuge einfach zu bedienen, zu warten und zu reparieren sind.

Dies kommt auch dem aktuellen Fachkräftemangel entgegen. Einfach oder nachvollziehbar hilft weniger erfahrenen Mitarbeitenden, sich besser zu orientieren. Es senkt auch eine mögliche Unfallgefahr. 

Möglichst langer Lebenszyklus

Nebst der Verständlichkeit wünschen Kunden auch, dass die Werkzeuge langlebig und flexibel einsetzbar sind. Sie sollen zudem den Anforderungen eines sich ständig ändernden Marktes gerecht werden können.

Hier ist eine umsichtige Beratung seitens des Werkzeugherstellers sehr wichtig. Es gilt, den Markt und seine Entwicklung genau zu beobachten.

Eine sorgfältige Materialauswahl und eine präzise Fertigung sind daher unverzichtbar, um eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Werkzeuge zu gewährleisten. 

Die Kostenoptimierung

Wie überall in der Produktion, gilt es auch beim Werkzeugbau, die Kosten im Griff zu behalten oder noch besser, eine möglichst günstige Produktion erzielen zu können. Kosteneffizienz oder Einbusse bei der Qualität lautet die Zauberformel.

Hier liegen grosse Hoffnungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Als Menschen neigen wir zu sogenannter Betriebsblindheit. Sie entstehen durch gewohnheitsmässige Abläufe im Kopf.

Durch die Automatismen in unserem Denken übersehen wir oft die Möglichkeiten zur Optimierung von Abläufen. Es entstehen Vorstellungen, fixe innere Bilder und Überzeugungen, die unsere freie Wahrnehmung stören. Automatismen sind strukturgewordene Erfahrungen, die zu Betriebsblindheit führen.

Es liegt in der Verantwortung von Werkzeugbau-Herstellern, die internen Abläufe immer wieder zu hinterfragen oder KI in kleineren Abläufen versuchsweise einzusetzen und erste Erfahrungen zu sammeln. Der Werkzeugbau der Zukunft wird unter anderem mit und dank künstlicher Intelligenz erfolgreich sein.

Als Werkzeugbau-Hersteller geht es immer auch darum, potenziellen Kunden aufzuzeigen, warum diese bei ihnen produzieren sollen.

  • Ein eigener Werkzeugpark,
  • professionelle Beratung und das
  • Aufzeigen der Entwicklung und
  • mögliche weitere Verbesserungen und Ergänzungen in der Zukunft

sind wichtige Argumente, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende zu halten.

© kmu-marketing-blog.ch, 23.02.2024, Autor: Andreas Räber, Lektorat: Tabea Räber

Weiterführende Lesetipps zum Thema Werkzeugbau

Modernste CAD-Technologie unterstützt Werkzeugbau

Erfahrung macht sich bezahlt! Als zuverlässiger Hersteller von Spritzgussteilen stellt die Firma VON ALLMEN AG ihre Spritzgiesswerkzeuge im eigenen Werkzeugbau auf hohem Niveau selbst her. Mehr Infos auf vonallmen.ch.

Was ist Werkzeugbau genau?

Im Werkzeugbau werden Werkzeuge und Vorrichtungen für die Herstellung von Werkstücken produziert. Zum Einsatz kommen dabei CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen. Im folgenden Artikel im Fokus die Anwendungen und die Geschichte des Werkzeugbaus. Ebenso im Fokus Werzeugbau für der Automobil- und Medizinindustrie. Weiterlesen auf industrie-produkte.ch

Formenbau: Geschichte, Einflüsse, Innovation, Zukunft

Wie hat sich der Herstellungsprozess entwickelt, welche technischen Meilensteine gehen in seine Geschichte ein und wie beeinflusst KI seine Zukunft?Mehr Infos auf KMU-Marketing-Blog.ch

23.02.2024 0 Kommentare
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Verpackungsmaterial wie Stretchfolien sind sehr beliebt.
Verpackung

Stretchfolie und ihr Nutzen im Versandgeschäft

von Andreas Räber 27.11.2023
geschrieben von Andreas Räber

Der Onlinehandel bringt es mit sich, dass immer mehr Pakete versendet werden. Onlineshops haben sich etabliert und so kann man die gewünschten Produkte schnell und einfach bestellen. Und wenn es schnell und automatisiert geht, sind Transportschäden schnell mal möglich. Deshalb ist ein entsprechender Schutz der Produkte äusserst wichtig. Ein sehr wirkungsvoller Schutz für Palettentransporte sind Stretchfolien – hier unter der Lupe. 

Die Themen im Überblick:

  • Stabilität, Kosten und Schutz
  • Verpackungen sollen schützen
  • Stretchfolien unter der Lupe
  • Investition in Versandmaterial ist Prävention von Transportschäden
  • Weiterführende Lesetipps zum Thema Verpackung
Verpackungsmaterial: damit es Produkten gut geht
Verpackungsmaterial: damit es Produkten gut geht

Stabilität, Kosten und Schutz

Vor vielen Jahren leitete ich einen CD-, Kassetten- und Videoversand. Wichtige Faktoren in diesem Versandgeschäft waren zum einen die Stabilität der Produkte selbst, die Verpackungen und die Kosten für den Versand. Versandkosten nur an den verwendeten Materialien zu messen, ist zu kurz gedacht. Es ging hauptsächlich darum, Produktschäden zu vermeiden und des Weiteren, die Produkte möglichst einfach und bequem verpacken zu können.

Verpackungen sollen schützen

Dieser Verlag, den ich geleitet habe, war ein Geschäftsbereich einer Non-Profit-Organisation. Und so lag es auf der Hand, dass Verpackung nicht allzu viel kosten durfte.

Wir waren kreativ. Packpapier, Zeitungen, alles, was sich so verwenden liess, haben wir genutzt.

Unsere Kunden haben dies akzeptiert. Es waren gelebte Sparmassnahmen und ein Signal für die Spender, dass jeder Franken sinnvoll investiert wird.

Dann kamen wir auf die Idee, Zeitungen zu schreddern und dieses Material im Versand zu verwenden. An und für sich eine gute Sache. Doch die geschredderten Zeitungen blieben an den Videohüllen kleben, weil diese statisch aufgeladen waren. Das kam nicht so gut an. Und so investierten wir in Verpackungschips. Damit war das Innenleben unserer Versandverpackungen geklärt.

Grössere Sendungen jedoch mussten auf einer Palette transportiert werden. Grössere Sendungen = grössere An- und Herausforderungen. Lange haben wir diese Pakete mit dickem Klebeband fixiert. Das ging nicht immer gut und so investierten wir in Stretchfolien.

 

Stretchfolien unter der Lupe

Stretchfolie wird hauptsächlich zur Sicherung von Palettenladungen verwendet und hält die Ladung während des Transports stabil. Stretchfolie klingt zuerst mal ganz einfach, dahinter steckt aber eine Vielfalt an Möglichkeiten, die ich hier kurz darstellen möchte.

Die Stretchfolie, die wir in unserem Verlag verwendet haben, ist handelsüblich und verschiedenen Stärken erhältlich. Einfach ausgedrückt, schwere Versandpaletten brauchen dickere Stretchfolien. Sie kann manuell aufgetragen werden und erfordert keine speziellen Maschinen.

Die Maschinenstretchfolie wird für den Einsatz mit Stretchfolienmaschinen – hauptsächlich von grossen Unternehmen – verwendet. Diese Maschinen automatisieren den Verpackungsprozess und können die Folie schnell und effizient auf die Palette auftragen.

Spezialfolien. Da ist zum Beispiel die VCI-Stretchfolie. VCI steht für «volatile corrosion inhibitor» und ist eine Spezial-Polyethylenfolie, die beidseitig wirksam ist. Diese Folie enthält chemische Verbindungen, die dazu beitragen, die Korrosion von Metallen zu verhindern. VCI-Stretchfolie wird meistens in der Automobilindustrie verwendet, um Metallteile vor Rost und anderen Schäden zu schützen. Ein sehr guter Schutz für FE- und NE-Metalle.

Die Stretchnetzfolie: Diese Art von Folie besteht aus einem Netzmaterial, bietet eine gute Belüftung und Sichtbarkeit der Ladung. Sie wird oft in der Landwirtschaft und im Gartenbau verwendet, um Obst, Gemüse und andere empfindliche Produkte zu schützen.

Stretchfolien gibt es mit extra hoher Reissfestigkeit, mit UV-Schutz und für temperaturempfindliche Produkte. Sie sind ein effizientes Mittel zur Warensicherung und bieten einen zuverlässigen Transportschutz, Schutz vor Nässe und Schmutz.

 

Investition in Versandmaterial ist Prävention von Transportschäden

Geld sparen beim Transport muss gut überlegt sein. Transportschäden kommen meistens teurer, als wenn die Produkte sachgemäss geschützt werden. Und die Automatisierung der Transport-Unternehmen erfordert eine gewisse Stabilität der Produkte durch gutes Versandmaterial wie Karton, Stretchfolien, Beutel, Klebeband und vieles mehr. Und zu guter Letzt darf man nie vergessen, dass es der Endkunde ist, der weiterempfiehlt. Im Guten wie im negativen Sinn. Gut verpackte Ware ist für ein Versandgeschäft eine sehr wirkungsvolle Werbung.

© KMU-Marketing-Blog.ch, 27.11.2023, Andreas Räber

 

Weiterführende Lesetipps zum Thema Verpackung

Thema-Verpackung.ch: Verpackungsentwicklung & Verpackungsmaterial im Fokus

Verpackungen sollen während des Transports schützen und im Verkauf Produkte ideal präsentieren. Weiter werden Verpackungen aus verschiedenen Ressourcen wie zum Beispiel Karton oder Kunststoff hergestellt. Und wie so oft, müssen sie kostengünstig produziert werden. Mehr Infos auf Thema-Verpackung.ch.

Verpackungen und Künstliche Intelligenz

Tech-Expert*innen sind sich sicher: Ohne KI geht es nicht mehr. Schritt für Schritt mischt sich das Superbrain in unser Leben – sei es beim Programmieren, Zeichnen oder Schreiben. Selbst die Verpackungsindustrie hat es längst für sich entdeckt. Doch wo genau hinterlässt es hier seine digitalen Spuren und wie sehen die Verpackungen der Zukunft aus? Mehr Infos auf KMU-Marketing-Blog.ch

Die (unfreiwillige) Botschaft der Verpackungen

Verpackung ist Botschaft. Sie unterstreicht das Image des Unternehmens – meistens mehr, als man denkt. Verpackung bedeutet nicht nur Schutz eines Produktes, sie muss fachgerecht entsorgt oder wieder verwendet werden. Das bedeutet Aufwand. In der heutigen Zeit kommt noch der ökologische Gedanke dazu. Dieser muss unbedingt berücksichtigt werden. Nachfolgend ein Beispiel, wie Verpackung Botschaft vermittelt.wie sehen die Verpackungen der Zukunft aus? Mehr Infos auf KMU-Marketing-Blog.ch

27.11.2023 0 Kommentare
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Produktgestaltung: Wo Lasergravurmaschinen wertvolle Arbeit liefern
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Wo Lasergravurmaschinen wertvolle Arbeit liefern

von Autorenteam 17.10.2023
geschrieben von Autorenteam

Lasergravurmaschinen: bleibende Informationen einprägen

Lasergravurmaschinen haben die Welt der Gestaltung komplett verändert. Was dank ihnen alles möglich ist, wie sie arbeiten, wo sie zur Anwendung kommen und in welchen Bereichen KMU-Verantwortliche nicht mehr auf sie verzichten können und sollten. Einblick, Hintergrund, Bedeutung und Tipps in diesem Artikel.

Die Themen in diesem Artikel:

  • Was sind Lasergravurmaschinen?
  • Wie arbeiten Lasergravurmaschinen?
  • Wo kommen Lasergravurmaschinen zur Anwendung?
  • Die verschiedenen Arten von Lasergravurmaschinen
  • Wie finde ich die perfekte Gravurmaschine für mich?
  • Mehr zum Thema Lasergravur im Web​
Laserbeschriftung: Starke Eindrücke hinterlassen

Laserbeschriftung: Mit einer Lasergravurmaschine prägende Eindrücke hinterlassen

Was sind Lasergravurmaschinen?

Unter Lasergravur verstehen wir ein spezielles Verfahren, das Oberflächen dauerhaft mit Mustern und Markierungen versieht.
So können wir die verschiedensten Objekte nach Lust und Laune aufwerten und in persönliche Schmuckstücke verwandeln. Das Besondere:
Dank des berührungslosen Verfahrens entsteht eine aussergewöhnlich hohe Automatisierung, Haltbarkeit und Flexibilität.

Wie arbeiten Lasergravurmaschinen?

Das Herzstück der Lasergravur ist die hochenergetische Strahlung. Denn genau diese hat die Kraft, eine Oberfläche dauerhaft zu verändern. Mit höchster Sorgfalt entfernt die konzentrierte Hitze die oberste Schicht des Wunschmaterials und schafft so Platz für das eigene Design.

Wie genau die Gravur abläuft, richtet sich stets nach dem Material, das es zu bearbeiten gilt. Ein echter Klassiker für die Gravur von Oberflächen ist und bleibt der Kohlenstoffdioxidlaser, auch bekannt als CO2-Laser oder Kohlendioxidlaser. Das Prinzip: Hier werden CO2– und N2-Molekülen in einem Resonator gebündelt und für den Druck eingesetzt. Die Ausgangsleistung des CO2-Lasers liegt bei bis zu 80 KW.

Wo kommen Lasergravurmaschinen zur Anwendung?

Die Lasergravurmaschine ist ein technisches Multitalent. So kann man sie nahezu überall gut gebrauchen. Wie wäre es mit ein paar Beispielen, abgesehen vom Schlüsselanhänger mit Lasergravur?
In der Medizintechnik ist man heilfroh über den Laserdruck.
Mühelos markiert er medizinische Geräte und Instrumente mit Nummern, Codes und Anleitungen – und das dauerhaft.
Aus dem Handel ist das innovative Verfahren auch nicht mehr wegzudenken. Ob auf der Müslipackung, auf der Flüssigseife oder der Duftkerze – Produktinformationen verewigen die Händler selbstverständlich mit Lasergravurmaschinen. Die Kennzeichnungen sollen schliesslich gut lesbar sein und den Belastungen des Alltags ohne Probleme standhalten. Gerade im Mode- und Schmuckbereich würde man die Lasergravur um nichts auf der Welt eintauschen.
Kein Verfahren beschriftet und markiert die neuen Kollektionen so schnell, einfach, bequem und günstig wie die Lasergravurmaschine – sei es das neue Sweatshirt, die trendige Statement-Kette oder das seidige Halstuch im Leo-Look.
Und dann wären da natürlich noch die vielen Künstler:innen, die ihre Ideen mithilfe des Laserdrucks verwirklichen. Ob auf Holz, Glas oder Metall – ihre Visionen nehmen eine Gestalt an.

Beispiele für Lasergravur

Ein Beispiel für Lasergravurtechnologie: C02-Lasergravur
Lasergravur auf Glas mit Hilfe eines Lasergravurgerätes
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Lasergravuren zum Beispiel auf Glas, Holz, Metall oder Edelstahl: Einen bleibenden Eindruck hinterlassen

Die verschiedenen Arten von Lasergravurmaschinen

Lasergravurmaschine ist nicht gleich Lasergravurmaschine. Auch hier gibt es Unterschiede. Sehen wir uns die einzelnen Modelle genauer an.

1. Der CO2-Laser

Die Nummer 1 für die Gravur von organischen Materialien ist der CO2-Laser – sei es für die Holz Lasergravur, für die Bearbeitung von Leder oder für die Markierung von gröberen Glaswaren. Für die Lasergravur von Aluminium kommt das angesehene Druckverfahren ebenso zum Einsatz. Gerade bei eloxiertem Aluminium trägt es die oberste Schicht gewissenhaft ab und macht Platz für Neues.

2. Faserlasergravurmaschinen – hochwertige Metall Lasergravur

Wie für die Lasergravur von Metall geschaffen, ist der sogenannte Faserlaser. Sein Kernstück ist ein Laserknopf, in den ein XY-Spiegel eingearbeitet ist. Dieser schenkt ihm eine aussergewöhnliche Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und hohe Auflösung. Für tiefere Einkerbungen lässt sich ein- und dieselbe Stelle mehrmals lokal mit dem Laser gravieren. Dies ist insbesondere für Künstler:innen und Juwelier-innen interessant. Denn genau so bearbeiten sie besonders dünnes Silber.

3. UV-Lasergravurmaschinen

Für empfindliche Produkte, die leicht zu Bruch gehen, empfiehlt sich der UV-Laser –speziell für sensible Glaswaren und Kunststoffe. Denn im Vergleich zum Faserlaser und zum CO2-Laser greift er auf eine andere Wellenlänge zurück, die ein noch filigraneres Arbeiten ermöglicht.

Wie finde ich die perfekte Gravurmaschine für mich?

  • Steuerung & Software: Das A und O einer guten Gravurmaschine ist die richtige Steuerung und Software. Denn einige geldgierige Lieferanten versuchen, heimlich zu sparen. Ihr Trick: Sie bauen einfach alte Steuerungen und Systeme in die Maschinen ein. Bei CO2-Lasern ist das Risiko besonders hoch. Viel zu oft ärgern sich die Kund:innen später über eine mühselige Handhabung und veraltete Drucktechniken. So haben sie sich das definitiv nicht vorgestellt.
  • CE-Zeichen & Zertifikat: Dieser Punkt sollte sich eigentlich von selbst erledigen. Denn die Auslieferung von Geräten ohne CE-Zeichen ist gesetzlich verboten. Dennoch landen immer wieder Maschinen ohne CE-Zeichen bei den Kund:innen. Verlangen Sie beim Kauf also immer das CE-Zertifikat der Prüfstelle.
  • Zubehör inklusive: Normalerweise bekommen Sie Faserlaser- und CO2-Lasermaschinen als „schlüsselfertige“ Gesamtpakete. Sprich: Alle Zubehörteile sind bereits mit inbegriffen, um sofort loslegen zu können. Das gilt für Kühlung, Belüftung, Software, Schutzbrille, Wabentische, X/Y-Präzisionstische & Co. Vorsicht also, wenn Hersteller diese selbstverständlichen Teile als hochpreisiges „Upgrade“ verkaufen.
  • Garantie: Seriöse Hersteller haben nichts zu verbergen. So spricht nichts gegen mindestens 1 Jahr Garantie, wenn nicht sogar länger.
  • Der passende Kühler: An wassergekühlten CO2-Lasermaschinen spielen die Hersteller gerne herum. Selbst vor Manipulationen schrecken sie nicht zurück. Nicht selten verbauen sie einfache Wasserpumpen oder sogar Aquarienpumpen in die Geräte. Kein Wunder also, dass sie oft schon nach wenigen Monaten den Geist aufgeben.

© kmu-marketing-blog.ch – Autorenteam, Jana Winter, überarbeitet am 1.4.2025, Andreas Räber

Wo Lasergravurmaschinen wertvolle Arbeit liefern

Redaktionelle Leitung KMU-Marketing-Blog.ch

Andreas Räber ist Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach, eidg. dipl. Marketingplaner, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten aus den Bereichen Beruf, Gesundheit, Wirtschaft, Natur und Leben.

Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach

Mehr zum Thema Lasergravur im Web ...

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Spirola-Laser.ch ist ein Anbieter für Lasergravurmaschinen (aus der Praxis entwickelte Schweizer Qualitäts-Laserbeschriftungsanlagen) mit Sitz in Päffikon ZH.

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Der letzte Social Media-Post ist vier Monate her. Die Flyer-Kampagne letztes Weihnachten ist so gut wie in der Versenkung verschwunden. Und von der Unternehmenswebsite wollen wir gar nicht erst reden.

Nein, das ist kein schlechter Scherz. Das ist die Realität in vielen kleinen und mittleren Unternehmen – selbst im 21. Jahrhundert, wo uns KI die Welt erklärt. Höchste Zeit, etwas zu ändern. Ein starkes Marketing für KMU muss her. Aber was heisst «starkes Marketing» und wie zieht es in den Unternehmensalltag ein?

Die Themen in diesem Artikel:

  • Marketing für KMU – so warben wir gestern
  • Marketing für KMU heute: So werben wir in Zukunft
  • Online Marketing Coaching: Starthilfe für KMU
  • Mehr zum Thema KMU Marketing im Web ...
KMU sollten auch im Marketing fit sein.
KMU sollten auch im gesamten Online-Markting fit sein.

Marketing für KMU – so warben wir gestern

Kennen Sie das? Sie sind auf der Suche nach einer kompetenten Zahnarztpraxis in Ihrer Nähe. Logisch, dass Sie sich erst einmal online informieren. Macht doch jeder. Ah ja, die Praxis hat Potenzial. Hoffnungsvoll klicken Sie auf die Website. Aber hätten Sie das lieber nicht getan. Denn, was sich Ihnen jetzt bietet, ist ein Bild der Verwüstung.
Leere Seiten mit spärlichen Informationen, endlosen Ladezeiten und verpixelten Bildern machen Ihnen binnen Sekunden klar: Diese Praxis ist wohl doch nichts für mich. Sie suchen weiter.
Nur leider haben die anderen sieben Zahnarztpraxen in der Nachbarschaft gar keine Website. Mehr als Adresse und Telefonnummer spuckt das World Wide Web nicht aus. Na toll, wem vertrauen Sie Ihre Zähne jetzt bloss an? Fälle wie diese sind leider keine Seltenheit. Im Gegenteil: Noch immer lassen kleine und mittelständische Firmen ihr Marketing schleifen. Eine Unternehmenswebsite? Die mache ich schnell nach Feierabend. Social Media? Dieses neumoderne Zeug brauchen wir hier nicht. Radiowerbung? Ich bitte Sie! Und dann wundern sich die Firmenchefs noch, warum die Kunden und Patienten immer weniger werden. Gerade die Zahl der Neuankömmlinge lässt sich oft an einer Hand abzählen. Doch ganz ehrlich:
Wer will im digitalen Zeitalter schon zu einer Kanzlei, Praxis oder in ein Geschäft gehen, das im Internet ein Geist ist?

Marketing für KMU heute: So werben wir in Zukunft

Kein Grund zur Sorge: Wer marketingtechnisch noch nicht auf dem neusten Stand ist, kann es noch werden. Mit diesen 5 Tipps läuft das KMU-Marketing bald wie von selbst:

Starkes Direktmarketing

Personalisierte E-Mails und Newsletter sprechen die Kund:in direkt an und schaffen Vertrauen – aber nicht nur einmal pro Jahr. Eine Erinnerung pro Woche darf es schon sein. Ansonsten bleiben die Unternehmen nicht im Gedächtnis hängen.

Starkes Contentmarketing

Die Unternehmenswebsite ist der ideale Schauplatz für gutes Marketing. Informative Beiträge, News und regelmässige Blogartikel mit Fotos, Videos und Audiodateien sind hier Gold wert – genau wie durchdachtes Onpage SEO. Denn was wäre Digital Marketing für KMU nur ohne clevere Suchmaschinenoptimierung? Einer muss den User schliesslich auf die Website locken.

Starkes Social-Media Marketing für KMU

Die Zukunft des digitalen Marketings für KMU ist Social Media. Ob Facebook, Instagram oder TikTok – ein Besuch in den sozialen Netzwerken von Firmen gehört für die meisten User inzwischen einfach dazu. Wer also auf eine verstaubte Facebook-Seite oder auf einen lahmen Instagram-Kanal mit fünf Posts stösst, macht gerne wieder die Fliege. Dieser Konzern ist offenbar noch nicht im digitalen Hier und Jetzt angelangt. Marketing mit SEO? Hat man hier wohl noch nie gehört.

Starkes Influencer-Marketing

Beim Stichwort Social Media sind Influencer natürlich nicht weit. Doch gemeint sind nicht die klassischen Beauty-, Fashion- und Lifestyle-Influencer. Die Rede ist von Online-Persönlichkeiten, die kleinen und mittleren Unternehmen als digitales Sprachrohr dienen. Zum Beispiel: Sucht ein Handwerksbetrieb verzweifelt nach jungen Nachwuchstalenten, kann ein Influencer im DIY-Bereich mit grosser Reichweite durchaus Neugierde wecken. Vielleicht findet sich ja unter seinen tausenden Followern ein passender Kandidat.

Starkes Guerilla-Marketing

Nicht nur digitales Marketing für KMU spielt eine Rolle. Auch Guerilla-Marketing ist nicht zu unterschätzen. Denn die innovative Werbeform trifft Kund:innen und Bewerber:innen rein zufällig – im öffentlichen Raum. Mal warten sie auf den Bus und sehen nebenbei ein interessantes Firmenplakat an der Haltestelle, das ihnen nicht mehr aus dem Kopf geht. Mal erfahren sie auf der Rolltreppe im Supermarkt von neuen Stellenangeboten. Mal entdecken sie in ihrem Rucksack den dekorativen Flyer, den ihnen ein freundlicher junger Mann im Kaufhaus in die Hand gedrückt hat.

Online Marketing Coaching: Starthilfe für KMU

Ob beim Offline-Marketing oder Online-Marketing – kleine und mittlere Unternehmen tun sich oft mit beidem schwer – ganz besonders aber mit Online-Marketing. Sei es beim Onpage-SEO, beim Offpage-SEO oder beim Social-Media-Marketing – die modernen Kanäle wirken wie Fremdkörper für sie.

Aber das lässt sich zum Glück schnell ändern.

Ein professionelles Online-Marketing-Coaching macht die Firmen fit für die virtuelle Werbewelt.

Zusammen mit einem geschulten Coach lernen die Verantwortlichen die theoretischen und praktischen Kernkenntnisse einer erfolgreichen Online-Marketing-Kampagne kennen – von der Pike auf. Nachhaltigkeit steht dabei im Vordergrund. Warum?

Das Unternehmen soll das Offline- Marketing und Online-Marketing künftig auch selbst in der gleichen professionellen Form betreiben können – ohne die weitere Unterstützung eines Coaches.

Aber muss ein Coach dafür denn unbedingt sein? Reicht nicht ein Online-Seminar für «Marketing SEO» oder «Marketing SEA»? Experten plädieren klar für «Coach». Aus gutem Grund:

Einige KMU-Betriebe neigen zur Betriebsblindheit. Das war schon immer so bei uns und das soll auch immer so bleiben – lautet ihr Motto.

Da kommt ein Aussenstehender genau zur rechten Zeit. Mit objektivem Blick prüft er die Betriebsprozesse und macht realistische Verbesserungsvorschläge. Denn er ist auf Kriegsfuss mit der Betriebsblindheit. 

© kmu-marketing-blog.ch – Autorenteam, Jana Winter, 16.10.2023, überprüft und freigegeben durch Andreas Räber, Online-Marketing-Coach

 

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16.10.2023 0 Kommentare
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Verpackungen und Künstliche Intelligenz: Freunde oder Feinde?
Künstliche IntelligenzMarketingVerpackung

Verpackungen und Künstliche Intelligenz:

von Autorenteam 11.09.2023
geschrieben von Autorenteam

Tech-Expert*innen sind sich sicher: Ohne KI geht es nicht mehr. Schritt für Schritt mischt sich das Superbrain in unser Leben – sei es beim Programmieren, Zeichnen oder Schreiben. Selbst die Verpackungsindustrie hat es längst für sich entdeckt. Doch wo genau hinterlässt es hier seine digitalen Spuren und wie sehen die Verpackungen der Zukunft aus?

Die Themen in diesem Artikel:

  • Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz den Verpackungsprozess?
  • Verpackungen und KI: Welche Trends und Chancen ergeben sich?
  • Künstliche Intelligenz in der Logistik: Ein willkommener Newcomer
  • KünstlicheMehr Stabilität dank KI-basierter Wegemeteroptimierung​
  • Weiterführende Tipps zum Thema Verpackung
Welchen Einfluss hat künstliche Intelligenz auf Verpackungsprozesse?
Welchen Einfluss hat künstliche Intelligenz auf Verpackungsprozesse?

Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz den Verpackungsprozess?

Verpackungsmängel automatisch inspizieren

Oh nein, die Chipstüte ist plötzlich mit Gummibärchen gefüllt. Oje, die Seifenverpackung hat ein Loch. Und was sollen eigentlich die Schokoladenflecken auf dem Buchrücken? Zugegeben: In der Verpackungsindustrie geht schon mal etwas daneben. Gerade bei grossen Stückzahlen schleichen sich gerne Fehler ein. Da kommt ein wachsamer Beobachter doch wie gerufen, oder? Und genau dieser wachsame Beobachter ist Künstliche Intelligenz. Mit KI-basierten Bildverarbeitungssystemen überprüft sie Verpackungen auf Mängel und Unstimmigkeiten. Beschädigungen, Ablagerungen und Falschfüllungen erkennt sie mit links. So können Unternehmen endlich während der Produktion die Füsse hochlegen. Die Qualität ihrer Verpackungen ist gewährleistet – genau wie die Produktionsgeschwindigkeit.

Kartonschachteln kaufen und cleverer verpacken

Kennen Sie es? Sie öffnen ein XL-Paket und herauspurzelt ein XS-Produkt. Was haben sich die Unternehmen nur dabei gedacht? Doch kein Grund zur Sorge: Mit Künstlicher Intelligenz gehören böse Verpackungsüberraschungen künftig endlich der Vergangenheit an. Warum? Das digitale Gedächtnis ist ganz schön schlau. Ruck-zuck wählt es die optimale Verpackung für das Produkt aus. Format, Gewicht und Grösse stimmen endlich. So sparen Firmen nicht nur Kosten beim Einkauf von Verpackungsmaterial, sondern auch noch jede Menge Verpackungsmüll. Da gibt die Umwelt natürlich grünes Licht. Daumen hoch für die Künstliche Intelligenz.

Ein Gewinn für die Verpackungsmaschinen

Auch den Verpackungsmaschinen macht KI das Leben leichter. Endlich wissen sie, worauf sie sich einstellen müssen. Grösse, Format, Geschwindigkeit – alles ist geregelt. Per Knopfdruck erledigen sie ihre Arbeit. Das optimiert den Produktionsprozess, sichert die Produktqualität und reduziert den Verpackungsmüll.

Verpackungen und KI: Welche Trends und Chancen ergeben sich?

Die moderne Verpackungsindustrie schwört auf Deep Learning-Technologien. Aus gutem Grund: Diese Deep Learning-Algorithmen erkennen selbst in grossen Datenmengen komplexe Muster und werten sie aus.

Der grosse Vorteil: Endlich können die Maschinen automatisch Mängel ermitteln und die perfekte Produktverpackung vorschlagen.

Und dann wären wir auch schon beim Thema Nachhaltigkeit. Denn die perfekte Produktverpackung kommt natürlich nicht nur dem Konzern, sondern auch dem Planeten zugute. Endlich kennen wir die Idealmasse. Wir verwenden also nur noch so viel Verpackungsmaterial, wie unbedingt nötig. Auf allen anderen Schnickschnack verzichten wir. So fallen die Müllberge in Zukunft schon ein klein wenig niedriger aus.

Ein Blick in die Zukunft

Verpackungen im Geschäft kaufen oder Verpackungen online kaufen? Wie kaufen wir in Zukunft lieber ein? Genau das will auch Künstliche Intelligenz wissen. Und dafür riskiert sie gerne einen Blick in die Zukunft. Sorgfältig beschäftigt sie sich mit künftigen Markttrends. Welche Verbrauchsmuster zeichnen sie ab und wie können Verpackungsunternehmen darauf reagieren?

Künstliche Intelligenz in der Logistik: Ein willkommener Newcomer

Nicht nur beim Verpackungsdesign und bei der Verpackungsproduktion greifen Schweizer Unternehmen guten Gewissens auf KI-Tools zurück. Auch in der Logistik leistet das Superbrain gute Arbeit. Wie wäre es mit einem kleinen Beispiel?

Eine Kund*in bestellt häufiger bei demselben Konzern. Da bereitet das Lager natürlich umgehend die Ware für die Transporte vor. Kurze Lieferzeiten gehören schliesslich zum Service dazu. Aber jetzt passiert es: Dieselbe Kund*in gibt eine weitere Bestellung auf. Schade nur, dass sich das erste Paket gerade eben auf den Weg gemacht hat. Ein Extrapaket muss her. Dabei wäre die zusätzliche Verpackung nicht unbedingt nötig gewesen.

Die Waren hätten auch mühelos in ein Paket gepasst. Was für eine Materialverschwendung.

Muss das denn sein? Nein, sagt KI. Machine Learning lautet die Lösung. Die clevere Technologie ist wie ein neuronales Netzwerk. Gierig speichert es sämtliche Eckdaten der Kund*in aus früheren Bestellungen ab und gibt eine Einschätzung ab: Wird die Kund*in demnächst nochmal bestellen? Eher unwahrscheinlich? Dann macht sich das Paket sofort auf den Weg. Gar nicht so unwahrscheinlich? Dann lohnt sich Geduld. Vielleicht trudelt bald noch eine Folgebestellung ein.

Mehr Stabilität dank KI-basierter Wegemeteroptimierung

Kurze Wegezeiten sind der Schlüssel zur Kundenzufriedenheit. Denn je kürzer die Wege, desto kürzer die Lieferzeiten. Und genau hier kommen KI-Technologien ins Spiel.

Die Algorithmen berechnen die ideale Artikelpositionierung im Lager sowie den idealen Fixplatz. Beides ist für einen raschen Verpackungsprozess nämlich unverzichtbar.

Muss die Mitarbeiter*in für einen Bestseller nämlich fünfzigmal pro Tag bis ans Ende des Lagers laufen, kann sich die Lieferung schon verzögern. Wäre ein Spitzenplatz vorne im Lager nicht die klügere Wahl?

Schon gewusst? Dank der KI-basierten Wegemeteroptimierung kann das Unternehmen auch seinen Umsatz spürbar steigern.

Denn je kürzer die Durchlaufzeiten, desto höher die Auftragsdichte. Und je höher die Auftragsdichte, desto höher der Umsatz.

Automatische Stammdatenfehlererkennung

Ob Artikelbezeichnung, Grösse, Gewicht, Farben oder Muster – Stammdaten spielen eine Hauptrolle bei der Prozessplanung. In der Lagerplatzfindung, bei der Packstückvorbestimmung oder bei der Frachtraumplanung sind sie unentbehrlich. Aber was, wenn sich Material- oder Kundenstammfehler hineinmogeln? Genau das wollen KI-Programme verhindern. Mit Wahrscheinlichkeiten und Score-Werten berechnen sie Auffälligkeiten und informieren frühzeitig im Lagerverwaltungssystem darüber.

© kmu-marketing-blog.ch, 11.9.2023, Jana Winter, Autorenteam

 

Mehr zum Thema Verpackungen im Web ...

  • raeber-marketing-blog.ch: Trends bei Verpackungen: Reine Marketingsache
  • raeber-leben-blog.ch: Luftpolsterfolie, die Folie, die so schön knallt
  • industrie-produkte.ch: Verpackungen im Fokus

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11.09.2023 0 Kommentare
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Formenbau: Geschichte, Einflüsse, Innovation, Zukunft
MarketingProdukte

Formenbau: Geschichte, Einflüsse, Innovation, Zukunft

von Autorenteam 22.06.2023
geschrieben von Autorenteam

Ob Laptop, Reissverschluss, Legostein oder Industriebauteil – ohne Formenbau wären sie nicht Teil unseres Lebens. So hat die innovative Herstellungstechnik unser Leben gänzlich auf den Kopf gestellt – im positiven Sinne. Doch wie hat sich der Herstellungsprozess überhaupt entwickelt, welche technischen Meilensteine gehen in seine Geschichte ein und wie beeinflusst KI seine Zukunft? Formenbau zum Spritzguss, zu Rapid Prototyping, addive Fertigung, hier im Fokus. 

Die Themen in diesem Artikel:

  • Der Formenbau in den Kinderschuhen: Wie alles begann
  • Vom Unikat zur Massenware
  • Der Spritzguss – der Turbo der Neuzeit
  • Rapidprototyping – die Produktion der Zukunft
  • Der Spritzguss – der Turbo der Neuzeit
  • Rapidprototyping: Der Beginn einer neuen Ära
  • Vapor Smoothing – eine neue Ebene der Glättung
  • KI und Digitalisierung im Formenbau Schweiz – Chance oder Risiko?
  • Das Thema Formenbau im Web
Rapidprototyping: Der Beginn einer neuen Ära
Rapidprototyping: Der Beginn einer neuen Ära

Der Formenbau in den Kinderschuhen: Wie alles begann

Formenbau klingt komplizierter als er ist.
Im Grunde ist es ganz einfach: Steht die finale Form der Designer*in fest, adaptiert die Formenbauer*in seine Angaben und erstellt ein Negativ. Und genau dieses Negativ bringt Metall oder Plastik in die Wunschform – geschafft.
Eine Erfindung der Neuzeit ist das raffinierte Verfahren aber nicht. Im Gegenteil: Schon vor Jahrtausenden kam es zum Einsatz. Das Prinzip: Altertümliche Formenbauer*innen gossen Metall in Stein. Und das Verblüffende: Aus dem groben Entwurf erweckten sie die filigransten Gebilde zu Leben – ob Werkzeug, Schmuckstück, Behälter oder Waffe.

Vom Unikat zur Massenware

Und dann kam die industrielle Revolution: Im 19. Jahrhundert verwandeln sich kleine traditionelle Werkstätten in komplexe Fabriken. Das neue Motto: je mehr, desto besser, je schneller, desto besser. Und genau das war die Geburtsstunde der Massenproduktion.

Mit Standardisierung, Typisierung und Normierung werden aus Unikaten Relikate. Unzählige Klone häufen sich in den Konzernen. Selbst der einst so kostbare Stahl lässt sich nun schnell, einfach und günstig als Massenware produzieren.

Noch schneller und mehr in kurzer Zeit

Gegen 1900 legt die Massenproduktion noch einen Gang zu. Turbinen lautet das neue Erfolgsmodell. Jetzt gibt es kein Halten mehr: Dank leistungsfähiger Elektromotoren erblickt das Fliessband das Licht der industriellen Welt.

Schon gewusst?

Dank der Henry Ford-Methode werden nicht nur Autos in Detroit zum Massenprodukt. Nein, auch Nähmaschinen, Waffen und Spielzeug gibt es ab sofort en masse.

Der Spritzguss – der Turbo der Neuzeit

In den 1970er-Jahren nimmt die Massenproduktion nochmals Fahrt auf – dem Spritzguss sei Dank. Das Besondere: Mit dem Spritzgussverfahren lassen sich Gegenstände aus verschiedenen Kunststoffen mit höchster Präzision und höchster Geschwindigkeit produzieren.

Rapidprototyping – die Produktion der Zukunft

In den 1980er-Jahren setzen sich Unternehmer*innen ein Ziel:

Sie wollen die Produktionskosten senken, ohne die Produktleistung herabzusetzen.

Die beiden Ideen: Zum einen müssen kostspielige Werkzeuge sparsamer zum Einsatz kommen. Zum anderen muss die Produktion deutlich schneller ablaufen als bei den altbewährten Verfahren. Um diese Ziele umzusetzen, etabliert sich bereits in den 1990er-Jahren die Herstellung mit Prototypen. Dank ihnen lassen sich die fehlgeschlagenen Testversuche spürbar reduzieren.

Schnelle Eroberung des Marktes

Noch näher kommen Unternehmer*innen ihren Zielen in den 2000er-Jahren. Ein neues Konzept macht sich breit:

Time to Market. Sprich:

Neue Produkte sollen so schnell wie möglich den Markt erobern. Und so feilte man stetig an den Maschinen und Technologien, um einen noch schnelleren und effizienteren Fertigungsprozess von Prototypen anzustossen. Und genau das ist die Geburtsstunde des modernen Rapid Prototyping.

Technischer Fortschritt auf der Überholspur

Schon 1984 erobern die ersten Stereolithographie-Maschinen den Markt. Das Besondere an der Rapid-Prototyping-Technologie:

Eine lasergestützte Herstellung wird möglich, indem die ausgehärteten Schichten eines flüssigen UV-empfindlichen Polymers überlappen. Aber das war erst der Anfang, der Anfang einer grossen Erfolgsgeschichte. In den nächsten Jahrzehnten entwickeln sich ständig neue Rapid-Prototyping-Methoden – eine innovativer als die andere. Als besonders gelungenes Beispiel gilt das Fused Deposition Modeling (FDM).

Das erste System zum 3D-Rapid-Prototypin

Genauso grossen Respekt verdient sich das Verfahren zum selektiven Lasersintern. Ein grosser Wendepunkt ergibt sich in den 1990er-Jahren. Das erste System zum 3D-Rapid-Prototyping auf Basis der FDM-Technologie tritt in Kraft. Doch es geht noch innovativer: In den 2000er-Jahren erfindet der erste 3D-Drucker Rapid-Prototyping nochmal neu.

Rapidprototyping: Der Beginn einer neuen Ära

Mit der Erfindung Rapid Prototyping wächst der Formenbau der Schweiz fulminant über sich hinaus. Plötzlich ist scheinbar Unmögliches möglich, und zwar:

Wenn aus Wochen Stunden werden

Früher nahm die Produktion von Prototypen oft Wochen, wenn nicht sogar Monate in Anspruch. Heute dauert es nur mehr Stunden – Rapidprototyping sei Dank. Mehr Zeitersparnis geht nicht.

Gut & günstig

Traditionelle Herstellungsverfahren wie CNC lassen sich einiges kosten. Der Hauptgrund: Zusatzkosten für die Materialbeschaffung und Programmierung treiben die Produktionspreise im Nu nach oben. Spürbar günstiger kommen Unternehmer*innen mit Rapid Prototyping weg – sei es beim Automobilbau, in der Medizintechnik oder in der Verpackungsindustrie.

additive Fertigung

In den letzten zehn Jahren hat der 3-D-Druck eine grosse Renaissance erlebt. Die Technologie hinter dem 3-D-Druck entwickelt sich ständig weiter. Diese additive Fertigung ist ein Prozess, bei dem thermoplastische Filamente geschmolzen und mithilfe eines Druckers wieder aufgebaut werden. Im Wesentlichen werden Materialschichten von oben nach unten gestapelt, bis das fertige Produkt fertig ist.

Bei dieser Art der Rapid Manufacturing werden Kunststoffe fast ausschlieSSlich recycelt. Es können jedoch viele verschiedene Kunststoffe verwendet werden, wie ABS, PLA und eine Reihe unterschiedlicher thermoplastischer Mischungen. Es gibt jedoch auch andere Arten des 3-D-Drucks, die Metalle nutzen.

Weniger Abfall

Nachhaltigkeit ist das Thema der Zukunft – selbstverständlich auch in der Produktion. Die grosse Mission: so wenig Abfall wie möglich. Einen vorbildlichen Lösungsansatz liefert Rapid Prototyping. Ein mechanischer Formenbau ist hier nicht notwendig. Und je weniger mechanische Formen notwendig sind, desto kleiner die Müllberge.

Vapor Smoothing – eine neue Ebene der Glättung

Unternehmer*innen, die sich geschmeidige, feine Oberflächen im Stil von Spritzgussteilen wünschen, ist Vapor Smoothing ideal. Das moderne Glättungsverfahrung verspricht ästhetische, gleitfähige und hygienisch glatte Oberflächenstrukturen, die sich auch noch wunderbar gleichmässig einfärben lassen.

Gerade in der Lebensmittelindustrie und im Sanitärbereich stossen die hygienisch-ästhetischen Lösungen auf grosse Begeisterung.

KI und Digitalisierung im Formenbau Schweiz
Der Schweizer Formenbau und die Zukunft

KI und Digitalisierung im Formenbau Schweiz – Chance oder Risiko?

Auch im Formenbau in der Schweiz sind KI und digitale Verfahren längst angekommen. Verständlich, schliesslich ergeben sich mit ihnen aussergewöhnliche, neue Produktionsformen. Von

  • hochpräzisen Sensoren und Messsystemen über
  • smarte Assistenzsysteme bis hin zu
  • durchdachten Regelungstechniken

– mit gutem Bauchgefühl blicken Schweizer Unternehmer*innen in die industrielle Zukunft. Endlich

  • werden die Verarbeitungsprozesse nachhaltiger und transparenter.
  • kommen kostbare Ressourcen überlegter zum Einsatz.
  • lassen sich Fehlerrisiken mit künstlicher Intelligenz zuverlässiger voraussagen.
  • schrumpfen die Müllberge.
  • funktioniert das Recycling reibungsloser.

Künstliche Intelligenz: Vorteile genau überprüfen

Alles in allem sind damit die Vorurteile gegenüber künstlicher Intelligenz und digitalem Fortschritt in der Industrie nicht vollkommen berechtigt. Vielmehr müssen Unternehmer*innen ihren Blickwinkel ändern.

Das ist keine Bedrohung. Das ist eine Chance – eine Chance, die sie ergreifen sollen. Denn auf den Lorbeeren ausruhen und dem technischen Fortschritt den Rücken kehren, ist keine Option.

© Kmu-Marketing-Blog.ch, Autorenteam, Jana Winter, überarbeitet am 10.3.2026/Andreas Räber

Das Thema Formenbau im Web

  • buch-tipps.ch: Rapid Prototyping – ein Muss in der Produktentwicklung
  • schweiz-kantone.ch: Produktionsland Schweiz: Warum es sich lohnt in der Schweiz produzieren zu lassen
  • ipt.fraunhofer.de: Künstliche Intelligenz in der Einzel- und Kleinserienfertigung

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Webagenturen und Künstliche Intelligenz: Passt das zusammen?
Künstliche IntelligenzMarketingWerbung

Webagenturen und Künstliche Intelligenz:

von Autorenteam 25.05.2023
geschrieben von Autorenteam

Ein flotter Slogan, ein fesselndes Webdesign, SEO-Texte mit Wow-Effekt – und das alles auf Knopfdruck. Kein Wunder, dass die Marketing-Branche verrückt nach Künstlicher Intelligenz ist. Doch so manche Agentur für Webdesign hat bei KI auch Bauchschmerzen. Was, wenn mich ChatGPT vom Marketing-Thron stösst? Was, wenn meine Texte, Designs und Slogans irgendwann nicht mehr mit der Maschine mitziehen können? Eine Horrorvorstellung, die Jobangst schürt. Grund genug, sich das Thema einmal genauer anzusehen. Wie beeinflusst KI die Zukunft der Webagenturen?

KI in Webagenturen - endlich Zeit für das Wesentliche

Da ein Flyer für die Konditorei von nebenan, dort ein professionelles Webdesign für die neue Marketing-Kampagne eines Automobilherstellers, hier ein Brainstorming für den Imagewandel eines traditionellen Schweizer Modelabels – und das am besten bis Mittag.

In vielen Werbeagenturen für Webdesign sitzt die Hektik mit am Schreibtisch. 3 Kunden und 5 Aufträge in 8 Stunden – das ist hier nicht die Ausnahme, sondern die Realität. Nicht ohne Grund fühlen sich viele Marketing-Profis müde, schlapp und ausgelaugt – fast schon am Rande des Burnouts. Da kommt ihnen ein fleissiger Assistent gerade recht, um eine professionelle Webseite erstellen zu lassen.

Mit offenen Armen empfangen sie KI in ihrem Büro. Da bist du ja endlich – wir haben schon auf dich gewartet. Denn wer könnte Webagenturen einfacher, schneller und bequemer unterstützen als die Künstliche Intelligenz?

Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ChatGPT künftig die Hauptarbeit leistet.

Die nächsten Slogans, Grafikdesigns und Werbefilme kommen nicht von ihm. Sie entspringen natürlich immer noch den genialen Gehirnzellen der Kreativköpfe. Aber er hat die Kreativköpfe auf ihrem Weg begleitet. Tatkräftig hat er sie bei der Recherche, Planungen und Konzeption unterstützt. Sorgfältig hat er ihnen die wichtigsten Informationen serviert und sie mit originellen Denkanstössen inspiriert. Und genau diese Arbeitsteilung ist beim professionellen Webdesign Gold für das Gehirn.

Endlich kann es sich auf das Wesentliche konzentrieren – auf die Kreativität. Nicht umsonst gilt KI als Segen für den Stresspegel.

Die Arbeitsbelastung sinkt, die Mitarbeiterzufriedenheit steigt. Sie fühlen sich wohler in ihrem Job. Und je wohler sie sich fühlen, desto weniger stressbedingte Krankheitsfälle sammeln sich an. Ein Gewinn für Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen.

Genauso gute Vorarbeit leistet Künstliche Intelligenz bei der Zielgruppenansprache. Mithilfe von Datenerhebungen und Algorithmen sammelt sie wertvolle Informationen über Bestands- und Neukunden. Was will die Kund*in eigentlich?

Denn je besser sie die Wünsche und Bedürfnisse der Kund*innen kennt, desto besser stimmt sie das Webdesign für Firmen darauf ab. So bekommt die Kund*in nicht irgendein Angebot. Sie bekommt ein massgeschneidertes, professionelles Webdesign – genau das Angebot, nach dem sie gesucht hat.

Kurz gesagt: KI ist nicht die dunkle Wolke am Marketing-Himmel, die Webdesign Firmen fürchten. Im Gegenteil: KI kann ein strahlend blauer Himmel sein. Wenn wir die neuen digitalen Möglichkeiten zu unseren Gunsten nutzen, bescheren sie uns Sonnenschein. Denn ganz ehrlich: Welcher Werbe-Profi freut sich nicht über einen zuverlässigen Helfer, der ihm lästige Pflichten abnimmt und den Kund*innen die Wünsche von den Augen abliest?

Künstliche Intelligenz als Ideenlieferant bei Webdesign und vielem mehr.
Künstliche Intelligenz als Ideenlieferant bei Webdesign und vielem mehr.

KI in Webagenturen - Fluch und Segen zugleich

Keine Frage: KI recherchiert, schreibt und rechnet wie ein Profi. Doch auch hier gilt: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Auch die gefeierte Künstliche Intelligenz hat ihre Schattenseiten. Gehen wir ihnen auf den Grund. Warum kann KI das Webdesign für Firmen nicht komplett alleine übernehmen?

Keine Spur von Empathie

Manchmal vergessen wir glatt, dass ChatGPT & Co. nur Maschinen sind. Von Empathie fehlt hier jede Spur.

Und wie sollen empathielose Geräte den Menschen ersetzen? Gerade in einer Branche wie Werbung und Marketing?

Denn nirgendwo sonst haben Emotionen so viel Kraft wie hier. Sie bewegen, überzeugen, inspirieren, bringen zum Träumen, verdrehen den Kopf. Keine Maschine der Welt kann so gut mit Gefühlen jonglieren wie der Mensch.

Und so kann ChatGPT den leidenschaftlichen, klugen und empathischen Mitarbeiter*innen von Webagenturen niemals das Wasser reichen.

Eine Webseite erstellen zu lassen ist und bleibt Menschensache.

Webseite erstellen lassen? Vorsicht Manipulation!

KI-Systeme sind nicht unfehlbar. Im Gegenteil: Mit wenig Aufwand lassen sie sich manipulieren. Zwei Szenarien sind denkbar:

  • Zum einen lassen sich KI-Anwendungen vom Menschen manipulieren. Er nutzt sie so, dass sie anderen Menschen Schaden verursachen.
  • Zum anderen können sich KI-Technologien gegenseitig manipulieren und den Menschen so unbeabsichtigt Schaden zufügen.

Kein Urteilsvermögen

Wie fällen KI-Programme Entscheidungen? Ganz genau, mit Algorithmen. Und genau hier liegt das Problem:

Oft sind genau diese Algorithmen voreingenommen. Sprich: Sie greifen auf verzerrte Daten zurück, die nicht unbedingt der Realität entsprechen.

Wie wäre es mit zwei Beispielen?

  1. Ein Algorithmus, auf den sich das KI-Programm bereitwillig stützt, basiert auf einem Datensatz aus Lebensläufen. Das Problem: Er ist auf männliche Bewerber mit höheren Gehältern getrimmt.
  2. Ein zweites Beispiel: Es werden Daten auf voreingenommene Art und Weise zusammengetragen. Bezieht sich ein Algorithmus ausschliesslich auf Nachrichten mit starker politischer Meinung, so entwickelt er eine starke Tendenz zu einer politischen Meinung. Von unpolitisch kann dann keine Rede mehr sein.

KI, der ewige Geheimniskrämer

Wie trifft KI seine Entscheidungen? Tja, das wüssten wir auch gern. Bei ihrer Entscheidungsfindung halten sich die Systeme nämlich am liebsten bedeckt. Und wer schenkt schon gerne einem Geheimniskrämer sein blindes Vertrauen?

Die Sache mit der Moral

Die Möglichkeiten von KI sind schier unendlich. Nur wo setzen wir Grenzen? Was darf KI und was nicht?

Sehen wir uns das Beispiel der autonomen Waffen genauer an. Was, wenn das Militär KI als Waffe verwendet, um den Feind zu eliminieren, ohne Kollateralschäden zu berücksichtigen?

Achtung Sicherheitslücken

Eines dürfen wir nicht vergessen: KI-Systeme sind immer noch digitale Programme, die anfällig für Hackerangriffe sind.

Schnell erarbeiten Hacker Fake-Profile auf Social Media oder in Chat Apps und erschleichen sich so die persönlichen Daten ahnungsloser User*innen. Und zack, der Kreditkartenbetrug oder der Identitätsdiebstahl ist nur einen Klick weit entfernt.

© Kmu-Marketing-Blog.ch, Autorenteam, Jana Winter, 25.5.2023

Mehr zum Thema Webdesign und KI (maschinelles Lernen) im Web

  • PSWerbung.ch: Webdesign Agentur in der Nähe von Zürich
  • Ausbildung-Tipps.ch: Künstliche Intelligenz – was macht sie mit unserer Berufswelt?
  • contentmanager.de: Künstliche Intelligenz verstehen – Grundlagen, Anwendungen, Geschichte
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Das Thema Webdesign auf KMU-Marketing-Blog.ch

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25.05.2023 0 Kommentare
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Büromöbel kaufen – Tipps für Ihre neue Arbeitswelt
Büro

Büromöbel kaufen – Tipps für Ihre neue Arbeitswelt

von Autorenteam 17.01.2023
geschrieben von Autorenteam

Geschmackvolle Büromöbel haben einen grossen Einfluss auf die Stimmung und damit die Produktivität der Mitarbeiter*innen. Fühlen sie sich in ihrer Umgebung wohl und von ihren Arbeitgeber*innen durch eine hochwertige Büroausstattung wertgeschätzt, sind sie motivierter. Wer also Büromöbel kaufen will, tut gut daran sich genau über Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu informieren.

Eine schöne Einrichtung beeinflusst ausserdem das Arbeitsklima und fördert die Entstehung von Teams, die gemeinsam an der Erreichung der Unternehmensziele arbeiten. Noch wichtiger als das Design ist jedoch die ergonomische Gestaltung der Möbel, denn stundenlange sitzende Tätigkeiten in der gleichen Position führen schnell zu gesundheitlichen Beschwerden wie den weit verbreiteten Rückenschmerzen und vielen anderen Leiden. So entstehen Fehlzeiten durch Krankschreibungen und im schlimmsten Fall muss eine Arbeitskraft schon früher als geplant in den Ruhestand treten.

Eine moderne Arbeitswelt erfüllt daher beide Kriterien und ist sowohl schön als auch gesund.

Büromöbel kaufen - z. B. höhenverstellbare Schreibtische

Gut für die Gesundheit: höhenverstellbare Schreibtische

Für abwechselndes Sitzen und Stehen: höhenverstellbare Schreibtische und Stehtische

Büroangestellte verbringen viele Stunden an ihren Schreibtischen.

Dies führt zu einer einseitigen Belastung des Körpers, die sich durch höhenverstellbare Tische oder zusätzliche Stehtische verringern lässt. An einem Stehtisch können die Mitarbeiter*innen unter anderem Telefonate führen, denn für die Notizen während eines Gesprächs reicht eine kleine Tischplatte meist aus. Ebenso gut eignet sich ein Stehtisch für viele andere Tätigkeiten, für die kein Bildschirm und keine Tastatur vonnöten sind. Eine weitere grosse Entlastung bringen höhenverstellbare Schreibtische. Sie haben gleichzeitig den Vorteil, dass sie sich optimal an die Körpergrösse der jeweiligen Benutzer*innen anpassen lassen. In einer komfortablen Ausführung besitzt ein höhenverstellbarer Schreibtisch einen kleinen elektrischen Motor und verändert seine Position dadurch auf Knopfdruck.

Diese Variante ist nicht nur bequem, sondern auch ein wichtiger Beitrag im Hinblick auf die Integration von behinderten Menschen in das Arbeitsleben.

Im Idealfall ermöglicht ein höhenverstellbarer Schreibtisch auch ein zeitweises Arbeiten im Stehen.

Büromöbel kaufen – darauf sollten Unternehmer und andere Zuständige achten

Wer Schreibtische und Bürostühle kaufen möchte, findet bei den Herstellern und Händlern inzwischen eine immense Auswahl. Im Folgenden deshalb einige Tipps, die bei der Auswahl hilfreich sein können:

Zu viel Nähe

ist eine Belastung für die Mitarbeiter*innen und führt häufig zu einer reduzierten Konzentrationsfähigkeit. Schon allein ein Telefonat eines Kollegen oder einer Kollegin in unmittelbarer Nähe macht es fast jedem Menschen schwer, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. Jedem Angestellten in einem Büro sollte deshalb eine Grundfläche von etwa zehn Quadratmetern zur Verfügung stehen.

Ein Schreibtisch

sollte mindestens 160 x 80 Zentimeter gross sein. So bietet er ausreichend Platz zum Arbeiten und zum Ablegen von Unterlagen. Eine Tiefe von 80 Zentimetern gewährleistet ausserdem einen ausreichend grossen Abstand zwischen den Augen und dem Bildschirm. Ist er zu gering, führt dies schnell zu Kopfschmerzen.

Bürostühle sollten

sich an die Körpergrösse und das Gewicht der Benutzer*innen anpassen lassen können. Ebenso wichtig ist eine gute Federung, die die Wirbelsäule entlastet, sowie Armlehnen, die verstellbar sind.

Durch eine Synchronmechanik

bewegt sich bei einem Bürostuhl beim Zurücklehnen zunächst nur die Rückenlehne. Erst beim weiteren Zurücklehnen folgt die Sitzfläche.

Helle Büromöbel

sind stets zu bevorzugen, denn dunkle Möbel haben bei vielen Menschen einen negativen Einfluss auf die Stimmung. Zusätzlich lassen sie einen Raum dunkler erscheinen und erhöhen dadurch den Bedarf an elektrischem Licht.

Glänzende Farben

reflektieren das Licht und lassen die Augen schneller ermüden. Ebenso ermüdend für die Augen ist Glas, in dem sich die Gegenstände in der Umgebung spiegeln.

Mit ausreichend Rollcontainern,

Aktenschränken und anderen Unterbringungsmöglichkeiten ist es leicht, Ordnung zu halten. Werden Unterlagen in offenen Regalen verstaut, wirkt dies dagegen schnell unordentlich. Regale sind deshalb weniger empfehlenswert.

Trends und Entwicklungen im Büromöbelbereich
Mit einer modernen Büroeinrichtung Mitarbeiter*innen motivieren

Trends und Entwicklungen im Büromöbelbereich

Auch Büromöbel unterliegen Modeerscheinungen.

Wer Schreibtische und Bürostühle kaufen möchte, sollte jedoch stets bedenken, dass die Möbel in der Regel über einen langen Zeitraum genutzt werden. Ihr Design sollte deshalb eher schlicht sein, damit es auch in einigen Jahren noch gefällt und nicht altmodisch wirkt.

Eine eher schlichte Ausstattung erleichtert den Zukauf weiterer Möbelstücke.

Dennoch gibt es auch Trends, die Unternehmer berücksichtigen sollten, wenn sie Büromöbel kaufen. Hierzu gehört zum Beispiel ein Loungebereich, in dem sich die Mitarbeiter*innen nicht nur in ihren Pausen treffen. Ebenso gut lassen sich geschäftliche Angelegenheiten auf komfortablen Sitzmöbeln besprechen.

Ein weiterer Trend ist die zeitweilige Arbeit im Home-Office. Sie ermöglicht es den Unternehmern, eine geringere Anzahl von Büroarbeitsplätzen einzurichten und diese allen Angestellten zur Verfügung zu stellen.

In diesem Fall hat eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter daher keinen festen Arbeitsplatz mehr, sondern übt seine Tätigkeit an einem beliebigen freien Schreibtisch aus.

Diese moderne Variante macht eine schnelle und einfache Einstellbarkeit der Möbel besonders wichtig. Die Einrichtung von gemeinschaftlich genutzten Arbeitsplätzen spart den Unternehmen viel Geld, denn sie müssen nicht nur eine geringere Anzahl Büromöbel kaufen. Auch die Bürofläche und damit die Miete lässt sich auf diese Weise reduzieren.

Hocker anstelle von klassischen Bürostühlen sind inzwischen weit verbreitet.

Sie haben den Vorteil, dass die Mitarbeiter*innen fast automatisch fortlaufend ihre Sitzposition ändern.

Selbst bei längeren Tätigkeiten im Sitzen ist die Belastung für den Körper und vor allem für die Wirbelsäule daher gering. Hocker erleichtern ausserdem eine Drehbewegung um die eigene Achse, um beispielsweise kurz eine Frage einer Kollegin oder eines Kollegen zu beantworten. Einen ebenso grossen Effekt haben Sitzbälle.

© KMU-Marketing-Blog.ch/Ursula V. – 29.10.2021, übearbeitet am 17.1.2023, Andreas Räber

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Tipps aus dem Web zum Thema Büromöbel, Bürokonzepte

  • Office-Trade.ch: Büromöbel kaufen
  • Delta-v.ch: Büromöbel und Büroeinrichtung online kaufen
  • Industrie-Produkte.ch: Flexibel Arbeitswelten und die Auswirkungen auf unser Büro
  • Ausbildung-Tipps.ch: Moderne Bürokonzepte: Chancen und Herausforderungen – Mitarbeitermotivation
17.01.2023 0 Kommentare
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Webdesign für KMUs: Marketing mit Hindernissen?
Allgemeine Tipps für KMUMarketingWerbung

Tipps für die Wahl von Webdesign-Firmen

von Autorenteam 10.10.2022
geschrieben von Autorenteam

Clevere Werbestrategien sind für kleine und mittelständische Unternehmen wichtig. Sie eröffnen Perspektiven, sich vor der eigenen Tür, im internationalen Wettbewerb sowie auf anderen Kanälen zu positionieren. Ein Baustein stellt das Onlinemarketing dar, das ohne Firmenwebseite nicht auskommt. Richtig angepackt fungiert sie als Umsatzbooster, der Menschen anzieht und Zielgruppen bindet.

KMUs brauchen Webdesign-Agenturen, die sich von A bis Z um Online-Angebote kümmern. Diese zu finden, ist keine einfache Sache. In der Branche gibt es schwarze Schafe, die das Blaue vom Himmel versprechen. Mit der Zielsetzung sind sie häufig überfordert, oft fehlt sogar das Fachwissen. Nur wer Agenturen genau auf den Zahn fühlt, erhält professionelles Webdesign nach Mass.

Für KMUs führt kein Weg am professionellen Webdesign vorbei

Webdesign für die Firma beinhaltet weit mehr als ein sauberes Layout. Zahlreiche Faktoren spielen für die Realisierung eine Rolle. Es gilt jedoch zu differenzieren:

Professionelles Webdesign bedeutet nicht zwangsläufig einen komplexen Shop oder eine Homepage mit vielen Unterseiten zu betreiben.

Es punktet vielmehr mit schnellen Ladezeiten und aufgeräumten Strukturen – sämtliche Inhalte sollten User intuitiv aufrufen können.

Prinzipiell kann jeder eine Web-Agentur gründen. Das lässt sich schon mit einem Internetzugang und einem Notebook im Homeoffice bewerkstelligen. Freelancer, die mitunter keinen Plan von der Materie haben, greifen möglicherweise auf Baukastensysteme zurück, die es zuhauf im Internet gibt. Der Marketingerfolg bleibt aus. Es existieren bislang keine verbindlichen Standards, die mit der Bezeichnung einhergehen – das macht es für KMUs schwierig. Sie stehen vor der Herausforderung, qualifizierte Agenturen zu finden, die die betrieblichen Ziele gekonnt umsetzen.

Was leisten Webdesign-Agenturen?

Das Leistungsangebot ist breit gefächert. Zum Standardprogramm gehört die Erstellung von Websites. Je nach Anbieter kommen spezifische Aufgaben hinzu. Einige Agenturen kümmern sich um die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die Massnahmen tragen dazu bei, dass Online-Angebote in den Suchergebnissen bei Google, Bing, Amazon und Co weit vorne stehen. Local-SEO hilft hingegen dem regionalen Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen auf die Sprünge. Für zielorientierte Werbung auf den Ergebnisseiten ist Search Engine Advertising (SEA) zuständig. Auf den Servern ist eventuell an den richtigen Stellschrauben zu drehen, damit Web-Inhalte für die komplexen Algorithmen von Suchmaschinen zugänglich sind.

KMUs, die einen Onlineshop mit grossem Warenbestand und hohem Versandaufkommen betreiben, benötigen oft Webdesign-Agenturen, die sich mit Shopsystemen auskennen. Verfügen sie über das Know-how, steht selbst der Programmierung von Plug-ins und Modulen nichts im Weg, die sich dann in die Arbeitsumgebung integrieren lassen.

User surfen meist mit Smartphones, Tablets und kompakten Notebooks im Netz – Desktop-PCs sind auch im B2C- und B2B-Bereich immer seltener anzutreffen.

Die Web-Agentur sollte sich daher mit Responsive-Design auskennen.

Es stellt sicher, dass Unternehmenswebsites auf allen Endgeräten vorteilhaft zur Geltung kommt – egal ob auf dem grossformatigen Monitor im Büro oder auf dem Smartphone-Display.

Einige Dienstleister übernehmen auch das Contentmarketing. Auf dem Feld ist eine Menge möglich. Im Fokus liegen inhaltlich korrekte sowie suchmaschinenoptimierte Texte, die Lesern einen Mehrwert bieten. Last but not least gibt es noch jene Anbieter, die als Werbeagenturen in Erscheinung treten – das Webdesign für KMUs stellt lediglich ein Teilgebiet dar.

Bei professionellen Agenturen ist der Erfolg messbar – besonders in den Bereichen SEO und SEA. Detaillierte Statistiken und Arbeitsprotokolle geben Auskunft, wie effizient die eingeleiteten Massnahmen waren.

Webseiten erstellen lassen: Wenn die Chemie nicht stimmt

An einen falschen Dienstleister zu geraten, ist nicht nur ärgerlich, ein Fehlgriff kostet auch Zeit und Geld. Das zeigen zwei Beispiele, die nur die Spitze des Eisbergs sind.

So erging es einer Frau aus Luzern. Sie beauftragte eine Agentur, deren Internetprogramm vielversprechend aussah und ihr Interesse weckte. «Anfangs lief alles prima, das Layout entsprach unseren Vorstellungen und wir waren zuversichtlich, mehr Kunden zu erreichen.» Der Erfolg stellte sich jedoch nach acht Monaten nicht ein. «Wir haben der Agentur eine angemessene Zeitspanne eingeräumt, damit sich in Sachen SEO etwas tut. Das war nicht der Fall, sodass wir uns für einen anderen Anbieter entschieden.»

Ähnliche Erfahrungen machte ein Mann aus Basel. Dem angestellten Immobilienkaufmann fehlte die Zeit, sich selbst um den Onlineauftritt zu kümmern. Er liess der beauftragten Webdesign-Agentur freie Hand, was die Erstellung von suchmaschinenoptimiertem Content einschloss. «Die Texte waren eine Katastrophe, inhaltlich gingen sie am Thema vorbei, es wimmelte vor Rechtschreibfehlern. Ausserdem entsprach das Layout nicht unseren Erwartungen – es passte nicht zu unserem Corporate-Design.»

Wie Werbeagenturen für Webdesign finden?

Es liegt nah, sich im Internet nach Web-Agenturen umzusehen.

Die Resultate auf Bewertungsportalen sind mit einer gesunden Kritik zu betrachten.

Für unseriöse Dienstleister stellt es eine Kleinigkeit dar, positive Kommentare und Bewertungen auf einschlägigen Plattformen zu erwerben. Sich auf gut Glück für die erstbeste Agentur zu entscheiden, birgt ebenfalls Risiken. Nicht immer ist sie in der Lage, die angepriesenen Leistungen einzuhalten. Die Anbieterwebseiten sind jedoch zur groben Orientierung ideal, um anhand der aufgeführten Fachbereiche eine Vorauswahl zu treffen.

Es geht nichts über ein Vorgespräch. Beim reinen Kontakt per E-Mail oder Chat besteht die Gefahr, dass wichtige Punkte unter den Tisch fallen. Dieser Kommunikationsweg eignet sich vielmehr, um über Änderungen und ergänzende Details zu informieren. Professionelle Werbeagenturen für Webdesign bieten häufig die Gelegenheit, sich im Rahmen eines Meetings das Unternehmen anzusehen und auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Ist das schwierig, weil diese in einer fernen Region ansässig ist, so sind Videokonferenzen von Vorteil.

Webdesign für die Firma: Checkliste


KMUs, die eine professionelle Website erstellen lassen wollen, sind gut beraten, sich ein genaues Bild über die anvisierte Agentur zu machen. Zusammengefasst lässt sich sagen: Auch wenn das Budget für Onlinemarketing gering ausfällt, so ist der Qualität hohe Priorität einzuräumen. Webdesign für die Firma darf sich keinesfalls als Flop oder als finanzieller Kraftakt entpuppen. Im Erstgespräch sind Ziele und Vorgaben klar zu definieren. Zu den Fragen, die KMUs stellen sollten, gehören:

  • Deckt die Webdesign- oder Werbeagentur Fachbereiche ab?
  • Hat sie sich explizit auf Webdesign für KMUs spezialisiert?
  • Ist die Einbindung von Responsive-Design ein Problem?
  • Welche Qualifikationen haben die Mitarbeiter vorzuweisen?
  • Wie hoch sind die Gesamtkosten?
  • Geben Arbeitsprotokolle Auskunft über die erbrachten Leistungen?
  • Gibt es Referenzen, wenn ja, welchen Eindruck machen sie?
  • Wie steht es um die Ladezeiten und die Erreichbarkeit des fertigen Online-Angebots?
  • Wie läuft die Kommunikation bei Änderungen, Störungen und Problemen ab?

© kmu-marketing-blog.ch, 10.10.2022, Autorenteam, R. Y. Becker

Mehr zum Thema Webdesign Agenturen im Web

  • PS-Werbung.ch: Webdesign Agentur Zürich
  • zweitbuero.ch: Professionelle Website für KMU erstellen lassen
  • raeber-marketing-blog.ch: Was macht eine gute Werbeagentur aus?
10.10.2022 0 Kommentare
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