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Fingerfood Apéro für Firmenanlässe - gut geplant gewinnt
Allgemeine Tipps für KMUMarketingWerbung

Fingerfood Apéro: Auf die Präsentation kommt es an

von Autorenteam 29.07.2022
geschrieben von Autorenteam

Persönliche Beziehungen sind für die Neukundengewinnung oder Kunden halten, sehr wichtig. Mit einem Fingerfood-Apéro in unkomplizierter Atmospähre, liegen Sie meistens richtig. Dann gilt es, auf eine appetitliche, optisch überzeugende Art den Gaumenkitzel anzuregen. Wie das möglich ist? Von den Zutaten über Tische, Tischauflage bis zum Geschirr sind Kreativität und Geschmack gefragt. Frisch zubereitet schmeckt Fingerfood Apéro besonders gut und sieht appetitanregend aus.

Die Vielfalt macht’s

Fingerfood Apéro sind kleine Häppchen, Spiesse, Cremes, Früchte und Gemüse, die auf einem Tablett beim Stehempfang oder in kleinen Formen in der Pause eines Teamevents serviert werden.

Apéros eignen sich besonders für Firmenanlässe, denn sie werden allen Vorlieben gerecht.

Auf Geschirr kann in der Regel verzichtet werden, denn ein Fingerfood Apéro wird hauptsächlich mit der Hand oder am Spiess genommen. Allenfalls kommen Kurzgabel oder Löffel zum Einsatz.

Holzspiesse mit Witz: So macht essen Spass

Holz- und Metallspiesse sind bei Apéro Häppchen nicht wegzudenken. Sie unterstreichen das Event und können themenspezifisch ausgesucht werden. Entsprechend gibt es viele Varianten:

  • Herzen
  • Steuerräder
  • bunte Perlen
  • Tafeln zum Beschriften
  • Golfschläger

Spiesse verleihen veganen Apéro Häppchen ebenso wie Häppchen mit Lachs eine individuelle Note. Sie eignen sich perfekt für unterschiedliche Anlässe.

Zu der Vielfalt der Fingerfood Apéros gehört auch das richtige Getränk.

Zu der Vielfalt der Fingerfood Apéros gehört auch das richtige Getränk.

Frisch und unkompliziert

Apéro Häppchen werden aus frischen Zutaten zubereitet und in kleinen Portionen serviert. So kann man sich durchprobieren, hier und da kosten, beim Stehempfang ins Gespräch kommen und den Gaumen in vielerlei Hinsicht anregen.

Apéro Häppchen bieten jedem die Chance, so viel zu essen, wie nötig. Fingerfood kalt serviert besteht beispielsweise aus Grillgemüse, Sushi oder präsentiert sich als gesunder Obstspiess.

Regional zuerst

Fingerfood Apéro Ideen dürfen durchaus der regionalen Küche entspringen. Es ist nicht nur nachhaltig, auf Frischkäse, Wurstspezialitäten, Eier und Gemüse der Region zu setzen: Früchte und Salate schmecken frisch einfach besser! Erdbeeren und Himbeeren als roter Farbtupfer eignen sich für Sommer-Apéros. Im Herbst bieten sich als Kontrast zu Käse-Apéros Zwetschgen, lilafarbene Feigen oder gelbe Birnen an.

Was mögen die Gäste?

Die Vorlieben bei Fingerfood sind äusserst unterschiedlich. Vielleicht bevorzugen einige Mitarbeiter*innen vegane Apéro Häppchen?

Wichtig ist in jedem Fall, vor Fest, Event oder Veranstaltung herauszufinden, was gerne gegessen wird.

Halten sich Fleischesser*innen und Veganer*innen die Waage, macht es Sinn – getrennt serviert – für beide Seiten leckere Vorspeisen aufzutischen.

Zweifelsohne liegt Fingerfood ohne tierische Zutaten im Trend: Kleine Törtchen mit Couscous und Spinatfüllung lassen sich mit ritzeroten Granatapfelkernen lecker und ästhetisch garnieren. Olivenpaste, getrocknete Tomaten und Tomatenmark lenken die Sinne in mediterrane Gefilde. Noch südlicher begeistern vegane Falafel mit selbst gemachten Tahin-Dips. Auch unkomplizierte Süsskartoffelchips oder herzhafte Waffeln mit Zucchinicreme bis hin zu Brownies mit Datteln sind eine zeitgemässe Alternative, um den Gaumen gesund zu verwöhnen.

Deftiges für Sommertage

Angerührte Frischkäsevariationen auf dunklem Brot oder Baguette mit Knoblauchbutter sind herzhaft, lecker und optische Hingucker. Besonders appetitanregend wirken Farben: Verquirlte, marktfrische Radieschen zu frischem Ziegenkäse und Schmand werden zu einer rosafarbenen Paste. Hier setzen grüner Koriander oder Frühlingszwiebeln optische Kontrapunkte. Topfen mit rezentem Blauschimmelkäse erhält eine edle Komponente durch eine angedünstete Birnenscheibe oder saftig-süsse, frische Feigen.

Frische Salate: süss und salzig

Kleine Salatvariationen mit verschiedenen Dips sehen im Glas hübsch aus und sorgen ebenso wie frische Obstvariationen für den nötigen Vitaminkick an heissen Tagen. Hier kann es locker zugehen: Zu einem Cocktail empfehlen sich frisch geschnittene Karottenstangen, frischer Fenchel oder auch erfrischende Bio-Salatgurke und natürlich Oliven mit Mandelfüllung.

Lauwarmes und Wärmendes

Daneben gibt es lauwarme und warme Apéro Häppchen. Aus der mediterranen Küche sind Reisbällchen mit Mozarella, gegrillte Gemüsespiesse oder wahlweise Fleischbällchen in Bioqualität zu nennen. Ausserdem sollten möglichst farbenfrohe Saucen in kleinen Schälchen zur Auswahl stehen. Auch hier überzeugt wieder die Kombination unterschiedlicher Farben: grüne Minz-, rote Chilli-, orangefarbene Mango- oder helle Knoblauchsauce sind Beispiele dafür, wie Auge und Gaumen auf ihre Kosten kommen.

Süsse Apero Häppchen: mit Farben begeistern

«Das Auge isst mit», lautet ein bekanntes Sprichwort. In der Tat bieten natürliche Farben tausend Möglichkeiten. Ein süsser Schwarzwald-Burger überzeugt sinnlich in der Kombination von dunklen und hellen Farben: rote Erdbeeren, weisse Sahne und dunkelblaue Heidelbeeren.

Kontraste regen die Sinne und auch den Gaumen an. Komplementärfarben wie Rot und Grün eignen sich perfekt für Fingerfood.

Garnieren Sie süsses Fingerfood Apéro mit Minze, Walnuss, Früchten oder Fruchtsauce. Das sieht auch am Tellerrand toll aus.

Anregend präsentieren

Es gibt unendlich viele Fingerfood-Apéro-Ideen. Für alle gilt: Sie sollten auf den ersten Blick begeistern. Ziehen Sie alle Register: Bunte Fähnchen oder Schleifen an Holzspiessen, glasklares oder bemaltes Geschirr, silberfarbene Tabletts oder rustikale Holzbrettchen: Alles darf Fingerfood perfekt zur Geltung bringen. Zum orangefarbenen Apéro Häppchen mit Lachs gibts als Deko obendrauf Dill und schwarzen Kaviar vom Stör oder noch besser Kaviarersatz. Gegensätze in Geschmack, Präsentation und Farbgebung machen den kleinen, aber entscheidenden Unterschied!

Warum diese Liebe zum Besonderen zum Ausdruck bringen? Kunden möchten Wertschätzung spüren. Gelebte Wertschätzung singlasiert Respekt und Willkommensein. Eine unersetzliche Basis für den Einstieg in gewinnbringenden Small Talk!

© kmu-marketing-blog.ch, 29.7.2022, Autorenteam, Layla

Fingerfood Apéro Ideen

  • Confiserie-Neuhaus.ch: Sitzungsapéro, Häppchen Fingerfood und vieles mehr
29.07.2022 0 Kommentare
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Branding: Der Apfel macht das Smartphone erst richtig zum Smartphone ...
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Was macht eigentlich eine Branding Agentur genau?

von Jasmin Taher 25.03.2022
geschrieben von Jasmin Taher

Mit Branding starke erkennbare Zeichen setzen. Anhand des Markenzeichens können Konsumenten Hersteller, Produkte oder Firmen auf einen Blick erkennen. Kunden wissen im optimalen Fall sofort, wofür die Marke steht und was sie von anderen Marken unterscheidet. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können eine Marke, sprich ein Zeichen, Signal oder Kennzeichen setzen, mit dem sie sich profilieren und über das sie identifiziert werden können.

Die Themen in diesem Artikel:

  • Branding: den Wiedererkennungswert steigern
  • Kernaussage treffen
  • Branding? – Was ist denn das?
  • Brand Management auch für KMU möglich!
  • Das Thema Branding im Web
Branding: Wofür steht das Logo?

Branding: Wofür steht das Logo?

Wofür steht der kleine angebissene Apfel?

Branding: den Wiedererkennungswert steigern

Über dieses Markenzeichen, einprägsam und aussagekräftig, kann der Kunde die Marke wiedererkennen. Er weiss, wie das Markenzeichen aussieht, weiss, was er damit verbinden kann, hat Vertrauen in die Marke und weiss, was diese Marke von der Konkurrenz unterscheidet. Er weiss, wie die Marke sich preislich positioniert und ob sie ihr Geld wirklich wert ist.

Kennen Sie den Geschmacksunterschied zwischen Coca Cola und Pepsi Cola?

Kernaussage treffen

Firmen sollten eine Leitidee kommunizieren, die auf den Punkt bringt, wofür das Unternehmen steht. Diese Leitidee sollte jedoch auch viel über die Stärken, die Visionen sowie den Markenkern aussagen und das Zielpublikum direkt ansprechen.

Wissen Sie, zu wem der Slogan «Connecting People» gehört? Nein? – Spätestens wenn der entsprechende Ton erklingt, wissen Sie’s.

Branding? – Was ist denn das?

Branding ist ein Begriff aus dem Englischen und steht für Markenbildung, Markenpolitik. Eine Marke ist ein Zeichen, Signal oder Kennzeichen.

In welche Richtung das Brand Management des Unternehmens gehen soll, schliesslich geht es damit auch um die strategische Ausrichtung der ganzen Organisation, entscheidet stets die oberste Führungsriege. In grossen Konzernen gibt es eigene Abteilungen mit Spezialisten, die das Marketing übernehmen, die Corporate Identity und Corporate Design entwickeln und gestalten oder von Zeit zu Zeit aktualisieren und modernisieren. Auch die Öffentlichkeitsarbeit und die interne Kommunikation, werden stetig optimiert und verbessert.

Brand Management auch für KMU möglich!

Eine eigene Marketing-Abteilung mit erfahrenen Spezialisten kann man sich als kleines oder mittelständisches Unternehmen nur selten leisten. Trotzdem sollten sich auch kleinere Betriebe optimal im Markt positionieren und ihren Aussenauftritt perfekt organisieren, sich und ihre Produkte mit Markenzeichen wiedererkennbar machen. Dies ist wichtig, um sich von den Mittbewerbern abheben zu können.

Es gibt Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben, KMU im Brand Management zu unterstützen. Gemeinsam in intensiver Zusammenarbeit führt man mit den Experten Marktanalysen durch.

Mit Hilfe einer SWOT-Analyse (SWOT steht für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren)), wird die eigene Position ermittelt, um neue Marktstrategien entwickeln zu können.

Nach der Analyse geht es dann an die Entwicklung von Ideen für eine neue Marketingplanung, einen optimalen Internet-Auftritt, ein ansprechendes Corporate Design, erfolgreiche Werbestrategien und gute Öffentlichkeitsarbeit. Selbstverständlich werden die Unternehmer im Anschluss auch bei der Umsetzung der Ideen unterstützt und auf Wunsch auch weiterhin beratend begleitet.

Das Thema Branding im Web

  • de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Branding
  • de.wikipedia.org/wiki/Brand_Management
  • de.wikipedia.org/wiki/Markenführun

Weitere Artikel zum Thema Branding, Logodesign auf KMU-Marketing-Blog.ch

  • Swot – fit für die Zukunft
  • Die Bedeutung der Medien für KMU
  • Starkes Logo, klare Beschriftung, einfache Botschaften

© kmu-marketing-blog.ch, 12.5.2014, Jasmin Taher – überarbeitet am 25.3.2022/ar

25.03.2022 0 Kommentare
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Rapid Manufacturing: Bauteile schnell, schneller, am schnellsten
MarketingProdukte

Rapid Manufacturing: Bauteile schnell, schneller, am schnellsten

von Autorenteam 21.03.2022
geschrieben von Autorenteam

Formenbau besser verstehen

Vielleicht haben Sie die Begriffe Rapid Prototyping oder Rapid Manufacturing schon mal gehört und sich gefragt, was wohl dahinter steckt. Es gibt in der Schweiz einige Formenbauunternehmen. Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Die Themen in diesem Artikel:

  • Was bedeutet Rapid Manufacturing?
  • Was ist ein Rapid Manufacturing Prozess?
  • Beispiele für Rapid Manufacturing​
  • Was ist der Unterschied zwischen Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing?
  • Das Thema Rapid Manufacturing im Web
3d-gedrucktes Metallobjekt im Labor
Rapid Manufacturing: Bauteile schnell, schneller, am schnellsten

Was bedeutet Rapid Manufacturing?

Rapid Prototyping ist ein Sammelbegriff für verschiedene Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen auf Basis von Konstruktionsdaten.
Die Rohlinge werden mittels additiver Fertigung, beispielsweise mit dem sogenannten 3D-Druck, hergestellt.

Rapid Manufacturing umfasst alle Prozesse, die Endprodukte herstellen oder Komponenten liefern, die dann zu einem Produkt zusammengesetzt werden.
Das Material und der Herstellungsprozess erzeugen genau die mechanischen und physikalischen Eigenschaften, die bei der Konstruktion vorgegeben wurden.

Anwendungen

Anwendungen finden sich beispielsweise im

- Schmuckbereich (Unikatschmuck),
- im medizinischen Bereich (Zahnbrücken, Knochenimplantate) und
- im technischen Bereich.

Hierfür steht eine grosse Auswahl aller wichtigen Werkstoffarten (Kunststoffe, Metalle und Keramiken) zur Verfügung.

Der Rapid Manufacturing Prozess kann beginnen
Rapid Manufacturing Prozess: schnell, qualitativ hochwertige Teile

Was ist ein Rapid Manufacturing Prozess?

Es gibt viele Prozessarten von Rapid Manufacturing, von denen Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen profitieren können.

Der Prozess der CNC-Bearbeitung nutzt die neueste Technologie, um Unternehmen bei ihren Fertigungsanforderungen zu unterstützen. Durch die Verwendung von Software zur Automatisierung dieses Prozesses können Sie schnell qualitativ hochwertige und hochpräzise Teile herstellen.

CNC-Werkzeuge

CNC-Werkzeuge sind ein allgemeiner Begriff für jede Art von subtraktiven Fertigungsprozessen. Materialien wie Metall oder Kunststoff werden zum endgültigen Werkteil oder Produkt verarbeitet, indem Materialsubstanz durch

  • Schleifen,
  • Schneiden und
  • Bohren
entfernt wird. Die CNC-Bearbeitung verwendet Werkzeuge, die eine Art rotierende Plattform und eine feste Schneidvorrichtung haben.

Metalle, die sich für den schnellen Formenbau eignen:

  • Aluminium
  • Edelstahl
  • Werkzeugstahl
  • Kupfer
  • Kobalt Chrom
  • Titan

Ein beliebter Prozess im Rapid-Manufacturing ist das Laserschneiden,

bei dem der Laser mit tadelloser Präzision durch harte Materialien schneidet. Beliebt sind auch Wasserstrahllaserschneider und Fräsmaschinen.

Diese Methoden sind eine wertvolle Option für eine Vielzahl von Materialien, aus denen Ihre Produkte hergestellt werden können.

Spritzguss für Teile in sehr hohen Stückzahlen

Dazu gehören die oben genannten Metalle und Kunststoffe, aber auch Glas, Stein, Verbundwerkstoffe und andere extrem harte Metalle. Spritzguss wird typischerweise benutzt, um Teile in sehr hohen Stückzahlen oder in der Massenproduktion herzustellen.

Für gewöhnlich wird Spritzgiessen beim Formenbau verwendet, wenn das gleiche Teil immer und immer wieder produziert werden muss.
Dies kann zu Hunderten, Tausenden oder Millionen identischer Teile führen, die relativ einfach in der Komplexität sind.

Ein beliebter Prozess im Rapid-Manufacturing ist das Laserschneiden
Ein beliebter Prozess im Rapid-Manufacturing ist das Laserschneiden

Beispiele für Rapid Manufacturing

Parallelfertigung von Mikrokomponenten und Systemen für grössere Bauteile

Rapid Manufacturing wird bei der Parallelfertigung von Mikrokomponenten und Systemen für grössere Bauteile eingesetzt.

Die Möglichkeit, ein Produkt virtuell vor der Produktion durch Simulation zu analysieren und zu optimieren, sowie eine grosse Bandbreite an Materialien und der effektive Einsatz von Materialien zur Abfallvermeidung schaffen vielfältige Chancen für Unternehmen.

Schnelle und kostengünstige Fertigungsverfahren

Produkte müssen nicht nur sehr schnell nach individuellen Kundenanforderungen entworfen und entwickelt, sondern auch mit minimalen Kosten durch additive Fertigungsverfahren hergestellt werden.

Aktuelle Forschungen zeigen, dass mit einer entsprechenden Anzahl schneller Fertigungsverfahren für den direkten Einsatz in der Fertigung schon heute kostengünstiger erzeugt werden kann als mit konventionellen Fertigungsverfahren.
Zeitlich und beschaffungstechnisch kann es in manchen Fällen auch vorteilhaft sein, dringend benötigte Serviceteile selbst zu produzieren.

Additive Fertigung

In den letzten zehn Jahren hat der 3-D-Druck eine grosse Renaissance erlebt. Die Technologie hinter dem 3-D-Druck entwickelt sich ständig weiter. Diese additive Fertigung ist ein Prozess, bei dem thermoplastische Filamente geschmolzen und mithilfe eines Druckers wieder aufgebaut werden. Im Wesentlichen werden Materialschichten von oben nach unten gestapelt, bis das fertige Produkt fertig ist.

Bei dieser Art der Rapid Manufacturing werden Kunststoffe fast ausschliesslich recycelt. Es können jedoch viele verschiedene Kunststoffe verwendet werden, wie ABS, PLA und eine Reihe unterschiedlicher thermoplastischer Mischungen. Es gibt jedoch auch andere Arten des 3-D-Drucks, die Metalle nutzen.

Biotechnologie, Zahnmedizin und Hörgerätetechnik

Neue Anwendungsbereiche sind in den Bereichen Biotechnologie, Zahnmedizin und Hörgerätetechnik entstanden.

Da Rapid-Manufacturing immer auf die direkte Herstellung des Endprodukts ausgerichtet ist, unterscheidet es sich grundlegend von Rapid Prototyping und Rapid Tooling.

Rapid Manufacturing wird sehr vielseitig eingesetzt.

Was ist der Unterschied zwischen Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing?

Rapid Prototyping umfasst viele Fertigungstechnologien, aber in den meisten Fällen wird Schicht für Schicht additive Fertigung verwendet. Andere dafür verwendete Technologien umfassen Hochgeschwindigkeitsfräsen, Giessen, Formen und Extrudieren.

Obwohl die additive Fertigung die gebräuchlichste Rapid-Prototyping-Methode ist, können auch andere, traditionellere Prototyping-Methoden verwendet werden.

Fertigungstechnisch unterscheiden sich generative Verfahren nicht nach der Art der hergestellten Bauteile.

Die Verwendung getrennter Begriffe für Rapid-Prototyping und Rapid-Manufacturing kann nur aus historischer Perspektive verstanden werden.

«Geschwister» mit unterschiedlichen Stärken: Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing
«Geschwister» mit unterschiedlichen Stärken: Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing

Historischer Hintergrund

1987 machte es die Stereolithographie plötzlich möglich, beliebige virtuelle 3D-Datenstrukturen direkt in physische 3D-Modelle umzuwandeln. Das Modell war ein Abbild der Daten, nicht des Produkts. Insofern war es definitiv ein Prototyp.

Von Anfang an träumten Erfinder davon, die besonderen Eigenschaften der additiven Produktion auf die Herstellung von Endprodukten zu übertragen. Die Fertigung soll dezentral, werkzeuglos und stückunabhängig erfolgen. Designs, die nicht durch nicht-generative Verfahren hergestellt werden können, sollten implementiert werden. Dies betraf vor allem nicht klemmende und damit nicht zerspanbare Bauteile und die Herstellung von Innenstrukturen. Beispiele sind komplexe geometrische Formen wie die Möbiusschleife oder das Schädelmodell.

Der grösste Vorteil eines schnellen Fertigungsprozesses steckt bereits im Namen: In kürzester Zeit können voll funktionsfähige Teile hergestellt werden.

Die Geschichte von Rapid Prototyping
Die Geschichte von Rapid Prototyping

Dies ist der grösste Unterschied zum Rapid-Prototyping

Hier werden auch Funktionsbauteile erstellt, zunächst aber entwicklungsbegleitende Anschauungs- oder Funktionsmuster.

Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass die Produktionskosten deutlich reduziert werden. Zudem hängen die Produktionskosten nicht mehr von der Komplexität des Objekts ab. Berechnungsgrundlage sind lediglich das Volumen und die Abmessungen des geplanten Teils.

Signifikante Kosteneinsparungen sind das Ergebnis der konsequenten Nutzung der technischen Möglichkeiten verbunden mit einer Reduzierung des Investitionsrisikos. Ein weiteres Plus ist die hohe Gestaltungs- und Konstruktionsfreiheit.

Rapid-Manufacturing und Rapid-Prototyping schliessen sich nicht aus

Im Wesentlichen wird Rapid-Manufacturing für das Rapid-Prototyping-Verfahren eingesetzt. Tatsächlich waren Prototypen der wichtigste Produktionsanwendungsfall für die schnelle Produktion, als sie zum ersten Mal konzipiert wurde.
.

Derzeit wird Rapid-Manufacturing zur Herstellung ganzer Teile und Produkte für den Endverbraucher eingesetzt, nicht nur für das Prototyping.

Rapid-Prototyping ist jedoch ein unverzichtbarer Prozess für Start-ups oder Unternehmen, die ihre Produkte ständig weiterentwickeln und neu gestalten

Diese Art des Prototyping beinhaltet die Erstellung von Prototypen durch Ingenieure unter Verwendung von CAD-Daten.
.

RP ist sehr schnell und macht es einfach, Optimierungen und Änderungen vorzunehmen. Viele Organisationen verwenden diesen Prozess mit langlebigen Materialien, was zu niedrigeren Kosten für die kontinuierliche Produktion von Prototypen für Experimente und Tests führt. Es hat eine lange Vorlaufzeit für die Herstellung von Fertigprodukten.
© kmu-marketing-blog.ch/ Autorenteam, E. Lena – überarbeitet am 13.3.2026/Andreas Räber

Das Thema Rapid Manufacturing im Web

  • vonallmen.ch: additive Fertigung (Rapid Prototyping) Seriennahe Prototypen innert Tagesfrist
  • industrie-produkte.ch: Die Geschichte des Formenbaus
  • buch-tipps.ch: Rapid Prototyping – ein Muss in der Produktentwicklung

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POS-Material – wenn die Werbung zum Kunden kommt
MarketingMarkt-AnalysenVerkaufsförderung

POS-Material – wenn die Werbung zum Kunden kommt

von Andreas Räber 14.01.2022
geschrieben von Andreas Räber

Wir haben eine Bitte: Sehen Sie sich das nächste Mal beim Einkaufen aufmerksam um. Aber richten Sie den Blick nicht nur auf Bananen, Kaffee & Co. Richten Sie ihn auch auf das POS-Material. 

Richtig gehört, auf das POS-Material. Nein, das ist kein neues Fitness-Food oder ein hippes Szenegetränk. Wir reden hier von Point of Sale Werbung. Nur was genau ist mit Point of Sale Werbung gemeint, wie wirkt sie auf die Kund*innen und warum ist sie für den Verkaufserfolg so unverzichtbar?

POS-Material – was ist das eigentlich?

POS Werbung findet mitten im Geschehen statt, nämlich am Point of Sale. Direkt am Verkaufsort buhlt sie um die Gunst der Kund*innen – sei es im Supermarkt an der Kasse, am Eingang der Drogerie oder im Blumenladen um die Ecke.

So handelt es sich bei POS-Material um eine subtile Form von Werbung. Sanft streift sie die Menschen im Vorbeigehen. So muss die Kund*in nicht zur Werbung kommen, die Werbung kommt zur Kund*in.

Die vielen Gesichter der POS Werbung

POS Werbung begegnet uns in den verschiedensten Facetten. Wie wäre es mit ein paar Beispielen?

  • die guten alten Klassiker: Poster, Plakate, Banner, POS-Display
  • Werbung an der Kasse (Kassenbandwerbung, Werbung auf Einkaufskörben- und Tüten)
  • Verkaufs- und Probierstände mit Warenproben
  • Coupons
  • Werbedurchsagen, In-Store-Radio, In-Store-TV
  • Push-Nachrichten aufs Smartphone
  • Aussenwerbung (Out-of-Home)
  • Schaufensterwerbung
  • Digital Signage-Installationen (digitale Werbetafeln, perfekt für häufig wechselnde Werbeaktivitäten)

POS-Material – die grossen Vorteile

1. Aufmerksamkeit erregen

Hätten Sie gedacht, dass wir rund 90 Prozent unserer Kaufentscheidungen unbewusst treffen? Und es kommt noch besser: Stolze 75 Prozent unserer Kaufentscheidungen treffen wir vor Ort im Laden, also am Point of Sale.

Gutes POS-Material ist damit Gold wert. Sind die Waren clever platziert und gut kombiniert, landen sie häufiger im Einkaufskorb. Wie wäre es mit ein paar Verkaufspsychologie Tricks?

  • Grusskarten neben Geschenkartikeln sind ein Dreamteam.
  • Wo die Pasta lagert, ist die Sosse nicht weit.
  • Quengelware: Süssigkeiten an der Kasse sind kein Zufall. Im Gegenteil: Die Leckereien lassen Kinderherzen höherschlagen. Und schon beginnen sie zu quengeln. Mama, nur ein Überraschungsei, nur eine Packung Gummibärchen.

2. POS Displays = Verkäufer

Hand aufs Herz: Welcher Mitarbeiter kann schon acht Stunden nonstop einen neuen Energy-Drink anpreisen oder eine neue Schuhmarke ins rechte Licht rücken? Irgendwann schwindet der Enthusiasmus selbst beim eifrigsten Mitarbeiter.

Aber zum Glück gibt es einen Mitarbeiter, dem das Lächeln garantiert nie verrutsch –das POS-Material. So dürfen Informationstafeln, Plakate, Banner und Verkaufsstände keinesfalls mehr im Verkaufsteam fehlen. Mit Videos, Anleitungen und flotten Werbeslogans machen sie den Kund*innen ein Produkt schmackhaft. So wissen sie ganz genau, worauf sie sich beim Kauf einlassen – ganz ohne Nachfragen beim Personal.

3. POS-Material als Markenbotschafter

Ob ein junges Fashion-Label, ein Start-up für Organic Food oder ein neues In-Getränk – Newcomer haben es auf dem hart umkämpften Markt ganz schön schwer. Wie sollen sie sich nur von der Konkurrenz abheben?

Wie wäre es zum Beispiel mit POS-Material? Banner, Plakate, Probierstände und POS Displays direkt am Einkaufsort stellen die Newbies stilvoll vor. Und wenn es dann auch noch Sonderaktionen und Rabattcodes der neuen Labels gibt, kann der Kunde ganz bestimmt nicht mehr widerstehen.

POS Marketing – wo Erfolg messbar wird

Wie kommt mein Produkt eigentlich bei den Kund*innen an? Knifflige Frage, da müssen Sie sich erst einmal durch hochkomplizierte Marketinganalysen kämpfen und Zahlenberge auswerten. Doch keine Sorge: Das geht auch einfacher. Warum versuchen Sie es nicht zur Abwechslung mit POS-Material, der etwas anderen Psychologie im Verkauf?

Die Werbung vor Ort macht den Marken- und Produkterfolg messbar. Ob klassisch im Verkaufsregal oder innovativ in der POS-Sonderfläche – Sie können den Erfolg mit dem blossen Auge sehen. Das Regal ist halbleer? Glückwunsch, Ihre Strategie funktioniert. Das Regal ist so gut wie voll? Da ist wohl noch Luft nach oben.

Und das Beste: Lässt der grosse Durchbruch noch auf sich warten, lässt sich ihm einfach unter die Arme greifen. Der Point of Sale ist schliesslich ein Ort der Flexibilität. In Rekordzeit platziert der Handelspartner die Produkte um. Vielleicht kommen die Erdnüsse im Kassenbereich ja besser an.

Verkaufsfördernde Massnahmen, die man sich leisten kann

Ob der TV-Sport, die Radiowerbung oder die Out-of-Home-Kampagne – manchmal kostet Marketing ein kleines Vermögen. Doch zum Glück gibt es auch verkaufsfördernde Massnahmen, die das Budget nicht überstrapazieren – POS-Material zum Beispiel.

Der Clou: Die Streuverluste halten sich in Grenzen. Denn wo wäre der Kunde in besserer Kauflaune als am Point of Sale? Morgens im Bus auf dem Weg zur Arbeit, abends beim Fernsehen oder unterwegs im Auto? Wohl kaum!

POS-Material – ein Einkaufserlebnis

POS-Material kann mehr als nur ein einfacher Banner sein. Mit ein klein wenig Fingerspitzengefühl verwandelt es sich in ein multimediales Einkaufsergebnis. Ein bisschen Licht, ein bisschen Klang, ein bisschen Bewegung – im Nu wird die Verkaufsfläche zum Entertainment. Und je besser sich der Kunde beim Einkaufen unterhalten fühlt, desto wahrscheinlicher kommt er wieder.

Spezial-Tipp: Gerade zu besonderen Anlässen eignet sich POS Werbung als ausgezeichnete verkaufsfördernde Massnahmen. Ob zu Weihnachten, Ostern, Halloween oder Valentinstag – interaktive POS Displays versüssen uns die Highlights des Jahres mit kleinen Highlights.

Psychologie im Verkauf: Wie wäre es mit einem kleinen Beispiel?

Weihnachten steht vor der Tür und pünktlich zur schönsten Zeit des Jahres zieht eine neue Lebkuchensorte ins Supermarktregal ein. Nur wie erhascht sie die Aufmerksamkeit der Kund*innen? Ganz einfach: Ein POS-Display muss her. Fröhliche Weihnachtsmusik, besinnliche Adventsgedichte oder vielleicht sogar ein paar Szenen aus unseren liebsten Weihnachtsfilmen machen so richtig Lust auf leckere Lebkuchen. So einfach kann Psychologie im Verkauf sein.

© kmu-marketing-blog.ch/Jana Winter

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Tipps aus dem Web

  • raeber-marketing-blog.ch: Verkaufsförderung: z.B. POS Material, Leuchtreklamen, Displays
  • Buch-Tipps.ch: Was ist PoS-Marketing?

Verantwortlich für kmu-marketing-blog.ch

Andreas Räber ist seit über 40 Jahren im Verkauf, Marketing und Coaching tätig. Er hat die Ausbildung zum Filialeiter bei einem grossen Detailshandelsunternehmen in der Schweiz sehr erfolgreich abgeschlossen. Er bildet sich zudem laufend im Bereich Online Marketing und Coaching weiter.

Andreas Räber: Content und Online Marketing Spezialist
Andreas Räber ist seit über 40 Jahren im Verkauf tätig.
14.01.2022 0 Kommentare
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Chancen und Gefahren eines Content Management Systems
Content MarketingOnline Marketing

Chancen und Gefahren eines Content Management Systems

von Autorenteam 19.11.2021
geschrieben von Autorenteam

Content Management Systeme (CMS) bilden heute die Basis Nummer eins für alle erdenklichen Websites. Von mehr oder weniger simplen Blogs über umfangreiche, mehrsprachige Firmenauftritte bis hin zu komplexen Onlineshops mit mehreren Millionen Produkten – es gibt praktisch nichts, was man mit einem CMS nicht umsetzen kann. Einen Überblick zu zentralen Chancen und Risiken von Systemen zum Content Management – vor allem im Hinblick der voranschreitenden Webzentrierung in immer mehr Lebensbereichen – lesen Sie in diesem Beitrag.

Einer der Kern-Benefits solcher Systeme liegt in ihrer Anwendungseffizienz. Entsprechende Webpräsenzen lassen sich mit ihnen sehr einfach verwalten, können relativ schnell, flexibel an neue Anforderungen angepasst werden und funktionieren langfristig sicher.

Leider ist aber auch bei CMS nicht immer alles Gold, was glänzt. Selbst bei den Big-Playern des Markts lauern einige Gefahren bzw. Look-out-fors, die Nutzer*innen unbedingt kennen sollten.

Das Content Management System als Erfolgsschlüssel für Unternehmen in einer zunehmend webzentrierten Welt

Das Internet hat sich über die letzten 20 Jahre stark weiterentwickelt. Von einer Kuriosität mit blinkenden Bannern und vornehmlich selbstzweckhaften Animationen bis hin zum heutigen Standard für Marketing, Shopping und Kommunikation musste ein langer Weg zurückgelegt werden.

In den Anfangszeiten des Webs waren die heutigen Möglichkeiten kaum abzusehen und entsprechende Theorien für viele reine Science-Fiction. Selbst die damaligen wirklichen Chancen – abseits rein visueller Spielereien – bedeuteten für den Grossteil der Internetnutzer und sogar für Unternehmen, die schon zu diesem Zeitpunkt online agierten, ein Buch mit sieben Siegeln. Ohne spezifische Programmierkenntnisse, echte Marketing-Erfahrung und nicht zuletzt eine ordentliche Portion Experimentierfreudigkeit ging kaum etwas.

Heute hingegen wimmelt es im Netz nur so vor echten Mehrwerten und das Internet ist längst mehr als ein Raum zur Information oder gar zur Betrachtung neuer Skurrilitäten. Tatsächlich werden immer mehr Lebensbereiche – sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld – massiv von aktuellen Online-Möglichkeiten beeinflusst.

Für Unternehmen ist es in diesem Zusammenhang besonders wichtig, zu bedenken, dass sich Menschen, denen ein Problem oder Bedürfnis bewusstwird, mittlerweile vornehmlich im Web auf die Suche nach passenden Lösungen machen. Wer seine Zielgruppe hier optimal bedient, hat faktisch besonders grosse Chancen auf Erfolg.

Und warum nimmt das CMS nun diesbezüglich eine so wichtige Position ein? Deshalb: Das Prinzip des Content Management Systems hat durch seine grundsätzlich einfachen Mechanismen und teils fast selbsterklärenden Features oder Erweiterungen für Online-Marketing jeglicher Art stark dazu beigetragen, dass die Schaffung bester Online-Erfolgsvoraussetzungen heute einer breiteren Masse möglich wird.

Programmierkenntnisse sind nicht mehr erforderlich, Marketing-Know-how wird von CMS-Erweiterungen mitgeliefert und sogar die Erstellung sowie Verwaltung einer Website durch einen externen Partner gestaltet sich über ein System zum Content Management vergleichsweise preiswert.

Ein CMS unterstützt effektiv, birgt aber auch Risiken

Die Liste der Chancen bzw. Vorteile, die der Einsatz eines Content Management Systems mit sich bringt, ist de facto deutlich länger als die der typischen Gefahren oder Nachteile. Ansonsten wären derartige Softwares sicher nicht so weit verbreitet.

An der Spitze der Benefits stehen – wie anfangs bereits angesprochen und im vorherigen Abschnitt ausgeführt – die grosse Effizienz und Endanwenderfreundlichkeit von Content Management Systemen.

Selbst kleinste Betriebe, die keine marketing-kundigen Mitarbeiter*innen haben und/oder vielleicht kein Budget für einen Profi freimachen möchten/können, erhalten mit einem System zum Content Management die Chance, relativ einfach sowie schnell eine zweckdienliche Website aufzubauen bzw. zu betreiben.

Ein grundsätzlich simples Handling, die Möglichkeit von Rollenzuteilungen für die Bearbeitung unterschiedlicher Website-Bereiche, Sicherheit und die Tatsache, dass viele der besten Systeme zum Content Management vollkommen kostenlos bezogen werden können, sind nur einige der klaren Vorzüge.

Gefahren verbergen sich insbesondere hinter dem soeben als Vorteil benannten Punkt der Sicherheit. Zwar sind die grossen Content Management Systeme schon out of the Box sehr gut abgesichert und werden – alleine aufgrund ihrer Verbreitung – laufend weiterentwickelt.

Für die richtige Einstellung, nutzungskontextbedingt zusätzlich erforderliche Sicherheitsmassnahmen, wie beispielsweise eine besondere Verschlüsselung bei bestimmten Online-Geschäften, für den generell richtigen Umgang mit sensiblen Daten, Backups oder für ausfallsichere Server, sind Anwender*innen allerdings selbst verantwortlich.

Hier werden sogar relativ oft nicht umfassend ideale Voraussetzungen geschaffen, da man davon ausgeht, dass die Verwendung eines sicheren Systems zum Content Management schon ausreicht. Ein typischer Trugschluss bei CMS-Nutzern*innen, der Hacks, längere Website-Downs oder sogar staatliche Strafen als Konsequenz haben kann.

Das Content Management System als Erfolgsschlüssel für Unternehmen in einer zunehmend webzentrierten Welt
Das Content Management System als Erfolgsschlüssel für Unternehmen in einer zunehmend webzentrierten Welt

Wachstum hat auch Einfluss auf ein System zum Content Management

Weberfolge sind keineswegs Selbstläufer. Sowohl die Technik als auch die Erwartungen der eigenen Zielgruppe befinden sich in einem stetigen Wandel. Einfach eine Website mit einem System zum Content Management fertigstellen, zurücklehnen und profitieren, funktioniert vor diesem Hintergrund in aller Regel nicht.

Alles unterliegt einer laufenden Entwicklung, die beobachtet werden muss und einen Einfluss auf ein CMS haben kann.

Das gewählte System sollte dementsprechend auf lange Sicht mit dem technischen Voranschreiten mithalten können. Hier gilt es für Anwender*innen insbesondere auf regelmässige Updates und langfristig garantierten Support zu achten. Ausserdem muss das CMS die Möglichkeit verschaffen, die Genese der eigenen Zielgruppe im Blick zu behalten, um demgemäss die richtigen Anpassungen am Webauftritt vollziehen und somit zielkundenspezifische Online-Bedarfe kontinuierlich sicher bedienen zu können.

© kmu-marketing-blog.ch/Claude P. Werner – 19.11.2021

Weitere Artikel auf KMU-Marketing-Blog.ch

  • Welches CMS ist das Beste?
  • Content-Management-Systeme: 3 wichtige Vorteile auf einen Blick
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Tipps aus dem Web

  • Opten.ch: CMS Umbraco
  • raeber-marketing-blog.ch: Umbraco, Beispiel eines quelloffenen Content-Management-Systems
  • andreas-räber.ch: Anforderungen an ein Content Management System
19.11.2021 0 Kommentare
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Digital Signage für KMU - hier kurz erklärt
Digital Signage

Digital Signage Displays auf der Theke und im Schaufenster

von Jasmin Taher 12.08.2021
geschrieben von Jasmin Taher

Digital Signage? Was versteht man unter diesem Begriff und wie wird sie eingesetzt? Welche Vorteile hat sie uns ist sie auch für KMU erschwinglich? Antworten in diesem Blog.  

Direkt am Point of Sale (POS), auf, hinter oder über der Theke sowie im Schaufenster gibt es die Möglichkeit, dem Kunden einfach und unkompliziert Informationen zukommen zu lassen. Digital Signage Displays ziehen die Aufmerksamkeit von Wartenden, Interessenten und Passanten auf sich. Auf den Bildschirmen oder über Projektoren können Filme, Präsentationen oder Produktinformationen angezeigt werden. Mithilfe moderner Software-Lösungen können Produkte und Angebote flexibel auf den digitalen Anzeigen beworben werden. Dies macht Digital Signage Lösungen zu einem effektiven Marketinginstrument.

Vorteile von Digital Signage für Unternehmen und Kunden

Für die werbenden Unternehmen sowie die Kunden ergeben sich zahlreiche Vorteile durch den Einsatz von Digital Signage. 

  • Die Firmen präsentieren sich modern und zeitgemäss. Informationen zu Promotionen oder Werbeaktionen müssen nicht mehr aktiv über das Verkaufspersonal kommuniziert werden.
  • Kunden können sich auf den Screens individuell über aktuelle Angebote, Preise, Termine oder Events informieren.
  • Werden Touchscreens eingesetzt, können die Kunden die gesuchten Informationen sogar interaktiv konsumieren.
  • Das interaktive Terminal übernimmt Aufgaben, die sonst von einem Mitarbeiter erbracht werden müssten.
Digitale Signage übernimmt Arbeiten der Mitarbeitenden
Digitale Signage übernimmt Arbeiten der Mitarbeitenden

Digitale Beschilderung und interaktive Terminals in KMU

Der Digital-Signage-Markt wächst stetig. Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) wie Metzgereien, Bäckereien aber auch Tankstellen, Kioske oder Zeitschriftenhändler entscheiden sich immer häufiger für die digitale Beschilderung in ihren Betrieben und Läden.

Schaufenster-Displays und Menü-Boards ersetzen herkömmliche Plakate und Preistafeln.

Grössere Unternehmen wie Möbelhäuser oder auch die Schweizerische Post nutzen bereits sehr häufig interaktive Terminals, die direkt vom Kunden bedient werden. Die Lösungen erfordern jedoch einen deutlich höheren Verwaltungs- und Programmieraufwand als die gängigen digitalen – nicht-interaktiven – Anzeigen.

Aktuell sind deshalb Touchscreen-Terminals für Ladengeschäfte, Handwerksbetriebe oder Anbieter von Dienstleistungen meist nicht von Interesse.

Digitale Beschilderung ist auch für KMU möglich
Mit externen, hellen, freundlichen Konferenzräumen, Motivation der Mitarbeitenden fördern

Günstige Digital Signage Lösungen sind auch für KMU Betriebe finanzierbar

Digital Signage Lösungen sind skalierbar und können meist unkompliziert erweitert werden. Man kann zunächst mit einer Anzeige anfangen und später weitere Screens hinzufügen.

Bildschirme in unterschiedlichen Grössen sind mittlerweile günstig zu kaufen oder zu leasen. Auch Speicherplatz – egal ob webbasiert in einer Cloud oder extern auf Festplatten oder Speicherkarten – ist heutzutage preiswert zu haben. Bei der Software, die für die Verwaltung, den Betrieb und die Steuerung der Anzeigen gebraucht werden, gibt es kostengünstige Lösungen, die beispielsweise monatlich im Abonnement bezogen werden können.

Je nach Preis unterscheiden sich die Funktionalitäten und Sicherheitsoptionen der Software stark.

Anbieter von professioneller Digital Signage Software bieten oft massgeschneiderte Lösungen, die individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sind.

Die meisten Programme und Apps ermöglichen es, die Digital Signage Displays sowohl über einen Computer, Desktop oder Laptop, als auch über ein Handy zu steuern und sind einfach, bequem und flexibel in der Handhabung.

Tipps aus dem Web

  • Industrie-Produkte.ch: Digital Signage – Digitale Beschilderung, die auffällt
12.08.2021 0 Kommentare
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Externe Konferenz- und Seminarräume sorgen für mehr Distanz
Allgemeine Tipps für KMUCoachingErholungMitarbeiter

Externe Konferenz- und Seminarräume sorgen für mehr Distanz

von Andreas Räber 11.08.2021
geschrieben von Andreas Räber

Meetings und Konferenzen gehören zum Unternehmensalltag. Oft werden diese inhouse durchgeführt. Doch es gibt Argumente, die für externe Konferenz- und Seminarräume sprechen. In diesem Artikel die wichtigsten Vorteile von externen Lösungen. 

Es gibt wichtige Gründe, warum Meetings und Konferenzen nicht immer inhouse stattfinden. 

Was für Ferien gilt, gilt auch für Meetings und Konferenzen

Können Sie sich vorstellen, dass es in Ihrer Wohnung oder im Büro Gegenstände gibt, die Ihnen Energie rauben? Weil sie eher schwierige Erinnerungen auslösen? Diese Wirkung passiert meist unbewusst. 

Unser Umfeld löst in uns Reaktionen aus, die wiederum Einfluss auf unser Denken und Handeln haben. Und somit auch unsere Entscheidungen und unsere Motivation beeinflussen. 

Bewegen wir uns durch unseren Alltag, fallen uns gewisse Dinge nicht auf. Mitten drin zu sein, verhindert innere Distanz. Diese ist besonders bei wichtigen Entscheidungen sehr wertvoll. Mit dem Entscheid, externe Konferenz- und Seminarräume zu bevorzugen, fallen diese Alltagseinflüsse weg. Wirklich?

Sich von ToDos und Erwartungen abgrenzen können
Sich von ToDos und Erwartungen abgrenzen können

Optimale Voraussetzungen für innere Distanz schaffen

Auch externe Räume haben einen Einfluss auf unser Innenleben. Goethe schrieb: 

«Wir sehen nur, was wir wissen.»

Das bedeutet, dass wir uns und unsere Erinnerungen immer mitnehmen. Sie wirken wie Voreinstellungen, die unsere Denk- und Sichtweisen prägen. 

Ungefähr 90 Prozent soll unser eigener Anteil ausmachen, wenn wir neue Informationen aufnehmen und beurteilen. 

Von Charles Darwin (Evolutionstheorie) ist beschrieben, dass er neue Informationen immer gleich aufschrieb, weil er diese festhalten wollte, bevor seine eigenen Gedanke und Erfahrungen sie zu sehr beeinflussten. 

So ist ein externer Ort mit einer freundlichen Atmosphäre und entsprechender technischer Ausrüstung  eine gute Wahl, um möglichst neutrale Voraussetzungen für das geplante Treffen zu schaffen. 

Mit externen, hellen, freundlichen Konferenzräumen, Motivation der Mitarbeitenden fördern
Mit externen, hellen, freundlichen Konferenzräumen, Motivation der Mitarbeitenden fördern

Entspannung fördern, Tunnelblick minimieren, Motivation steigern

Eine angenehme Distanz zum Alltag fördert auch innere die Distanz zum Geschehen. Dies hilft, einen stressbedingten Tunnelblick zu vermeiden.

Entspannung fördert die Bereitschaft, sich auf neue Ideen einzulassen und steigert die Motivation der Teilnehmer. 

Um strategische Entscheide zu fällen, braucht es eine innere Distanz. Mit dem Entscheid, Meetings, Seminare und Konferenzen ausser Haus durchzuführen, reduziert man diese einseitige Wahrnehmung. 

Lage, Infrastruktur und Akustik

Seminar- und Konferenzräume – die wichtigsten Musts:

  • mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar
  • zentral gelegen
  • ruhig
  • technische Anlagen auf zeitgemässem Stand
  • Ausweichmöglichkeiten (für versch. Gruppen)
  • Listenelement
  • LAN-Anschluss, USB
  • Simultanübersetzung bei Konferenzen
  • Klimaanlage
  • Pinnwände und Flipcharts
  • etc.

Wert und Bedeutung vermitteln

Je nach Zielsetzung einer Konferenz, eines Meetings oder Seminares vermittelt die Wahl von externen Räumen dem ganzen Anlass und den Teilnehmenden Wert und Bedeutung.

Die Wahl externer Räumen mag auf den ersten Blick vor allem als Kostenfaktor wirken. Doch Distanz und Wertvermittlung sind wichtige Voraussetzungen für Strategieentscheidungen oder Teambildung. Viele Learnings sind nicht sofort spür- oder sichtbar. 

Für Unternehmen ist es absolut lohnenswert, optimale Voraussetzungen für Meetings, Seminare und Konferenzen zu schaffen. 

© KMU-Marketing-Blog.ch – 11.8.2021 /ar

Tipps aus dem Web

  • Delta-V.ch: Konferenztische Onlineshop
  • Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch: Dank Distanz inneren Abstand gewinnen
11.08.2021 0 Kommentare
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Verpackung: Unscheinbar und extrem wertvoll
Verpackung

Verpackung: Unscheinbar und extrem wertvoll

von Andreas Räber 08.06.2021
geschrieben von Andreas Räber

Wie wichtig sind Verpackungen? Die meisten von uns haben tagtäglich damit zu tun. Eine Verpackung ist wie eine erste image-beeinflussende Visitenkarte beim Kunden. Was vermittelt eine Verpackung und was alles steckt hinter der für uns oft nur als Karton wahrgenommenen Industrie?

Vor etwa 30 Jahren habe ich als Verlagsleiter eines CD-, Kassetten- und Videoverlags gearbeitet. Uns war damals wichtig, dass wir die Versandkosten im Griff hatten. Bevor wir ein Produkt ins Sortiment aufnahmen, suchten wir nach der optimalen Verpackung, die einen möglichst günstigen Versand zuliess. Seit damals weiss ich: Was wir tagtäglich einfach so in den Händen halten, erfordert einige weiterführende, manchmal recht herausfordernde Überlegungen.

Wir öffnen eine Kartonschachtel und sind uns selten bewusst, dass diese teilweise bereits Tausende von Kilometern Raum überwunden hat.

Versorgungsauftrag contra 15 Tonnen Abfall für Papier und Karton

Kartonverpackungen sind sehr praktisch und beliebt. Dies zeigt sich beim Gang zum nächsten Werkhof. Die Kartonpresse läuft oft auf Hochtouren. Kartonverpackungen werden sehr häufig im Versand verwendet.  

Laut einem Bericht in der Luzernerzeitung produziert jeder Schweizer in seinem Leben 60 Tonnen Siedlungsabfall. Der Anteil von Papier und Karton beträgt gut 15 Tonnen. 

Die Zunahme des Online-Verkaufs, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, hat diese Zahl eher noch gesteigert. 15 Tonnen Karton- und Zeitungsabfall pro Schweizer. Wir lösen durch unseren Lebensstil Abfall aus. Doch bei dieser Sichtweise darf man nicht stehen bleiben. 

Verpackung unterstützt die Versorgungssicherheit und die ist insbesondere während der Corona-Pandemie sehr wichtig geworden.  

Dies zeigt: Insbesondere in Krisenzeiten ist eine leistungsstarke Verpackungsindustrie sehr wichtig.

Verpackungen: Oft verwendet, Tausende Kilometer überwunden.
Verpackungen: Oft verwendet, Tausende Kilometer überwunden.

Versorgungsauftrag contra 15 Tonnen Abfall für Papier und Karton

Kartonverpackungen sind sehr praktisch und beliebt. Dies zeigt sich beim Gang zum nächsten Werkhof. Die Kartonpresse läuft oft auf Hochtouren. Kartonverpackungen werden sehr häufig im Versand verwendet.  

Laut einem Bericht in der Luzernerzeitung produziert jeder Schweizer in seinem Leben 60 Tonnen Siedlungsabfall. Der Anteil von Papier und Karton beträgt gut 15 Tonnen. 

Die Zunahme des Online-Verkaufs, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, hat diese Zahl eher noch gesteigert. 15 Tonnen Karton- und Zeitungsabfall pro Schweizer. Wir lösen durch unseren Lebensstil Abfall aus. Doch bei dieser Sichtweise darf man nicht stehen bleiben. 

Verpackung unterstützt die Versorgungssicherheit und die ist insbesondere während der Corona-Pandemie sehr wichtig geworden.  

Dies zeigt: Insbesondere in Krisenzeiten ist eine leistungsstarke Verpackungsindustrie sehr wichtig.

Herstellung von Verpackungen - weltweite Industrie
Herstellung von Verpackungen - weltweite Industrie

Hinter Verpackungen steckt eine grosse Industrie und viele Ideen

Ein Beispiel: 859 Millionen Umsatz erzielte die Model Group, ein mit Sitz in Weinfelden international tätiger Schweizer Hersteller von Verpackungslösungen aus Well- und Vollkarton im Jahr 2020. In der Schweiz beschäftigt die Model Group über 850 Mitarbeiter, weltweit sind es über 4’000. 

Verpackungen sind im Grunde genommen eine internationale Angelegenheit. Ein Blick auf die Herstellung von Karton zeigt, dass Zellulose, die in der Schweizer Produktion eingesetzt wird, aus der Schweiz stammt. Der Rest wird hauptsächlich aus dem übrigen Europa, aber auch aus Nordamerika, Südamerika und aus weiteren Ländern importiert. (Quelle: Wikipedia.org)

Karton wird nicht nur zur Verpackung genutzt. Der kanadisch-US-amerikanische Architekt und Designer Frank Gehry hat den sogenannten Wiggle Side Chair, ein Sitzmöbel aus der Kartonserie Easy Edges, entwickelt. 

Was Verpackungen in uns auslösen können

Viele Dinge betrachten wir als alltäglich und selbstverständlich. Es braucht ein bewusstes Innehalten, um das Mehr zu sehen. Das gilt auch bei Verpackungen. 

«Kann man diese Verpackung noch weiterverwenden?» 

Mir fällt auf, dass jedes Mal, wenn ich ein Paket erhalte, obiger Gedanke beim Auspacken der gelieferten Ware latent vorhanden ist. Eine schöne und stabile Kartonverpackung entsorgt man nicht einfach so. Dieser Gedanke ist insbesondere für den Online-Versand wichtig. Dabei achte ich auf den Zustand des Kartons. Oder ob darauf irgendwelche Etiketten kleben, die man leicht oder auch nicht entfernen kann. Ich gehe davon aus, dass viele Kartons, vor allem im privaten Bereich und bei Non Profit Firmen, mehrmals für den Versand verwendet werden. 

«Braucht es wirklich eine so teure Verpackung?»

Nebst der Weiterverwendung beschäftigt uns auch die Sorge um die Umwelt. Braucht es so teure Verpackungen? Je nach Image, das eine Firma mit einem Produkt vermitteln will, wird eine Verpackung mehr oder weniger aufwändig sein. Dass niemand von uns ein teures Handy in einer mehrfach gebrauchten und schon sehr abgenutzten Verpackung per Post erhalten möchte, liegt auf der Hand. 

«Gibt es Alternativen zu Karton?»

Die gibt es. Ein Paradebeispiel ist die gelbe Kunststoff-Postbox, die vom Postboten gebracht und nach dem Auspacken wieder mitgenommen wird. Sie ist zwar etwas teurer, aber eine gute Alternative zu Karton. Doch Achtung: Karton lässt sich recyceln. 

Laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) werden zur Herstellung von 1,2 Millionen Tonnen Papier in der Schweiz jährlich zirka 1 Mio. Tonnen Faserstoffe benötigt. 90 % davon werden durch die Wiederverwertung von Altpapier gewonnen. Daher ist Altpapier- und Kartonrecycling ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz.

Verpackung wird laufend weiterentwickelt

Versandkarton, Maxibriefkarton, Faltkarton, Verpackungschips, Weinkarton, Stretchfolien etc. Die Vielfalt und die damit verbundene Versorgungssicherheit ist nicht nur beeindruckend, sondern auch beruhigend. Vor allem, weil immer mehr nach umweltverträglichen Alternativen gesucht wird. 

Wir dürfen gespannt sein, aus welchen Rohstoffen Verpackungen wohl in Zukunft noch hergestellt werden. Gleichzeitig stehen wir Konsumenten, wie in vielen anderen Bereichen, selbst in der Verantwortung für unseren Umgang mit wertvollen Ressourcen. 

Weiterführende Tipps auf KMU-Marketing-Blog.ch

  • Sinnvolle Verpackungen
  • Verpackungsmaterial aus dem Onlineshop: Schnell und günstig

Tipps aus dem Web

  • Industrie-Produkte.ch: Verpackungen von gestern bis heute
  • raeber-marketing-blog.ch: Die Verpackung beeinflusst die Kaufentscheidung
08.06.2021 0 Kommentare
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Mitarbeitersuche durch externe Personalbeschaffung
Allgemeine Tipps für KMUMitarbeiter

Wie finden KMU-Betriebe die richtigen Mitarbeiter

von Autorenteam 03.05.2021
geschrieben von Autorenteam

Grosse Konzerne setzen bei der Mitarbeitersuche längst auf langfristige Strategien. Mittels aufwändiger Verfahren wird der Personalbedarf über einen längeren Zeitraum von mehreren Jahren prognostiziert und frühzeitig der Kontakt zu möglichen Kandidatinnen und Kandidaten aufgenommen. Studierende besonders gefragter Fachrichtungen werden dabei oft schon lange vor ihrem Studienabschluss durch Praktika oder andere Programme an das Unternehmen gebunden. Wer in den Hochschulen gut vernetzt ist, kann dort frühzeitig Kandidaten finden. KMU-Betriebe können diesen Aufwand meist nicht betreiben, hier sieht die Praxis gänzlich anders aus.

Die Mitarbeitersuche folgt dem aktuellen Bedarf, dementsprechend müssen diese Betriebe unter erheblichem Zeitdruck geeignete Kandidaten finden. Selbst in der Vergangenheit, als auf jede Stellenanzeige noch unzählige Bewerbungen eingingen, führte dieser Zeitdruck oft zu Fehlbesetzungen. Heute ist der Arbeitsmarkt ein gänzlich anderer, viele Fachkräfte sind nicht aktiv auf Stellensuche. Wer geeignete Kandidaten finden will, muss diese aktiv kontaktieren und kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass diese Kandidaten in Zeitungen und auf Jobportale selbst nach Stellenanzeigen suchen.

Mitarbeitersuche ist heute zeitaufwändig

Nach wie vor steht am Anfang der Suche die Formulierung eines Bewerberprofils. Welche Abschlüsse beziehungsweise Qualifikationen werden als zwingend notwendig vorausgesetzt, welche weiteren Kenntnisse und Erfahrungen als wünschenswert in die Stellenanzeige aufgenommen?

Wer sich für diesen ersten Schritt nicht genügend Zeit nimmt, riskiert viele geeignete Bewerberinnen und Bewerber abzuschrecken. Wichtig ist auch, mit welchen Argumenten in der Stellenanzeige für das Unternehmen geworben wird. Lange waren die «Attraktiven Sozialleistungen» und die «Sonderzahlungen» schier unschlagbare Argumente, aber die Zeiten ändern sich.

Bei der jüngeren Generation stehen die «Work-Life-Balance» und idealerweise flexible Arbeitszeiten deutlich höher im Kurs. Nachdem die Stellenanzeige fertiggestellt ist, muss die Frage geklärt werden, wo sich geeignete Kandidaten finden lassen. Reicht die Veröffentlichung auf der Homepage und auf Jobportalen oder empfiehlt es sich, das Jobangebot aktiv in den Sozialen Medien zu promoten? Die Antwort hängt selbstverständlich von der anzusprechenden Zielgruppe ab.

Externe Personalbeschaffung mithilfe sozialer Medien
Externe Personalbeschaffung mithilfe sozialer Medien

Externe Personalbeschaffung als zeitgemässe Alternative

Viele KMU-Betriebe halten noch immer an internen Lösungen fest und verzichten auf eine externe Personalbeschaffung. In vielen Unternehmen wird die Mitarbeitersuche als unternehmerische Kernaufgabe verstanden, die man trotz offensichtlicher Probleme nicht auslagern möchte. Die Auswahl neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist in kleinen und mittleren Unternehmen meist Chefsache.

Die externe Personalbeschaffung ist eine hochspezialisierte Dienstleistung, für die im Grunde dasselbe gilt, wie für andere Dienstleistungen auch. Sie entlastet Unternehmen von zeitaufwändigen Aufgaben, sichert qualitativ hochwertige Ergebnisse, greift aber nicht in die unternehmerische Entscheidungsfreiheit ein.

Vorstellungsgespräche durch externe Personalbeschaffung
Vorstellungsgespräche durch externe Personalbeschaffung

Mit Kandidatinnen und Kandidaten Vorgespräche führen

Zu den wichtigsten Aufgaben externer Personalberater zählt es, mit den Kandidatinnen und Kandidaten Vorgespräche zu führen. Auf diese Weise wird vermieden, die internen Ressourcen der Unternehmen mit unnötigen Vorstellungsgesprächen zu belasten. Es gehört heute zu den Standards der externen Personalbeschaffung, sich bei der Auswahl geeigneter Kandidaten möglichst objektiver Verfahren zu bedienen. Ganz wird es nie gelingen, den Einfluss subjektiver Faktoren bei der Auswahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vermeiden.

Professionelle Personalberater verfügen heute über ein beträchtliches Arsenal an Persönlichkeits- und Kompetenztests, um dem Ideal einer objektiven Personalauswahl ohne den berüchtigten «Nasenfaktor» zumindest nahe zu kommen.

Dies minimiert nicht nur das Risiko von Fehlbesetzungen offener Stellen, sondern auch das Risiko einer unbeabsichtigten Diskriminierung von Bewerbern. Zwei gewichtige Gründe, die für eine externe Personalbeschaffung sprechen.

Weiterführende Tipps im Web

  • Andreas-Räber.ch: Kandidaten mit einer externen Personalbeschaffung finden
03.05.2021 0 Kommentare
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Content MarketingGoogle AdwordsMarketingMarkt-AnalysenOnline MarketingSuchmaschinenmarketingSuchmaschinenoptimierung

Über Messbarkeit und die Gefahren des Interpretationsspielraums

von Andreas Räber 16.04.2021
geschrieben von Andreas Räber

Eine der grossen Stärken im Online-Marketing ist die Messbarkeit. Endlich erhalten wir aussagekräftige Zahlen, die uns helfen, den Werbefranken möglichst sinnvoll einzusetzen und den Return of Investment gut zu überwachen. Doch was so schön klingt, hat auch seine Tücken.  

Tech.co hat verschiedene soziale Medien analysiert und acht herausgefiltert, die sich für Marketer im Jahr 2021 als besonders effektiv herausstellen könnten: Facebook, Instagram, Tiktok, Pinterest, Reddit, Twitter, Linkedin, Snapchat. Ergänzt mit Google Ads, Bing Ads und SEO haben Online-Marketing-Abteilungen viele Möglichkeiten, entsprechende Zielgruppen mit Werbung zu erreichen.

Dass sich das Portfolio an Möglichkeiten im Online-Marketing erweitert hat, bestätigt auch der Trend hin zu messbaren Massnahmen. Vielseitige Möglichkeiten sind das eine, klare Botschaften, definierte Zielgruppen und eindeutige Positionierungen sind das andere und ebenso wichtig im erfolgreichen Content- und Online-Marketing.

Das Schöne: Beinahe jedes Tool liefert uns noch die entsprechende Statistik dazu. «Alles klar», so denkt man in Zeiten der Digitalisierung schnell mal «wir haben es im Griff».

Unser Interpretationsspielraum

Um unsere Zielgruppe zu (er)kennen, greifen wir zu Statistiken und versuchen Kundeninteressen zu ergründen. Das tun wir zum Beispiel mit Trackings oder Umfragen. Was wir sehen, ist in erster Linie die Handlung unserer Zielgruppe, jedoch nicht, welches oft unbewusste Bedürfnis zu dieser konkreten Handlung geführt hat. 

Was wir uns oft zu wenig bewusst sind, ist, dass unsere Wahrnehmung zu 90 % auf unseren eigenen Erfahrungen basiert. Das bedeutet: Bei der Beurteilung von Statistiken und Resultaten gehen wir oft stark von uns selbst aus. Wir deuten Zahlen so, dass sie in unser Bild und in unsere Vorstellung von Erfolg passen. Dabei gibt es bestimmte Faktoren, die unsere Bewertung beeinflussen.

Interpretationsspielraum: Wahrnehmung kann täuschen. Wir sehen, was wir sehen wollen.
Interpretationsspielraum: Wahrnehmung kann täuschen. Wir sehen, was wir sehen wollen.

Einflussfaktoren auf unsere Bewertungen

Statistiken und Umfragen bieten wertvolle Unterstützung. Keine Frage. Die Gefahren liegen in der Interpretation der Resultate. Nackte Zahlen nützen uns sehr wenig, wenn wir nicht die Zusammenhänge einer Entscheidung eines Kunden erkennen. Ein Beispiel ist die Absprungrate. 

Als bekannt wurde, dass dieser Wert für Google beim Ranking einen Einfluss hat, versuchten alle, vom User einen zweiten Klick zu erzielen. Doch eine hohe Absprungrate kann auch bedeuten, dass Webseitenbesucher die gewünschten Infos auf der Seite schnell finden. 

Die Angst, Rankings bei Google zu verlieren, beeinflusst uns bei der Entscheidung, wie der Content einer Inhaltsseite aufgebaut sein soll. 

Oder wir gehen davon aus, dass mehr Posts auch automatisch einen grösseren Bekanntheitsgrad zur Folge haben. 

In den meisten Fällen jedoch verliert mit der Quantität auch die Qualität. Mehr Informationen können auch inflationäre Auswirkungen haben. Jede Info muss einen klaren Nutzen haben, um neue Kundenbindungen aufzubauen oder bestehende zu verbessern.

Lösungsansatz: regelmässig geplante Reflexion, Wahrheit suchen und finden
Lösungsansatz: regelmässig geplante Reflexion, Wahrheit suchen und finden

Lösungsansatz: regelmässig geplante Reflexion

Es gilt, sich der Einflussfaktoren bei unseren Bewertungen bewusst zu werden. Provokativ gesagt: Auch Werbung in Printmedien wirkt noch und das vermutlich mehr, als uns bewusst ist. Nur, weil wir etwas nicht sehen, bedeutet es nicht, dass es nicht da ist und nicht wirkt. 

Auch Google ist nur ein Teil eines gesamten Systems. Wir tun gut daran, uns nicht nur auf eine Plattform zu konzentrieren und dadurch zu grosse Abhängigkeiten zu schaffen. Das gilt durchaus auch für oft als nicht wirksam abgetane Massnahmen wie Newsletter oder Printwerbung. 

Der Fotograf David duChemin zeigt es in seinem Buch «Die Seele der Kamera» sehr schön auf: 

«Entscheidend ist nicht intensiv, sondern offener hinzusehen.»

Dieser Grundsatz hilft nicht nur in der Fotografie. Auch im Online-Marketing muss man Werbeplattformen, Auswertungen und Bewertungen regelmässig infrage stellen und mögliche Wechselwirkungen erkennen. 

Auf diese Weise können gefährliche Entwicklungen und Fehleinschätzungen frühzeitig erkannt werden. 

Weiterführende Tipps auf KMU-Marketing-Blog.ch

  • Laufende Analyse steigert Chance für Neukunden
  • Was ist ein KPI und welchen Nutzen haben KMU davon?
  • Online Marketing: Wirksame Werbung mit hoher Reichweite
16.04.2021 0 Kommentare
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