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Mitarbeitergeschenke, Firmengeschenke oder Präsente zu allen Gelegenheiten.
Allgemeine Tipps für KMUMarketingMitarbeiterVerkaufsförderung

Firmen: Für Geschenke ist immer die richtige Zeit!

von Tabea Räber 05.12.2025
geschrieben von Tabea Räber

Die Kunst des Schenkens

Es ist wieder so weit: Advent und Weihnachten ist die Königszeit von Präsenten und Geschenken. Es wird überlegt, gerätselt und nachgeforscht: Wer interessiert sich für was? Was könnte man wem schenken, um ihm oder ihr eine Freude zu machen? Gerne überraschen auch Firmen ihre KundInnen, GeschäftspartnerInnen, Mitarbeitenden während dieser Zeit mit kleineren oder grösseren Aufmerksamkeiten. Und die beste Zeit zum Schenken ist immer!

Die Themen im Überblick:

  • Schenken macht glücklich!
  • Der ideale Zeitpunkt zum Schenken
  • Was schenken, wenn jemand schon alles hat?
  • Personalisieren von Kundengeschenken?
  • Welche Geschenke kommen gut an?
  • Geldgeschenke sind besser als ihr Ruf
  • Fazit
Mitarbeiter:innen-Geschenke motivieren
Mitarbeiter:innen-Geschenke motivieren

Schenken macht glücklich!

Schenken macht glücklich, Beschenktwerden auch! Wohl nicht zuletzt, weil wir damit meist positive Kindheitserinnerungen verbinden. Wie haben wir doch auf Weihnachten hingefiebert. Was wird wohl unter dem Tannenbaum liegen? Wie erfüllend ist es, unseren Lieben etwas Schönes schenken zu können und ihre Freude mit zu geniessen.

Doppeltes Glück

Schenken macht auf beiden Seiten glücklich, den Schenkenden wie den Beschenkten.

Überraschungen machen uns lebendig – am liebsten natürlich positive. Damit dem auch so ist, lohnt es sich, sich mit dem Geschenkempfänger auseinanderzusetzen:

  • Was interessiert die Zielperson?
  • Was sind ihre Vorlieben?
  • Was gefällt ihr?
  • Womit könnte man ihr Freude bereiten?

Verbindung schaffen

Kleine und Aufmerksamkeiten überhaupt schaffen Verbindung. Geschenke drücken Wertschätzung aus und Wertschätzung lässt jedes Herz sofort höher schlagen. Ob man es nun von aussen sieht oder nicht.

Angenehme Überraschungen wecken positive Emotionen, denn wer freut sich nicht über ein hübsch verpacktes Etwas?

Ebenso können Geschenke Dankbarkeit ausdrücken, jemanden für etwas belohnen wie auch die Motivation hoch halten oder stärken. 

Glück oder Motivation «kaufen» wollen...

Natürlich sollte es niemals darum gehen, jemanden mit einem Geschenk «kaufen» zu wollen, die menschliche Freiheit muss immer das höchste Ziel sein. Ohne jegliche Hintertürchen.

Den richtigen Zeitpunkt für ein Geschenk finden, kann bei Kund:innen und Mitarbeiter:innen viel bewirken
Beim Schenken kommt es immer auf die Motivation an.

Der ideale Zeitpunkt zum Schenken

Es gibt viele Gelegenheiten, andere Menschen zu beschenken. Neben Advent und Weihnachten sind dies weitere beliebte Feiertage wie Ostern oder auch Muttertag, Valentinstag, Tag der Arbeit (1. Mai), Geburtstage, Jubiläen, Hochzeiten, Geburten, dazu kommen Willkommensgrüsse, Abschiede etc. Den idealen Zeitpunkt gibt es natürlich nicht – Geschenke sind jederzeit willkommen, auch oder gerade ohne speziellen Anlass, ohne Erwartungsdruck, einfach so.

Kleine, unerwartete Aufmerksamkeiten sind oft die schönsten Geschenke.

Was schenken, wenn jemand schon alles hat?

Es gibt Menschen, denen mangelt es materiell an nichts. Was soll man also schenken? Grundsätzlich muss ein Geschenk nicht immer materieller Art sein.

  • Aufmerksamkeit,
  • ein offenes Ohr,
  • ehrliche Anerkennung,
  • Respekt,
  • Wertschätzung,
  • Verständnis,
  • Bindung,
  • eine kleine Gefälligkeit ohne
  • Hintergedanken
  • etc.

sind ebenso kostbare Gaben, wahrscheinlich die kostbarsten überhaupt! Werte, die man nicht mit Geld kaufen kann. Fehlt es an diesen, ist das auch mit den tollsten Geschenke nicht wettzumachen. Es ist immer die Basis, die stimmen muss.

Gemeinsame Erlebnisse

Gemeinsame Erlebnisse können auch viel Freude bereiten. Gemeinsam verbrachte Zeit schafft eine gute Art von Bindung sowie die Erfahrung, dazuzugehören.

  • Ein gemeinsames Essen,
  • ein Ausflug,
  • eine verlockende Besichtigung,
  • ein spannendes Teamevent
  • etc.

Die Chefin oder den Kollegen einmal von einer anderen Seite erleben. In entspannter Atmosphäre, ausserhalb der gewohnten Rollen, fernab vom Arbeitsalltag. So entstehen wertvolle Erfahrungen, auch in Sachen Teambuilding:

Der stets tadellos korrekte Chef hat ein paar ganz kecke Witze auf Lager, diese oder jene Kollegin ist ja doch nicht ganz so bedrohlich perfekt und XY kann auch anders ...

Ein Vorgesetzter mit Humor tut Mitarbeitenden gut
Ein Vorgesetzter mit Humor tut Mitarbeitenden gut

Personalisieren von Kundengeschenken?

Oft besteht die Möglichkeit, Geschenke zu personalisieren, beispielsweise mit den Initialen der Empfänger oder mit dem Logo der Firma. Doch aufgepasst: auch hier sollten die Interessen der Beschenkten meines Erachtens höher gewichtet werden als die eigene Werbung.

Bei einem Präsent mit Firmenlogo fühlt man sich schnell mal als Werbefläche genutzt – was ja auch der Fall ist.

Bei einem Kugelschreiber mag das noch okay sein, doch eine Umhängetasche oder ein Regenschirm – naja. Ich persönlich finde es schade.

Welche Geschenke kommen gut an?

In unserer Konsumflut kommt es immer gut an, wenn ein Geschenk originell ist. Nicht die übliche Massenware, sondern etwas Besonderes. Doch auch hier gibt es meiner Meinung nach eine Grenze. Nämlich dort, wo etwas so originell ist, dass es schlussendlich gar keine Verwendung findet und nach kurzer Zeit im Abfall landet. Die Devise «Hauptsache originell» allein darf es nicht sein ….

Und hier kommt das Thema Nachhaltigkeit ins Spiel. Nachhaltigkeit ist ein hoher Wert, weil er die Ressourcen unseres Plantet respektiert und verantwortungsvoll damit umgeht. Wir alle wissen, dass wir viel mehr konsumieren als wir eigentlich brauchen – und die meisten von uns haben bereits die Erfahrung gemacht, dass uns das nicht glücklicher macht, eher im Gegenteil.

Nachhaltig sind beispielsweise saisonale und regionale Produkte, mit dementsprechend kurzen Transportwegen. Swiss made steht zudem für besondere Qualität und kommt immer gut an.

Geschenke für Kund:innen und Mitarbeiter:innen aus der Region schaffen auch psychische Nähe
Geschenke für Kund:innen und Mitarbeiter:innen aus der Region schaffen auch psychische Nähe

Geldgeschenke sind besser als ihr Ruf

Auch Geldgeschenke kommen gut an! Damit hat der Beschenkte die Wahl, welchen Wunsch er oder sie sich erfüllen möchte. Geld zu schenken hat zwar den Ruf, unpersönlich zu sein, doch finde ich es immer noch besser als etwas Unpassendes, das schlimmstenfalls beide Seiten peinlich berührt. Und manchmal sind im entscheidenden Moment schlichtweg nicht genug Zeit oder Kapazitäten vorhanden, um allzu grossen Aufwand zu betreiben. Der Alltag fordert uns oft brutal und da lässt die Kreativität unweigerlich zu wünschen übrig.

In solche Fällen fungiert Geld wie ein Joker. Zudem kommt es immer auf die Präsentation an. Einzwei Nötli, liebevoll verpackt, vielleicht kombiniert mit einer leckeren Süssigkeit – wer wollte da nein sagen?!

Fazit

Schenken macht glücklich, soll glücklich machen – und ist eine Kunst. Gerade in unserer Konsumflut ist weniger manchmal mehr! Qualität geht vor Quantität. Nicht nur der materielle Wert eines Geschenks zählt, sondern auch die Motivation, die dahinter steckt. Ein Präsent soll primär den Beschenkten erfreuen und erst in zweiter Linie den Geber. Zu den besten Grundlagen beim Schenken gehören Wertschätzung und Respekt.

Persönlich freue ich mich auch über Artikel des täglichen Gebrauchs. Vielleicht in einer besonderen Qualität, die man sich nicht alle Tage leistet. Hochwertige Lebensmittel oder Leckereien eignen sich dafür besonders gut, denn essen tun wir doch alle gern! Kein Suchen nach einem geeigneten Platz, kein Abstauben – und wenn alle Stricke reissen, schenke ich es einfach weiter.

© KMU-Marketing-Blog.ch, 5.12.2025

Autorin

Tabea Räber ist Mitglied des Autorenteams auf KMU-Marketing-Blog.ch und anderen Online-Plattformen. Sie hat jahrelang als Hebamme und in der Seniorenpflege gearbeitet.

Tabea Räber - Mitglied des Autorenteams auf KMU-Marketing-Blog.ch

Firmen-, Kunden-, und Mitarbeitergeschenke im Web

  • Confiserie-Neuhaus.ch: Besondere Kunden- und Mitarbeitergeschenke für jeden Anlass
  • Raeber-Blog.ch: Feste und Erfolge würdig feiern – spüren statt schaffen
  • Raeber-Marketing-Blog.ch: Business Lunch organisieren, die wichtigsten 10 Tipps
05.12.2025 0 Kommentare
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Industrielaser: Einsatzgebiet und Vorteile im Überblick
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Industrielaser: Einsatzgebiet und Vorteile

von Andreas Räber 23.10.2025
geschrieben von Andreas Räber

Laser hinterlassen wertvolle Eindrücke

Beim Begriff Laser denken viele zuerst an Werke aus dem Bereich der Science-Fiction wie Star Wars oder Dune. Dabei ist die Lasertechnologie längst Teil unserer Gegenwart. In zahlreichen Dienstleistungen und Produkten, die wir täglich nutzen, steckt bereits seit Jahren Lasertechnik. Dabei spielen industrielle Laser eine wichtige Rolle. Wer erwägt, einen Industrielaser zu kaufen, sollte sich jedoch vorab grundlegend mit der Technologie sowie möglichen Einsatzgebieten und Vorzügen beschäftigen. Denn zwischen Industrielasern kann es grosse Unterschiede geben.

Die Themen im Überblick:

  • Was ist ein Industrielaser?
  • Welche Laserarten finden in der Industrie vor allem Verwendung?
  • Welche Vorteile bieten industrielle Laser?
  • In welchen Bereichen finden Industrielaseranlagen vor allem Verwendung?
  • Entstehung, Entwicklung und Zukunft der Lasertechnologie
  • Weiterführende Tipps im Web und auf KMU-Marketing-Blog.ch
Industrielaser: Einsatzgebiet und Vorteile im Überblick
Industrielaser: Einsatzgebiet und Vorteile im Überblick

Was ist ein Industrielaser?

Bei Industrielasern handelt es sich um Laser, die speziell für Anwendungen im industriellen Kontext entwickelt und gefertigt wurden oder sich zumindest im besonderen Masse für einen Einsatz in diesem Bereich eignen. Deshalb ist oft auch von industriellen Lasern die Rede. Dabei ist der Begriff Laser ein Akronym für «Light amplification by stimulated emission of radiation», was sich mit Lichtverstärkung mittels stimulierter Strahlungsemission übersetzen lässt. Diese Bezeichnung umreisst das grundlegende Funktionsprinzip. Damit aus Lichtstrahlen ein gebündelter und kohärenter Laserstrahl entsteht, sind drei Komponenten erforderlich:

Lasermedium

Stoff, in dem sich die Lichtverstärkung durch stimulierte Emission ereignet.

Pumpe

Energiequelle, um Atome oder Moleküle im Lasermedium anzuregen.

Resonator

Vorrichtung zur Erzeugung eines gebündelten Laserstrahls, die meistens aus Spiegeln besteht.

Welche Laserarten finden in der Industrie vor allem Verwendung?

Inzwischen existieren zahlreiche unterschiedliche Laserarten. Diese eignen sich für unterschiedliche Anwendungen. Im industriellen Kontext finden vor allem folgende Lasertypen Verwendung:

CO2-Laser

erzeugen Infrarotlicht in einem Gasgemisch und dienen häufig zur Materialbearbeitung.

Faserlaser

verstärken Licht effizient in einer dotierten Glasfaser und sind oft das Herzstück von Anlagen zur Laserbeschriftung für die Industrie.

Nd:YAG-Laser

zeichnen sich als Festkörperlaser durch eine hohe Energiedichte aus und eignen sich ideal für dreidimensionale Bearbeitungsaufgaben.

Industrielaser: Beschriften von Bauteilen mit QR-Code, etc.
Industrielaser: Beschriften von Bauteilen mit QR-Code, etc.

Welche Vorteile bieten industrielle Laser?

Auch wenn sich die einzelnen Laserarten im Detail unterscheiden, existieren einige Vorzüge, die sich von anderen Techniken unterscheiden. Besonders wichtig sind je nach Einsatzweck vor allem folgende Aspekte:

Effizienz

Moderne Laser haben einen hohen Wirkungsgrad und arbeiten sehr effizient bezüglich des Bedarfs an Energie und Werkstoffen. Das rechnet sich nicht nur ökonomisch durch geringere Betriebskosten, sondern reduziert auch den ökologischen Fussabdruck.

Flexibilität:

Laserstrahlen ermöglichen die Bearbeitung von unterschiedlichsten Materialien wie Aluminium, Glas, Stahl sowie Kunst- und Verbundwerkstoffen. Dabei lassen sich Parameter wie Wellenlänge und Pulsdauer genau auf verschiedene Einsatzszenarien abstimmen.

Geschwindigkeit

Laser sind Alternativtechnologien oft in puncto Geschwindigkeit überlegen. So schafft etwa ein professionelles Laserbeschriftungsgerät für die Industrie bis zu 16 Meter pro Sekunde.

Integrierbarkeit

Industrielaseranlagen lassen sich optimal in industrielle und automatisierte Prozesse integrieren sowie mit Kamerasystemen, Robotern und weiteren Komponenten verbinden. So stellen sie ein wichtiges Element der Industrie 4.0 dar.

Konsistenz

Moderne Laseranlagen liefern identische Ergebnisse über sehr viele Produktionszyklen hinweg. Insbesondere treten keine Beeinträchtigungen durch mechanischen Verschleiss auf.

Langlebigkeit

Die durch Laserstrahlen durchgeführten Modifikationen sind dauerhaft. Durch die Unempfindlichkeit gegen Lösungsmittel und andere Chemikalien eignet sich die Technologie besonders für Anwendungen, bei denen lebenslange Nachweisbarkeit und Fälschungssicherheit entscheidend sind.

Qualität

Weil sich Laserstrahlen stark fokussieren lassen, ermöglicht die Technologie eine exakte Bearbeitung. Das gilt selbst für Mikrostrukturen und macht aufwendige Nachbearbeitungen überflüssig.

Wartungsfreundlichkeit

Moderne Laseranlage enthalten so gut wie keine Komponenten, die verschleissen können. Dadurch entfalten kostspielige Wartungsarbeiten weitestgehend.

Mit Industrielaser können vielseitige Materialien beschriftet bzw. gekennzeichnet werden.
Mit Industrielaser können vielseitige Materialien beschriftet bzw. gekennzeichnet werden.

In welchen Bereichen finden Industrielaseranlagen vor allem Verwendung?

Laser kommen mit der stetigen Weiterentwicklung der Technologie in immer mehr Branchen zum Einsatz. Die umfangreiche Liste reicht hier von A wie Automobilindustrie über M wie Maschinenbau und Medizintechnik bis Z wie Zahntechnikfertigung.

Typische Einsatzgebiete sind dabei:

  • Laserschneiden und -bohren
  • Laserschweissen und -löten
  • Laserbeschriftung und -gravur
  • Diagnose- und Messtechnik

Laserschneiden und -bohren

Hier dienen industrielle Laser dazu, Werkstoffe aktiv zu gestalten. Dabei sind die verwendeten Techniken auf Material und Anforderungsprofil abgestimmt. Grosse Bedeutung hat etwa das Laserschneiden von Blechen, Profilen und Rohren – etwa aus Edelstahl, Aluminium und anderen Metallen oder Metalllegierungen. Das thermische Trennverfahren liefert besonders saubere Schnittkanten, sodass kostenintensive Nachbearbeitungen meistens komplett entfallen.

Mit der Lasertechnik lassen sich zudem Löcher hochpräzise in unterschiedlichste Werkstoffe – selbst in harte Verbundwerkstoffe – bohren. Dabei sind selbst kleinste Bohrungen möglich, die mit mechanischen Techniken teilweise nicht realisierbar wären.

Laserschweissen und -löten

Laserstrahlen lassen sich aber nicht nur einsetzen, um Materialien zu zerteilen oder zu durchbohren, sondern auch, um sie zu verbinden.

So dient beim Laserschweissen ein gebündelter Laserstrahl zum lokalen Erhitzen mehrerer Materialkomponenten. Dadurch schmelzen diese zuerst und verbinden sich dann beim Abkühlen miteinander. Die Technik zeichnet sich durch sehr schmale Schweissnähte sowie hohe Prozessgeschwindigkeiten aus und findet etwa in der Automobiltechnik bei der Verbindung von Karosserieteilen Verwendung. Beim damit verwandten Laserlöten geht es darum, ein Lötmaterial – in der Regel auf elektronische Leiterplatten – aufzutragen.

Die Technologie eignet sich besonders für hochpräzise Anforderungen und empfindliche Bauteile – beispielsweise bei ultrakompakten elektronischen Schaltkreisen.

Laserbeschriftung und -gravur

Bei der Laserbeschriftung und -gravur geht es darum, auf unterschiedlichsten Materialien Kennzeichnungen aufzubringen.

Dabei handelt es sich vor allem um Texte, Seriennummern oder Logos.

Es gibt allerdings einen wichtigen Unterschied zwischen Lasergravur und -beschriftung. Laserbeschriftungsanlagen erzeugen nämlich eine sichtbare Markierung, ohne dass es zum Materialabtrag kommt. Daher ist das Verfahren, das etwa für Barcodes oder Typenschilder zum Einsatz kommt, besonders materialschonend und schnell. Im Gegensatz dazu trägt ein Laser bei der Gravur Materialschichten ab, indem der Strahl die Oberfläche an genau definierten Partien verdampft oder zudem noch aufschmilzt.

Dadurch erzeugen Lasergravuranlagen eine ertastbare Reliefstruktur im Material. Lasergravuren sind extrem langlebig sowie widerstandsfähig und dienen zum Beispiel zur dauerhaften Kennzeichnung von Komponenten beim Maschinen- und Werkzeugbau oder in der Medizintechnik.

Diagnose- und Messtechnik

Laserstrahlen dienen in der Industrie auch als Teil von Anlagen aus dem Bereich Diagnose- und Messtechnik. Mithilfe geeigneter Strahlen lassen sich nämlich eine Vielzahl physikalischer Grössen – nicht nur Entfernungen und Geschwindigkeiten, sondern etwa auch chemische Zusammensetzungen oder Schwingungen – ermitteln. Beispiele für den Einsatz der Lasertechnologie in diesem Segment sind:

  • Laserinferometer: zählen im industriellen Bereich zu den genauesten Systemen für die Längenmessung und finden beispielsweise bei der Abnahme von Werkzeugmaschinen Verwendung.
  • Laserinduzierte Plasmaspektroskopie: ermöglicht die Ermittlung der Materialzusammensetzung in Echtzeit und lässt sich für die Qualitätssicherung verwenden.
  • Laser-Scan-Systeme: Präzise Erfassung von dreidimensionalen Geometrien – ideal für den Anlagen- und Fabrikbau.

Entstehung, Entwicklung und Zukunft der Lasertechnologie

Die Lasertechnik existiert zwar bereits seit Jahrzehnten. Dennoch gibt es immer noch spannende Neu- und Weiterentwicklungen. Um die Zukunft und damit die Potenziale der Technologie abzuschätzen, hilft es, Entstehung und wichtige Meilensteine zu skizzieren.

Die Entstehung des Lasers

Die theoretischen Grundlagen der Lasertechnologie schuf eine bekannte Persönlichkeit, die aber nur wenige Menschen damit in Verbindung bringen:

Albert Einstein. 1917 legte der Vater der Relativitätstheorie mit seinen Ausführungen zum «Prinzip der stimulierten Emissionen» den entscheidenden Grundstein.

Überraschenderweise dauerte es noch bis in das Jahr 1953, bis sich mit Charles H. Townes – der später den Nobelpreis erhielt – ein Forscher diese Überlegungen zunutze machte. Ergebnis war der auf Mikrowellen beruhende Maser. 1960 gelang es schliesslich Theodore Harold Maiman, den ersten funktionsfähigen Laser zu entwickeln.

Wichtige Entwicklungen der Lasertechnologie

1962 entstand der erste Halbleiter- bzw. Diodenlaser, was nicht nur die Industrie, sondern auch unsere Kommunikation nachhaltig beeinflussen sollte. Zwei Jahre später sorgte der erste – vor allem für die Materialbearbeitung eingesetzte – CO₂-Laser für Aufsehen, da er beim Schneiden und Gravieren von unterschiedlichen Materialien ganz neue Möglichkeiten bot.

In den nächsten Jahrzehnten setzte sich die Lasertechnologie sukzessive in immer mehr industriellen Kontexten durch. Das lag auch daran, dass bei Industrielasern Herstellern nicht nur Optimierungen durch verbesserte Diodenlaser, sondern auch Neuentwicklungen in Form von effizienten Faserlasern gelangen. Heute werden industrielle Laser immer stärker in automatisierte Fertigungslinien integriert.

Die Zukunft der industriellen Lasertechnik

Es ist zu erwarten, dass industrielle Laser in Zukunft eine noch höhere Präzision bieten. Dadurch stellen sie für die immer kleiner werdenden elektronischen Bauteile eine essenzielle Technik dar. Gleichzeitig dürfte sich der Grad an Automatisierung weiter erhöhen, sodass etwa Laserbeschriftungsanlagen eine wichtige Rolle im Rahmen der Industrie 4.0 und des Trendthemas Smart Factory darstellen.

Der Fokus liegt dabei nicht nur auf einer höheren Produktionsgeschwindigkeit und Effizienz, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Denn so lassen sich Materialabfall und Energieverbrauch weiter minimieren.

© KMU-Marketing-Blog.ch, 23.10.2025, Autorenteam

Quellen

  • adhmt.com
  • csp.fraunhofer.de
  • elepcb.com
  • eqphotonics.de
  • ipm.fraunhofer.de
  • ifam.fraunhofer.de
  • industrialmachinerydigest.com
  • industrystock.de
  • justlaser.com
  • laser.physio
  • laserline.com
  • laserline.com
  • mordorintelligence.com
  • mum.de
  • produktion.de
  • renishaw.com
  • spektrum.de
  • wikipedia.org
  • wissenschaft.de
  • world-of-photonics.com

Weitere Tipps zum Thema Laser und Industrie

  • raeber-marketing-blog.ch: Laserbeschriftungen: Gut beschriftet ist gut kommuniziert
  • Schweiz-Kantone.ch: Die Schweizer Industrie in der Herausförderung
  • Industrie-Produkte.ch: Schweizer Industrie: Einsatzgebiete von Laserbeschriftungen
23.10.2025 0 Kommentare
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Höhenverstellbare Schreibtische steigern Wohlbefinden und Mitarbeitermotivation
BüroCoachingMitarbeiter

Höhenverstellbare Schreibtische

von Autorenteam 14.10.2025
geschrieben von Autorenteam

Höhenverstellbar: weil wir es wert sind!

Mitarbeitende sind dafür verantwortlich, motiviert am Arbeitsplatz zu erscheinen; der Arbeitgeber dafür, dass sie es bleiben. In diesem Führungsgrundsatz stecken Wahrheit und Ansätze für die konstruktive Arbeit mit Mitarbeitermotivation. Wohlbefinden trägt erheblich zum Engagement und der Leistung von Mitarbeitern bei. Wie praktische Büromöbel, wie zum Beispiel höhenverstellbare Stehtische, die Atmosphäre und Produktivität in Unternehmen verbessern können. Weil gesunde Mitarbeitende motivierter sind…

Die Themen im Überblick:

  • Investition in die Mitarbeitermotivation: Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
  • Die häufigsten Gründe für Ausfallzeiten vermeiden
  • Höhenverstellbare Schreibtische / Stehtische: Ergonomie vom Feinsten
  • Inspiration: Früchte am Arbeitsplatz, Entspannungsraum und vieles mehr
  • Weitere Tipps zum Thema Büroeinrichtung und Gesundheit im Web
Elektrisch höhenverstellbare Stehtische können unsere Gesundheit unterstützen
Elektrisch höhenverstellbare Stehtische können unsere Gesundheit unterstützen

Investition in die Mitarbeitermotivation: Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Ganz gleich ob sich ein Unternehmen mit Digitalisierung, Gebäudetechnik oder Handwerk beschäftigt: Gesunde Mitarbeiter sind eine Voraussetzung für gute Arbeit. Sie leisten mehr und haben weniger Ausfallzeiten. Deshalb ist Gesundheitsförderung in jeder Firma eine gute Idee. Dabei können verschiedene Strategien zum Tragen kommen:

  • Mit Prävention vorbeugen

Mit Prävention kann Krankheitslast vermieden werden, beispielsweise verhindert die Rotation zwischen verschiedenen Tätigkeiten einseitige körperliche Belastung in einer Fabrik.

  • Verhaltensänderungen durch Angebot

Wer auf Verhaltensänderungen abzielt, stellt zum Beispiel in der Kantine ausgewogene Portionen bereit und bietet statt Schokoriegeln Obst als Snack an.

  • Aufklärung - besser verstehen

Mit Aufklärung wird das Wissen der Mitarbeiter über gesunde Gewohnheiten und Verhaltensweisen gestärkt.

  • Selbstbestimmung durch entsprechendem Angebot

Unternehmen können ihren Mitarbeitern auch Selbstbestimmung für einen gesünderen Lebensstil vermitteln. Stellt ein Arbeitgeber Dusche und Garderobe zur Verfügung, vereinfacht er etwa seinen Angestellten die Entscheidung, zur Arbeit zu radeln.

  • Soziale und Politischen Veränderung

Der übergeordnete Ansatz zur sozialen und politischen Veränderung zielt auf die allgemeinen Lebensverhältnisse und Einflussnahme in der Politik ab.

Möglichkeiten entdecken - Ausfallzeiten reduzieren


Das konkrete Ziel von Gesundheitsförderung heisst für die meisten Firmen: Reduktion von Ausfallzeiten. Das können zählbare Tage mit Krankmeldungen sein, aber auch die geringere Leistung bei sinkender Mitarbeitermotivation oder der langfristige Erhalt von guten Arbeitsverhältnissen.

Die häufigsten Gründe für Ausfallzeiten vermeiden

Absenzen bei der Arbeit können unterschiedliche Ursachen haben. Regelmässig sind Krankheit und Unfälle für Fehlzeiten verantwortlich. Diese können sich im Privatleben ereignen. Aber auch am Arbeitsplatz lassen sie sich beobachten:

  • Betriebsunfälle
  • Arbeitsbedingte Leiden durch Überlastung wie Bandscheibenvorfall, Mausarm, Knieschmerzen usw.
  • Psychische Herausforderungen wie Burn-Out, Stress, Überlastung usw.

Krankheitsbedingte Ausfälle durch gezielte Gesundheitsförderung vermeiden

Krankheitsbedingte Ausfälle belasten den Einzelnen, das Unternehmen und wirken sich negativ auf die Atmosphäre im Betrieb aus. Manche machen sich um ihre eigene Gesundheit Sorgen. Andere müssen extra viel leisten, weil der Kollege krank ist. Dabei lassen sich viele Gründe für Fehlzeiten mit gezielter Gesundheitsförderung im Vorhinein vermeiden.

In solchen Fällen tut es einfach gut, wenn Mitarbeitende spüren, dass sie dem Unternehmen wichtig sind. Das fängt bei den Büromöbeln an.

Für die Gesundheit: höhenverstellbare Schreibtische, Stehtische
Für die Gesundheit: höhenverstellbare Schreibtische, Stehtische

Höhenverstellbare Schreibtische / Stehtische: Ergonomie vom Feinsten

Angesichts der Corona-Pandemie ist Gesundheit zu einem bedeutenden Thema geworden. Über die Vermeidung von Ansteckung hinaus wird nun besonders deutlich, wie wichtig eine gesunde, ergonomische Arbeitsumgebung ist. Dass physische Unfälle im industriellen Umfeld, in der Baubranche, in Krankenhäusern usw. verhindert werden sollen, ist schon lange eine Selbstverständlichkeit.

Doch auch kaufmännische Angestellte haben im Home Office erfahren, dass ihnen die richtigen Büromöbel fehlen.

Die Büroeinrichtung ist auch Ausdruck der Firmenphilosophie
Die Büroeinrichtung ist auch Ausdruck der Firmenphilosophie

Bewegung - vor und während der Arbeitszeit

Ergonomische Bürostühle, höhenverstellbare Schreibtische oder Bewegung auf dem täglichen Weg zur Arbeit helfen dem Körper, gesund und stark zu bleiben. Abwechslungsreiche, ausreichende Bewegung stärkt ausserdem die Abwehr und fördert die Konzentration.

Auch Büromöbel sind nicht zu unterschätzen. Ein Tisch, der in der Höhe verstellbar ist, hält uns wach und fördert die Konzentration.

Schön, wenn die Mtarbeitenden bei der Wahl des Modells, der Farbe und der Ergonomie mitreden dürfen.

Davon profitiert immer auch der Arbeitgeber. Elektrisch höhenverstellbare Schreibtische / Stehtische sind eine sehr sinnvolle Investition im Büro – und am Heimarbeitsplatz der Angestellten.

Frisches Obst vom Unternehmen bereitgestellt motiviert
Frisches Obst vom Unternehmen bereitgestellt motiviert

Inspiration: Früchte am Arbeitsplatz, Entspannungsraum und vieles mehr

Ergonomische Büromöbel, stehendes Arbeiten am Computer und die Gelegenheit für aktive Pausen gehören für viele Unternehmen heute zur Grundausstattung. Wie können Arbeitnehmer die Gesundheit ihrer Mitarbeiter noch mehr fördern und teure Fehlzeiten vermeiden? Ideen aus der Praxis:

  • Ein Sitzplatz im Garten oder auf der Terrasse ist günstig einzurichten und sorgt für frische Luft, Sonnenlicht sowie einen Ort für kreativen Austausch.
  • Obst am Arbeitsplatz ist ein willkommenes Angebot gesunder Snacks und eine grosszügige Geste von Seiten des Arbeitgebers.
  • Mit einem Zuschuss zum Fitness-Abo zeigt der Arbeitgeber sein Interesse an der körperlichen Form der Mitarbeiter und macht manchem das regelmässige Training überhaupt erst möglich.
  • Ein stiller Ort der Entspannung bietet Raum für den Rückzug, um die Gedanken zu sammeln und Energie zu tanken.

© KMU-Marketing-Blog.ch, Autorenteam, überarbeitet am 14.10.2025, Andreas Räber

Weitere Tipps zum Thema Büroeinrichtung und Gesundheit im Web

  • Ausbildung-Tipps.ch: Büroeinrichtungen morgen: Das Büro der Zukunft – alleine im Grossraum-Büro
  • Schweiz-Kantone.ch: Regionale KMU: Warum die Möbel von nebenan die besseren sind.
  • Industrie-Produkte.ch: Elektrische Stehpulte, damit Gesundheit und Leistung zusammenpassen
14.10.2025 0 Kommentare
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Jahresabschlussfeier im Unternehmen: Eine Weihnachtsgeschichte schafft emotionale Verbindung.
Allgemeine Tipps für KMUMitarbeiter

Lustige Weihnachtsgeschichten zum Nachdenken für Firmenweihnachten

von Andreas Räber 09.08.2025
geschrieben von Andreas Räber

Das Weihnachtsfest verschönern

Schon bald ist Weihnachtszeit. Wie jedes Jahr stehen die traditionellen Firmenjahresabschlussessen an. Gemeinsam das Jahr abschliessen. Gemeinsam einen ersten Vorgeschmack von Weihnachten zusammen erleben. In der Advents- und Weihnachtszeit eignen sich auch Weihnachtsgeschichten, um dem Fest eine besondere Stimmung zu geben. Hier stelle ich Ihnen 3 Geschichten fürs Herz und zum Nachdenken vor, die sich gut für Ihr Firmenweihnachtsfest eigenen.

Die Geschichten im Überblick:

  • Weihnachtsgeschichten verbinden Menschen
  • «Der aufsässige Engel»
  • 2049 Jahre – «Die unsterbliche Weihnachtsgeschichte»
  • Die drei Atheisten
  • Weihnachtsgeschichten – Storytelling mit Hoffnung
  • Friedliche Weihnachten feiern? Ein Input für den festlichen Output
  • Mehr zum Thema Weihnachten im Web
Es wahr einmal - Weihnachtsgeschichten berühren unser Herz
Es war einmal: Weihnachtsgeschichten haben uns auch heute noch viel zu sagen

Weihnachtsgeschichten verbinden Menschen

Weihnachtsgeschichten: besinnliche, schöne, Geschichten zum Nachdenken, mit tieferem Sinn, Geschichten zum Vorlesen. Sie sind vielseitig, erzählen von Menschen, die meistens in grossen Herausforderungen stehen und nicht wissen, wie es weiter geht. Engel, emphatische Menschen, Gott, Tiere, sie alle haben Platz in diesen besonders einfühlsamen Geschichten.

Doch wie findet man die ideale Weihnachtsgeschichte für die Firmenfeier?

Eine passende Geschichte für die Firmenweihnachtsfeier finden - Tipps

Eine Weihnachtgeschichte für die Firmenfeier sollte folgende Punkte beinhalten:

  • Sie darf historische Elemente enthalten, sollte aber hauptsächlich in der heutigen Zeit handeln. 
  • Es muss um Menschen, ihre Fragen und Herausforderungen gehen. Nur so werden sie uns nahe. Nur so berühren Geschichten. 
  • Auch die Auflösung der Geschichte, sollte unseren Alltag betreffen und auch «machbar» bzw. glaubwürdig sein. Dazu gehören auch Geschichten ohne sofortiges Happyend. 
  • Eine gute Geschichte darf durchaus ein paar Minuten dauern, wenn sie uns und unseren Arbeits- und Lebensalltag anspricht. 
  • Der Aufbau sollte verständlich sein. Im Sinne von «Ja, das habe ich auch schon so erlebt.»
  • Auf keinen Fall sollte die Weihnachtsgeschichte versteckte Botschaften für  unbeliebte Mitarbeitende, enthalten. 
  • Humorvolle reflektierende Elemente sind willkommen, sofern sie nicht verletzend sind. Weihnachten soll Nähe und Gleichwertigkeit ermöglichen.
  • Es geht in diesen Geschichten nie um Helden, sondern um glaubwürde Menschen, die in ihrem Alltag unterwegs sind. 

Weihnachtsgeschichten für Firmenfeier -Tipps:

1. «Der aufsässige Engel»

Buchhalter sind bekanntlich verantwortlich für Zahlen. Der Protagonist Ferdinand Feddersen unserer Geschichte hat sich zu einem Eigenbrötler entwickelt. Er lebt quasi nur noch von Zahlen. Ihm fehlt ein soziales Umfeld, wo er auch dann und wann mal austauschen kann und es nicht um Zahlen geht. Zeit für den Himmel zu reagieren. Zeit die Engelin Angela Roswitha Johanna vom AFBDNVZL, Abteilung für Buchhalter, die nur von Zahlen leben, zu Feddersen zu senden. Eine sehr einfühlsame, lustige Weihnachtsgeschichte mit viel Tiefgang.

Zur Geschichte auf christliche-feiertage.ch

Weihnachtsgeschichten für Firmen, Unternehmen: Besondere Momente zu Weihnachten
Weihnachtsgeschichten für Firmen, Unternehmen: Besondere Momente zu Weihnachten

2. 2049 Jahre – «Die unsterbliche Weihnachtsgeschichte»

Dies ist die Geschichte von Josef, dem Vater von Jesus Christus. Entgegen allen bisherigen Berichten lebt er nämlich noch. Natürlich möchte er längst nicht mehr auf dieser Welt sein. Wer will schon 2049 Jahre alt werden. All diese Veränderungen. Und so sinniert Josef über sein Leben. Eine christlich geprägte Weihnachtsgeschichte, die uns Josef von der menschlichen Seite zeigt.

Zur Geschichte auf erf-medien.ch

3. Die drei Atheisten

Den meisten von uns sind sie noch bekannt. Die drei Sternkundigen Melchior, Kaspar und Balthasar aus der Original-Weihnachtsgeschichte. Sie waren es, die dem Stern folgten, um dem neugeborenen Christus die Ehre zu erweisen. Die Geschichte wurde von Arno Benz geschrieben, der selbst Astrophysiker ist. Das gibt dem Ganzen eine etwas andere Sicht.

Zur Geschichte auf erf-medien.ch

Weihnachtsgeschichten wecken Hoffnung und berühren
Weihnachtsgeschichten wecken Hoffnung, öffnen Türen und berühren

4. Weihnachtsgeschichten – Storytelling mit Hoffnung

Auf dieser Seite finden Sie Kurzimpulse zu Weihnachten, inkl. kurze Weihnachtsgeschichten.

Zu den Impulsen auf Coaching-Persönlichkeitsentwicklung.ch

Weihnachtsgeschichten für Mitarbeitende: Storytelling mit Hoffnung
Weihnachtsgeschichten für Mitarbeitende: Storytelling mit Hoffnung

5. Friedliche Weihnachten feiern? Ein Input für den festlichen Output

Weihnachten naht. Und das fühlt sich manchmal sehr unwirklich an. Es herrscht so viel Krieg, Regierungen machen, was sie wollen und auch das Klima wird immer schlimmer. Unter diesen Umständen Weihnachten feiern? Die traditionelle Pflicht erfüllen? Die Weihnachtsgeschichte vorlesen und die aktuellen Ereignisse verdrängen? Ob das geht? Je mehr das Fest naht, desto mulmiger wird es uns? Das muss nicht sein. Ein Input zum Output.

Zum Impuls auf schweiz-kantone.ch

Friedliche Weihnachten feiern? Ein Input für den festlichen Output. Weihnachten anders feiern? Jawohl!
Friedliche Weihnachten feiern? Ein Input für den festlichen Output. Weihnachten anders feiern? Jawohl!

Mehr zum Thema Weihnachten im Web ...

Hintergrund, Bedeutung und Sinn von Weihnachten

Wir geben Weihnachten die Bedeutung «Fest der Liebe». In vielen Idealvorstellungen wird das Weihnachtsfest in gemütlichem Zusammensein in der Familie, mit Freunden oder guten Bekannten gefeiert. Eine passende und möglichst lustige Weihnachtsgeschichte, Gedichte, Weihnachtsessen, Geschenke und vieles mehr runden unsere Vorstellung von Weihnachten ab. Ein Blick zum Ursprung und Hintergrund dieses bekannten christlichen Festes, das alles andere als gemütlich war. Weiterlesen auf christliche-lebensberatung.ch

Die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel und was sie uns sagen will

Weihnachten: Das ist Josef und Maria mit dem Kind Jesus Christus im Stall oder in der Herberge. Die Hirten auf dem Feld, die drei Könige aus dem Morgenland, die Volkszählung und König Herodes, der nichts Gutes im Schild führte. Die original Weihnachtsgeschichte aus der Bibel – festgehalten im Lukas Evangelium.Weiterlesen auf christliche-werte.ch.

Feine Festtags-Dessert-Torten aus der Confiserie

Weihnachten, Silvester, Familienfest - gleich welcher Grund man zum Feiern hat. Wichtig sind ein überzeugender Apéro riche und feinde Festtags-Dessert-Torten. Weiterlesen auf confiserie-neuhaus.ch (Region Burgdorf, Bern).

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Schallschutz im Büro – weil Ablenkung und Stress kosten

Schallschutz im Büro

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Herausforderung & Chancen der Künstlichen Intelligenz für KMU

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07.04.2025 Keine Kommentare

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09.08.2025 0 Kommentare
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Schallschutz im Büro – weil Ablenkung und Stress kosten
Allgemeine Tipps für KMUBüroErholungGesundheitMitarbeiter

Schallschutz im Büro

von Autorenteam 06.08.2025
geschrieben von Autorenteam

Wer in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, weiss, dass Ruhe etwas sehr Seltenes geworden ist. Dies gilt mittlerweile auch in Büros und ganz besonders in Grossraumbüros. Dort telefonieren oft viele Mitarbeiter:innen gleichzeitig. Hinzu kommen die Gespräche zwischen den Angestellten und die Geräusche, die bei sämtlichen Bewegungen wie dem Aufstehen vom Schreibtisch entstehen. Durch diese vielen Lärmquellen herrscht in einem Büro schnell eine Geräuschkulisse, die konzentriertes Arbeiten kaum noch möglich macht. Ein wirksamer Schallschutz ist gefragt. Wir gehen diesem Thema in diesem Artikel hier nach. 

Die Themen im Überblick:

  • Lärm bedeutet Ablenkung und Stress!
  • Die Arbeitsplatzgestaltung im Hinblick auf den Schallschutz
  • Ein flexibler Schallschutz: Raumteiler für das Büro
  • Mit schallschluckenden Decken die Akustik im Büro verbessern
  • Schallabsorber für die Wände
  • Weniger Trittschall durch den richtigen Fussboden
  • Das Thema Schallschutz und Büroeinrichtung im Web
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Lärm bedeutet Ablenkung und Stress!

Dementsprechend sinken die Leistungen, die Ihre Mitarbeiter*innen in einem ruhigen Raum oft mit Leichtigkeit erbringen würden. Stress führt zumindest zu einem Unwohlsein, kann aber auch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben und vermehrte Krankschreibungen nach sich ziehen.

Ein guter Schallschutz im Büro kann darum einen positiven Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens haben.

Ihre Kunden, Geschäftspartner und andere Besucher werden Ruhe zu schätzen wissen. Denn auch sie führen ihre Gespräche lieber in einer ruhigen Umgebung.

Das Bedürfnis sich voll auf die Aufgaben konzentrieren zu können und nicht durch Geräusche abgelenkt zu werden, soll ernst genommen werden. Nicht alle können sich auf eine Geräuschkullisse einfach so einlassen. Darum ist Flexibilität durch die Arbeitgeber wichtig und notwendig. 

Schallschutz ist wichtig, damit Mitarbeitende sich nicht gegenseitig ablenken
Schallschutz ist wichtig, damit Mitarbeitende sich nicht gegenseitig ablenken

Die Arbeitsplatzgestaltung im Hinblick auf den Schallschutz

Ein guter Schallschutz im Büro lässt sich durch zahlreiche Massnahmen verwirklichen. So verbessert sich zum Beispiel die Akustik durch Büromöbel mit schallschluckenden Elementen deutlich. Sie befinden sich häufig in den Türen, sodass Sie mit diesen Möbeln auf unsichtbare Weise für mehr Ruhe sorgen.

Moderne und innovative Unternehmen statten ihre Büros ausserdem gern mit Akustikwürfeln aus. Diese Würfel, die den Schall absorbieren und gleichzeitig als Sitzgelegenheit dienen, sind in zahlreichen Farben erhältlich. Mit ihnen setzen Sie beim Büro einrichten schöne Farbtupfer, die bei den meisten Menschen die Stimmung heben und damit auch die Motivation steigern.

Ein flexibler Schallschutz: Raumteiler für das Büro

Einen ebenso grossen Effekt wie gute Möbel haben Raumteiler für das Büro.

  • Sie ähneln in ihrer Funktion einer Wand, benötigen jedoch sehr viel weniger Stellfläche.
  • Zudem sind sie flexibel einsetzbar und damit die ideale Lösung für moderne Unternehmen, in denen laufend Veränderungen vorgenommen werden.
  • Durch Raumteiler lassen sich zum Beispiel die Arbeitsplätze bei der Zusammenstellung von Teams für bestimmte Projekte zu einer Einheit zusammenfassen.
  • Die Arbeitsplatzgestaltung mit Raumteilern kann den Mitarbeiter*innen aber auch mehr Privatsphäre gewähren und die Ablenkung durch Geschehnisse in der näheren Umgebung verringern.

Viele Menschen blicken zumindest kurz auf, wenn Kolleg*innen an ihrem Arbeitsplatz vorbeigehen, sodass die Konzentration auf die Arbeit bei einem regen Betrieb fortlaufend gestört wird. Zudem behagt es nicht jedem, wenn er oder sie sich bei der Arbeit von den Kolleg*innen beobachtet fühlt.

Bietet das Büro nicht genügend Platz für die Aufstellung von Raumteilern, besteht die Möglichkeit, Trennwände direkt an den Rückseiten der Schreibtische zu montieren. Sie können blickdicht oder transparent sein und bei Bedarf als Pinnwand dienen.

Schallschutz ermöglicht ein konzentrierteres Arbeiten
Schallschutz ermöglicht ein konzentrierteres Arbeiten

Mit schallschluckenden Decken die Akustik im Büro verbessern

Auch die Ausführung der Decken hat einen grossen Einfluss auf den Schallschutz im Büro. Akustikdecken tragen zu Recht ihren Namen, denn sie schlucken einen grossen Teil des Schalls, der bei den verschiedenen Tätigkeiten in einem Büro entsteht.

In ihren zahlreichen Öffnungen verfangen sich die Schallwellen, sodass die wellenförmige Ausbreitung des Schalls an diesen Stellen gestoppt wird.

Die Öffnungen in einer Akustikdecke haben gleichzeitig einen Einfluss auf die Optik einer Decke und können durchaus ein schmückendes Element sein. Durch sie wirkt die Decke sehr viel vielseitiger als eine glatte weisse Decke. Auch dieser Aspekt kann neben dem verbesserten Schallschutz einen Einfluss auf die Motivation der Angestellten haben.

Eine mögliche Alternative zu einer Akustikdecke sind Akustik-Deckensegel. Mit ihnen lässt sich der Schallschutz sogar nachträglich verbessern, denn die Segel lassen sich unter jeder beliebigen Decke montieren. Sie stoppen die Schallwellen, die von der Decke zurückgeworfen werden und sorgen dadurch für deutlich mehr Ruhe.

Auch in grossen Hallen und Foyers werden deshalb häufig Akustik-Deckensegel angebracht.

Dort wie auch in anderen Räumen können Sie gleichzeitig Stahlträger, Rohre und andere optisch wenig ansprechende Installationen kaschieren.

Schallabsorber für die Wände

In fast jedem Büro finden sich freie Flächen an den Wänden. Sie bieten Platz für Wandabsorber und schallabsorbierende Wandbilder, die ebenfalls gleichzeitig einen dekorativen Zweck erfüllen.

Wandabsorber und Wandbilder besitzen eine textilartige Optik und sind in zahlreichen Formen und Farben erhältlich.

Einige Hersteller bedrucken sie auch gern mit Ihrem Firmenlogo oder einem anderen von Ihnen gewünschten Motiv. Mit diesen Schallabsorbern verleihen Sie Ihrem Büro eine ganz besondere Note und sorgen im Hinblick auf das Corporate Design für ein einheitliches Erscheinungsbild.

Dezente und unauffällige Lösungen sind jedoch ebenfalls in einer grossen Auswahl verfügbar. So verändert zum Beispiel ein weisser Wandabsorber auf einer weissen Wand die Optik eines Büros nur unwesentlich.

Weniger Trittschall durch den richtigen Fussboden

Auch der Fussbodenbelag hat einen entscheidenden Einfluss auf den Lärmpegel. Er reduziert den Lärm, wenn er aus einem weichen Material besteht, das selbst den Schall beim Begehen mit Stöckelschuhen absorbiert. Wenn Sie Ihr Büro einrichten, sind daher Teppichfliesen oder ein durchgängiger Teppichboden eine gute Lösung.

Alternativ verlegen Sie auf den typischen Laufwegen einzelne Teppiche, um den Trittschall reduzieren.

Wie beim Fussboden gilt bei allen Oberflächen, dass diese den Schall umso mehr reflektieren, je glatter sie sind. Absolut glatte Materialien verleihen Räumen daher oft eine hochwertige Optik, haben auf den Schallschutz im Büro aber häufig einen negativen Effekt.

© kmu-marketing-blog.ch – Autorenteam, Ursula V. überarbeitet am 6.8.2025, Andreas Räber

Das Thema Schallschutz und Büroeinrichtung im Web

  • Zurbuchen.com: Systemhersteller von Büro- und Objekteinrichtungen, Konferenzraumlösungen und Akustiksystemen in der dritten Generation
  • raeber-marketing-blog.ch: Die professionelle Ausstattung für den Konferenzraum – darauf müssen Sie achten
  • industrie-produkte.ch: Ruhe bitte: So klappt es mit der Akustik im Büro

Mehr zum Thema Büroeinrichten auf KMU-Marketing-Blog.ch

  • Büro: Büromöbel - Büroeinrichtungen
06.08.2025 0 Kommentare
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Die Kunststoffindustrie ist vielseitig und vielseitig gefordert!
ProdukteVerpackung

Anforderungen an Kunststoff-Verpackungshersteller in der Zukunft

von Autorenteam 05.05.2025
geschrieben von Autorenteam

Kunststoff: Vorteile und Herausforderungen

Kunststoffe können in der Verpackungsindustrie eine nahezu beispiellose Erfolgsgeschichte für sich verzeichnen. Ihren wirtschaftlichen Erfolg verdanken sie vor allem ihrer ausgesprochenen Vielseitigkeit: Ob Folie oder steife Anwendung, für so gut wie jedes Produkt lässt sich eine Verpackung aus Kunststoff entwickeln, die es vor äusseren Einflüssen schützt und die zudem sehr haltbar ist.

Die Themen im Überblick:

  • Besondere Eigenschaften
  • Die Vorteile von Kunststoff als Verpackungsmaterial
  • Abbau von Kunststoff-Abfällen
  • Umweltgerechte Kunststoffentsorgung – Verpackungshersteller in der Pflicht
  • Kunststoffverpackungen: Gut zu wissen
  • Gibt es Kunststoffe, die man unbedingt vermeiden sollte?
  • Weitere Artikel rund um Kunststoff
Kunststoff: In der Praxis beliebt in der Entsorgung hartnäckig.
Kunststoff: In der Praxis beliebt in der Entsorgung hartnäckig.

Besondere Eigenschaften

Die besonderen Eigenschaften von Kunststoff sind:

  • seine extreme Festigkeit,
  • sein leichtes Gewicht,
  • seine Stabilität sowie
  • seine Barriereeigenschaften.

Ein weiterer Materialvorteil ist, dass Verpackungen aus Kunststoff sich einfach und unkompliziert gestalten und ansprechend präsentieren lassen.

Egal, ob es um gewerbliche, industrielle oder medizinische Produkte geht – die oben beschriebenen Eigenschaften machen Kunststoff für die Verpackungshersteller zum idealen Material.

Die Vorteile von Kunststoff als Verpackungsmaterial

Extreme Leichtigkeit:

Kunststoff ist das leichteste Verpackungsmaterial überhaupt. Ganze 50 Prozent aller Waren in Europa werden mit Kunststoff verpackt, doch nur 17 Prozent des gesamten Verpackungsgewichts entfällt auf Kunststoffverpackungen (plasticseurope.org). Leichtere Verpackungen führen zu einer Reduktion des Kraftstoffverbrauchs für den Warentransport und damit zu weniger CO2-Ausstoss.

Sicherheit und Hygiene:

Verpackungen aus Kunststoff schützen sowohl verderbliche Lebensmittel als auch Arzneimittel vor Verunreinigungen. Das Ausbreiten von Keimen wird verhindert, während die Transparenz der Verpackung zur gleichen Zeit dafür sorgt, dass man die Ware ungehindert in Augenschein nehmen kann. Auf diese Weise wird auch die Menge der verwendeten Konservierungsmittel reduziert, die den Geschmack und den Nährwert der Lebensmittel erhalten sollen. Gleichzeitig wirken sich Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff nicht auf den Geschmack oder die Qualität der Nahrungsmittel aus.

Komfort und Innovation:

 Verbraucher erwarten Verpackungen mit einer eindeutigen Kennzeichnung und Etikettierung, die sich unkompliziert öffnen lassen. Kunststoffverpackungen leisten genau das. Heutzutage können auf Kunststoffen dank ihrer leitfähigen Polymere sogar RFID-Chips (Funkfrequenzkennzeichnung) angebracht werden, die wichtige Informationen über die Qualität des Produkts bereitstellen.

Abbau von Kunststoff-Abfällen

Immer wieder ist davon die Rede, wie viele Kunststoff-Abfälle bereits in unserer Umwelt zu finden sind. Schätzungen zufolge treiben zurzeit 100 bis 142 Millionen Tonnen Müll in den Weltmeeren (planetbox-duentscheidest.de).

Davon machen Verpackungsfolien, PET-Kunsstoffe sowie DSD-Kunststoffe den grössten Teil der anfallenden Kunststoff-Abfälle aus.

Der Abbau von Kunststoff dauert lange

Die Menge an Plastik, die die Natur verschmutzt, ist also ein grosses Problem. Noch gravierender greift allerdings die Tatsache, dass Kunststoff sich nur sehr langsam und kaum vollständig abbaut. Er löst sich nicht auf, sondern zerfällt zu immer kleineren Teilchen und Partikeln.

Ein grosses Problem ist auch, dass Meerestiere, die von Plankton und anderen Kleinstlebewesen leben, sich fälschlicherweise von Kunststoffpartikeln ernähren und daran zugrunde gehen. Dabei braucht eine Plastiktüte bis zu 20 Jahre, um sich vollständig abzubauen, bei einer Plastikflasche sind es sogar 400 Jahre.

Da Kunststoffe zentrale Rohstoffe für unsere Industrie sind, braucht es ein adäquates Entsorgungsmanagement in Form einer umweltgerechten Kunststoffentsorgung, damit die Umwelt nicht unnötig belastet wird.

Kunststoffe müssen fachgerecht entsorgt, sortiert und aufbereitet werden.

Kunststoff umweltgerecht entsorgen!
Umweltfreundliche Kunststoffentsorgung? Sie ist möglich dank Kunststoffrecycling.

Umweltgerechte Kunststoffentsorgung – Verpackungshersteller in der Pflicht

Ein Teil des Kunststoffs wird bereits heute aufbereitet, recycelt und dem Wertstoffkreislauf erneut zugeführt. Dafür wird der Kunststoff entweder zu neuen Kunststoffen verarbeitet oder aber er kommt als Ersatzbrennstoff für fossile Brennstoffträger – beispielsweise Kohle und Rohöl – in der Schwerindustrie zum Einsatz.

So tragen das Sammeln und fachgerechte Entsorgen von Kunststoff zur Schonung natürlicher Ressourcen bei.

Was sagt die Statistik?

Laut dem Bundesamt für Umwelt BAFU entstehen in der Schweiz jährlich rund 780‘000 Tonnen Kunststoffabfälle, davon werden über 80 % (rund 650‘000 Tonnen) in Kehrichtverbrennungsanlagen und gut 6 % in Zementwerken energetisch verwertet. Rund 80‘000 Tonnen werden rezykliert.

Da die Schweiz im Gegensatz zu vielen anderen Ländern bereits seit dem Jahr 2000 keine brennbaren Abfälle mehr deponiert, müssen alle Kunststoffabfälle umweltverträglich stofflich oder energetisch verwertet werden. Beim Recycling von Kunststoffen bestehen jedoch noch Potenziale, um die Stoffkreisläufe optimal zu schliessen. (bafu.admin.ch)

Unterschieden wird bei der Verbrennung in energetische Verwertung sowie thermische Beseitigung.

Energetisch meint hier, dass die Abfälle in energieeffizienten Müllverbrennungsanlagen (mit Energieauskopplung) verbrannt werden. Schätzungen zufolge wird sich die Menge an produziertem Kunststoff in Zukunft noch weiter steigern.

Widersprüchliche Anforderungen an Kunststoff

Doch unsere Welt wandelt sich und damit auch die Bedürfnisse und Ansprüche der Kunden.

Das Bedürfnis der Verbraucher nach praktischen, hygienischen Verpackungen kollidiert mit ihrem Wunsch nach weniger Plastikmüll.

Der Mittelweg ist die umweltgerechte Kunststoffentsorgung – und der Wunsch der Kunden danach ist gross.

Es gilt also dranzubleiben: Hier ist nicht nur die Politik, sondern auch die Verpackungshersteller in der Pflicht.

Kunststoffverpackungen: Gut zu wissen

Kunststoffverpackungen haben unzählige Vorteile, sind jedoch auch sehr belastend für unseren Planeten.

Recycling oder eine umweltgerechte Entsorgung sind deshalb äusserst wichtig.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Kunststoffverbrauch zu senken. Dies kann mit ganz einfachen Massnahmen beginnen, zum Beispiel, dass man für unterwegs etwas zu essen oder zu trinken mitnimmt, anstatt sich oft aufwändig verpackten Proviant zu kaufen. Oder man bringt bei Take-Away-Anbietern eigenes Geschirr mit.

Früchte und Gemüse lassen sich beim Einkaufen ebenso gut in waschbare Stoffsäckchen verpacken (sind im Handel erhältlich).

Lebensmittelverpackung: Stoffsäcke contra Kunststoff
Lebensmittelverpackung: Stoffsäcke contra Kunststoff

Gibt es Kunststoffe, die man unbedingt vermeiden sollte?

Im Zusammenhang mit Kunststoffen ist Bisphenol A eine sehr gut erforschte Substanz und wird seit langem kontrovers diskutiert.

Bisphenol A (BPA) ist der Grundbaustein für die Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen, aus denen viele Alltagsgegenstände gefertigt sind. Beispielsweise Lebensmittelbehälter, Flaschen, medizinische Geräte und Spielsachen. In Form von sogenanntem Epoxyharz findet es auch Verwendung in Konservendosen und als Farbentwikler in Thermopapieren (wie Kassenzetteln). In der Schweiz wird der Gebrauch biphenolhaltiger Papierbeschichtungen bis zum Jahr 2025 verboten.

BPA ist ein endokriner Disruptor, der die Wirkung von Östrogen, dem weiblichen Sexualhormon, nachahmen kann, aber mit einer viel geringeren Stärke.

Auswirkungen

Fest steht, dass Bisphenol A in hohen Dosen die Fortpflanzung und die fötale Entwicklung bei Mensch und Tier beeinträchtigt und somit die Fortpflanzung stört. In welchem Mass schädliche Wirkungen bei tieferen Konzentrationen von BPA auftreten, wird in der Wissenschaft immer noch diskutiert. (bag.admin.ch)

In Frankreich ist Bisphenol A in allen Materialien verboten, die direkt oder indirekt mit Lebensmitteln in Berührung kommen. In der EU ist Bisphenol A in Material für Babyflaschen verboten. In weiteren wird aufgrund fehlender Alternativen auf Massnahmen verzichtet.

Die Forschung sucht nach Alternativen, was jedoch viel Zeit beansprucht. Es bestehen bereits Alternativen, wovon Langzeitstudien noch ausstehen.

Folgen von Weichmacher

Ein weiteres viel diskutiertes Thema in Sachen Kunststoffe sind Weichmacher, sogenannte Phthalate.

NDR berichtet am 22.10.2020 dazu Folgendes:

Phthalate sind nicht fest im Kunststoff gebunden. Sie dünsten mit der Zeit aus, reichern sich in der Raumluft und im Hausstaub an. Da Phthalate fettlöslich sind, können sie bei der Herstellung und aus der Verpackung in Nahrungsmittel übergehen, etwa in Wurst oder Käse.

Toxikologische Tests haben ergeben, dass in Deutschland viele Menschen mit Weichmachern belastet sind, teilweise auch mit solchen, die unterdessen bereits verboten sind. Folgende Personengruppen weisen eine besonders hohe Belastung auf:

  • Personen, die sehr viel Fast Food und Fertiggerichte konsumieren
  • Kinder, da sie im Verhältnis zum Körpergewicht Erwachsener mehr Phthalate essen, trinken und einatmen. Im Durchschnitt ist die Belastung zwei bis fünf Mal so hoch wie bei Erwachsenen (ndr.de).

© kmu-marketing-blog.ch, Autorenteam –  überarbeitet am5.5.2025, Andreas Räber, Lektorat: Tabea Räber

Anforderungen an Kunststoff-Verpackungshersteller in der Zukunft

Weiterführende Tipps zum Thema Kunststoff im Web

  • Buch-Tipps.ch: Was sind Kunststoffe? In der Schweiz fallen fast 100 kg Plastikabfälle pro Kopf und Jahr an. Die meisten Kunststoffe davon sind jedoch nicht biologisch abbaubar. In den Recyclingkreislauf gelangt auch nur ein geringer Teil der Kunststoffabfälle. Die Schweizer Recyclingquote ist mit ca. 14 % im europäischen Vergleich sehr niedrig. Die meisten Kunststoffe werden hierzulande nach dem Gebrauch in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Sie werden also letztlich zur Energiegewinnung eingesetzt. Doch was ist Kunststoff genau?
  • Bachmann-Kunststoff-Verpackungen.ch: Hersteller Kunststoffverpackungen: Erfahrener Verpackungshersteller für Lebensmittel. Realisiert die auf das Füllgut zugeschnittene Kunststoffverpackung. Lebensmittelverpackungen fordern höchste Ansprüche an Hygiene, Haltbarkeit, Sterilisations- und Siegelfähigkeit, Logistik und Ökobilanz.
  • Industrie-Produkte.ch: Die Bedeutung von Verpackungen beim Umgang mit Lebensmitteln – Lebensmittel gehören mit Abstand zum heikelsten Verpackungsgut, das wir kennen. Es gibt eine Vielzahl an Aspekten und Richtlinien zu beachten, die gewährleisten, dass das Produkt in jeder Hinsicht vor Verunreinigung und mechanischer Beschädigung geschützt ist.
  • wwf.de: Studie – Verpackungswende jetzt! So gelingt der Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe in Deutschland. Deutschland wird oft als Paradebeispiel für Kreislaufwirtschaft herangezogen. Und in der Tat: Die Erfassungs- und Recyclingquote ist hoch. Ausserdem gibt es ein ausgeklügeltes Pfandsystem für Flaschen. Zumindest im internationalen Vergleich gilt Deutschland somit zu Recht als Vorbild.
  • iml.fraunhofer.de: Studie – Mehr Mehrweglösungen für Kunststoffverpackungen Damit Plastikabfall reduziert wird und eine Kreislaufwirtschaft funktionieren kann, sind Mehrwegsysteme essenziell. Forschende des Fraunhofer UMSICHT und des Fraunhofer IML, die im Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE zusammenarbeiten, haben für die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) drei kunststoffbasierte Mehrwegsysteme mit ihren Einweg-Alternativen verglichen.
  • geo.de: Einzeller in abgelegenen skandinavischen Seen mögen Plastik. Doch ein Grund zum Jubeln ist das nicht. Mikroplastik ist überall – auch scheinbar unberührte skandinavische Seen bleiben von der Verschmutzung durch Plastik nicht verschont. Das ist problematisch, weil Kunststoffe zum Teil giftige Inhaltsstoffe enthalten und wahrscheinlich Jahrhunderte in der Umwelt überdauern können. Mit unbekannten Folgen.

Verantwortung und redaktionelle Leitung kmu-marketing-blog.ch

Andreas Räber – Coach und Inhaber von räber coaching & persönlichkeitsentwicklung, Enneagramm-Coach, Trainer, GPI®-Coach / GPI® –Team-Coach sowie Online-Marketing-Spezialist und Geschäftsführer von der räber marketing & coaching GmbH in Adetswil. Er ist seit über 40 Jahren im Bereich Marketing und Verkaufsförderung (ausgebildet als Lebensmittelverkäufer, Filialleiter, Marketingplaner, Texter und Coach) und im Bereich Coaching seit über 12 Jahren, tätig. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel und Blogs aus den Bereichen Marketing, Verpackung, Verkaufsförderung und vielem mehr.

Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach

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Herausforderung & Chancen der Künstlichen Intelligenz für KMU
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Herausforderung & Chancen der Künstlichen Intelligenz für KMU

von Andreas Räber 07.04.2025
geschrieben von Andreas Räber

KI einordnen, reguliert und sinnvoll einsetzen

Künstliche Intelligenz (KI) nimmt immer mehr Fahrt auf. Zumindest, wenn man die zahlreichen Pressemeldungen über neue Tools und Entwicklungen liest. Was bedeutet dies für Schweizer KMU? Wie können sie KI gewinnbringend anwenden und wo lohnt es sich, lieber zurückhaltend zu sein? Tipps in diesem Artikel.

Die Themen im Überblick:

  • Die Herausforderungen für KMU in der Schweiz haben zugenommen
  • Am Anfang … Welche Bedeutung hat KI für KMU?
  • Unser Bedürfnis – was davon ist umsetzbar?
  • Zeitgewinn: schnellere Abläufe in der Firma
  • Was Künstliche Intelligenz kann und was nicht
  • Wo KI eingesetzt werden kann
  • Nützliches im Web zum Thema KI
Herausforderungen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz abwägen.
Herausforderungen, Möglichkeiten, Chancen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz abwägen.

Die Herausforderungen für KMU in der Schweiz haben zugenommen

Mittendrin mit vielen Fragen…

Wohl selten haben sich innert kurzer Zeit so viele uns beeinflussende «Welten» verändert wie in den letzten fünf Jahren.

So zumindest empfinde ich es. Da ist nicht nur die unsichere geopolitische Lage, sondern auch die hohen Datenschutzanforderungen sowie die Entwicklung und Einführung von Künstlicher Intelligenz.

Unsicherheit hier. Unsicherheit dort. 

Immer mehr Menge in immer weniger Zeit – so ungefähr kann man die Herausforderungen von KMU bezeichnen. Immer mehr bedeutet zum Beispiel:

  • mehr Gesetze und Auflagen einhalten müssen
  • schneller und günstiger liefern sollen
  • mehr Wettbewerb durch die Digitalität (Schnelligkeit, Einfachheit)
  • mehr Unsicherheiten bei Rohstoff-Lieferungen 

In den Medien immer mehr Infos. Viele davon widersprechen einander. Was soll man nun wem glauben?

Natürlich gehören Risiken zum Unternehmertum dazu. Aber in diesem Ausmass?

Es steht viel auf dem Spiel. Darum ist umsichtiges Handeln angesagt.

Fazit: 

Die Arbeitswelt für KMU wird immer komplexer und unübersichtlicher. Wie sehr sehnen wir uns nach einem Tool, das Unterstützung und Vereinfachung verspricht  – und zudem «Erfahrung» und «Übersicht» bietet. 

Künstliche Intelligenz ist enorm wertvoll bei der Analyse und Ordnung von Daten.
Künstliche Intelligenz ist enorm wertvoll bei der Analyse und Ordnung von Daten.

Am Anfang … Welche Bedeutung hat KI für KMU?

KI einordnen, verstehen und damit umgehen können.

Schaut man die durch KI-entwickelnde Unternehmen angepriesenen Vorteile an, so kann Künstliche Intelligenz in einigen der oben genannten Punkte tatsächlich effizient helfen. Soweit sehr spannend und … enorm verlockend. Diese neuen Möglichkeiten sollten wir zumindest prüfen!

«Also mit ChatGPT, Perplexity.ai oder mit DeepSeek arbeiten?» 

Achtung: Hier darf unsere Zurückhaltung schon anfangen. 

«Aber meine Geschäftsfreunde machen es auch so und sind begeistert. Endlich haben sie mehr Zeit für die wichtigen und dringenden Aufgaben. Was also soll an diesen KI-Tools falsch sein?»

Lassen Sie uns kurz zurückblicken in die ersten paar 2000-er Jahre, wo Digitalität und Internet  immer mehr in Fahrt kamen. 

«Am Anfang ist es pure Magie»,

schreibt das digitale Magazin Republik in seinerStellungnahme zu Künstlicher Intelligenz. 

Dank Digitalisierung und Internet wurde das Arbeitsleben einfacher. Ein Tastendruck, ein Klick – und schon … Doch mal ehrlich: Würden wir es heute nochmals gleich angehen?

Wenn wir bedenken, was uns diese Möglichkeiten auch alles gekostet haben? Sind die Gewinne wirklich echte Gewinne?

Wir sind so gut vernetzt, dass viele Menschen schon an Social Media Fatigue leiden.

«Social Media Fatigue oder auch Social Media Müdigkeit bezeichnet die zunehmende Erschöpfung von Social Media-Nutzern und -Nutzerinnen in Bezug auf die sozialen Medien.» (Quelle: femalexperts.com). 

Man ist in Kontakt, aber eben doch nicht wirklich. Social Media Fatigue ist eine von vielen Zeiterscheinungen. Vom Vielzuviel und Viel-zu-schnell. Mit diesem Tempo kann unsere Psyche nicht mithalten.

Wir sind einem Output ausgesetzt, dem unser Aufnahmevermögen nicht gewachsen ist. Mehr Möglichkeiten und Produkte – das belegen Studien – machen uns nicht automatisch glücklicher. 

Was bedeutet das nun im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz?

Am besten machen wir zuerst eine kleine Auslegeordnung. 

Wo und wie viel Künstliche Intelligenz brauchen KMU?
Wo und wie viel Künstliche Intelligenz brauchen KMU?

Unser Bedürfnis – was davon ist umsetzbar?

Spannungsfeld zwischen imaginären und persönlichen Möglichkeiten

Wir Unternehmer möchten gern schnell vorankommen. Besser sein als unsere Mitbewerber. Kreativer. Wir wollen Vorsprung gewinnen. Die Sicherheit spüren, dass wir konkurrenzfähig sind. Auf Knopfdruck erfahren, wie fit unsere Firma ist. 

Schnell…

Die Vorstellung, «es» endlich zu können, fühlt sich gut an. Durch KI erhoffen wir uns Zeitgewinn und neue Impulse. Kurz zusammengefasst:  ein ruhigeres Leben. Perspektiven können so schön sein …

Doch diesbezüglich ist die Geschichte ein brutaler Spiegel.

Immer, wenn etwas automatisiert wurde, haben Menschen sich nicht etwa entspannt, sondern sich abermals mit viel Arbeit zugedeckt. 

Ob durch eine Entlastung diese hartnäckige innere Leere aufkommt, gegen die wir uns so hilflos fühlen?

Künstliche Intelligenz kann uns zweifellos entlasten. Das hat jedoch auch eine Kehrseite.

Die Angst vor Verlust aller Art. Verlust von Kontrolle, von Kreativität, von Arbeit etc. 

Da ist

die Angst, ausgeliefert zu sein, Zusammenhänge nicht zu verstehen und abhängig zu sein von etwas, das unseren menschlichen Verstand übersteigt. 

Mit Künstlicher Intelligenz Abläufe vereinfachen.
Mit Künstlicher Intelligenz Abläufe vereinfachen.

Zeitgewinn: schnellere Abläufe in der Firma

Schritte wagen, Grenzen definieren

Manchmal helfen kleine Schritte. Erste Erfahrungen mit möglichst geringem Risiko. Künstliche Intelligenz so anwenden, dass Sie innerhalb einer Firma und mit eigenen Daten (!) schneller arbeiten können, weil Gesuchtes schneller gefunden wird, finde ich völlig O. K., solange die verwendete Software nicht aussereuropäisch ist. 

Der Grund dafür sind die Datenschutzbestimmungen und diese werden aussereuropäisch leider oft mit Füssen getreten. Das wird sich in nächster Zeit ziemlich sicher nicht ändern.

Interne Daten sollten darum keiner Firma anvertraut werden, die jetzt schon ein bedenkliches Image hat. Diese Haltung könnte man als engstirnig bezeichnen, ich nenne sie verantwortungsbewusst. 

Mehr Impulse für Marketing und Schriftverkehr

Verantwortung wahrnehmen

Unternehmer haben grundsätzlich gerne im Blick, wie die Konkurrenz wirbt. Daher ist die Analyse durch ein KI-Tool eine willkommene Unterstützung. Doch Achtung:

Jede KI-Analyse und -Antwort muss überprüft werden. Im Internet finden sich sehr viele Fake Infos, die durch KI noch weiter verbreitet werden und zu sogenannten Halluzinationen führen können.

KI benötigt darum immer auch menschliche Intelligenz. Doch wer liefert diese, wenn alles «viel einfacher geht»?

Es ist erstaunlich, wie schnell KI einen Text generiert. Wer bisher Mühe hatte mit Texten, der wird staunen und sich freuen. Das ist durchaus gut so. 

Dabei arbeitet sie mit dem, was bisher gesagt und geschrieben wurde. KI bildet ab. Kreti und Pleti. Will heissen, Sie überprüfen besser, ob die Analyse oder der künstlich generierte Inhalt und Aussagen auch stimmt. 

Künstliche Intelligenz kann Menschen ergänzen aber nicht ersetzen.
Künstliche Intelligenz kann Menschen ergänzen aber nicht ersetzen.

Was Künstliche Intelligenz kann und was nicht

KI kann uns nicht ersetzen.

Künstliche Intelligenz bezieht ihre Infos sowohl von Mitbewerbern als auch von uns. Daraus erstellt sie dann auf den ersten Blick beeindruckende Antworten. 

Um am Markt erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen ein eigenes Image, eigene Ziele und ein einzigartiges USP (Alleinstellungsmerkmal). Dabei kann KI uns nicht direkt helfen. Denn alles, was sie liefert, ist Kopie. 

Die Gefahr, dass wir uns via KI am Mitbewerb orientieren, ist also gross. Diese Tatsache finde ich sehr ernüchternd.

Bleiben wir bei unserem Beispiel vom Texte Schreiben. 

Wenn jemand nicht gewohnt ist zu schreiben, verbessert sich mit KI wahrscheinlich das Niveau, der Ausdruck und die Schnelligkeit.  Einzigartigkeit allerdings ist keine zu erwarten. Das Gleiche gilt für Bilder. Und für alles, was kreativ erstellt werden muss. Wer viel liest und viel textet, merkt , dass bei KI-generierten Texten ein gewisser Spirit fehlt, sozusagen ein Gegenüber. Sie sind sicher umfassend recherchiert, aber es ist unpersönlich. Natürlich kann dies auch eine Frage des Promptens sein. 

Wer jetzt schon viel textet und gestaltet, wird ein noch besserer Spezialist für Texte und Gestaltung. Wer seine Prompts zielsicher anwendet, wird Prompt-Spezialist.

Sehen Sie den Unterschied? Laut einer Umfrage haben über 50 Prozent unserer Unternehmen Respekt vor einem Kreativitätsverlust bei der Anwendung von KI. Diese Befürchtung ist nicht von der Hand zu weisen, da wir verlieren, was wir nicht immer wieder anwenden. Beim Körperlichen ist das ganz offensichtlich und dieses Prinzip gilt auch für alle anderen Bereiche des Menschseins!

Für KMU kann die Verwendung von Künstlicher Intelligenz also in erster Linie ein Zeitgewinn sein, jedoch nicht ein Identitätsgewinn oder eine bessere Identitätsdarstellung.

Echtheit und Überzeugung sind immer spürbar, fehlende Wahrhaftigkeit ebenso. 

Bleibt die Frage, ob das Image und die Kundennähe mittels KI erhalten und/oder gefördert werden können. Meiner Meinung nach fällt mit der Verwendung von KI ein wesentlicher Teil der zwischenmenschlichen Beziehung weg. Denn Künstliche Intelligenz ist nun mal künstlich und nicht menschlich. 

Menschliche Intelligenz ist immer spürbar und sie verbindet.
Menschliche Intelligenz ist immer spürbar und sie verbindet.

Wo KI eingesetzt werden kann

Gesunde Bindung ist mit KI nicht möglich.

Künstliche Intelligenz hilft uns äusserst wirkungsvoll bei der Vereinfachung interner Abläufe, beim Suchen von Dokumenten, bei zahlreichen Fleissaarbeiten etc. Auch bei der Erstellung von Dokumenten und Präsentationen für die interne Kommunikation. Denn die Identität des Unternehmens ist bereits bekannt und wird (hoffentlich) auch gelebt. Es muss allerdings beobachtet werden, wie die Verwendung von KI sich auf den Teamspirit auswirkt. 

Denn sie schafft keine menschliche Nähe … Plötzlich erhalten alle mehr Mails und Infos, bei denen sie sich nicht gemeint fühlen, weil das Gegenüber mit seiner Identität fehlt …

Für die externe Kommunikation empfehle ich, auf Künstliche Intelligenz zu verzichten. Zu gross ist die Möglichkeit, dass Sie als KMU verbreiten, was andere schon geschrieben haben. So werden Sie weder richtig beachtet noch verstanden. Weil der Anlass dazu fehlt. 

Kunden werden, sind und bleiben Kunden, weil sie Ihre Einzigartigkeit spüren und sich damit identifizieren können. 

Vielleicht haben Sie andere Erfahrungen gemacht. Künstliche Intelligenz ist in Entwicklung und dies fördert viele Prognosen und Perspektiven, die sich erst noch bewahrheiten müssen. 

Am Anfang ist es pure Magie… 

Lassen wir uns dort auf Künstliche Intelligenz ein, wo sie nicht in unsere Identität als Unternehmen und als Menschen eingreifen kann.

Denn unsere Identität gilt es unbedingt zu bewahren! 

© KMU-Marketing-Blog.ch, 7.04. 2025, Andreas Räber

Identität ist einzigartig und hat Anziehungskraft
Identität ist einzigartig und hat Anziehungskraft

Redaktionelle Leitung KMU-Marketing-Blog.ch

Andreas Räber ist Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach, eidg. dipl. Marketingplaner, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten aus den Bereichen Beruf, Gesundheit, Wirtschaft, Natur und Leben.

Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach

Nützliches im Web zum Thema KI

  • raeber-online-marketing.ch: Künstliche (KI) und menschliche Intelligenz (MI) sind – richtig eingesetzt – ein Dreamteam
  • Zeit.de: Deepfakes: Fälscht keine Menschen! Mit Geld macht ihr es doch auch nicht. Von Marc-Uwe Kling und 100 weiteren Originalen.
  • Marketing-Boerse.de: Warum KI-Texte oft ungenau sind. KI-Tools wie ChatGPT liefern gute Entwürfe, erfordern aber menschliche Nachbearbeitung für bessere Qualität, Stil und korrekte Fakten. 
  • derStandard.at: Machen uns ChatGPT und andere Chatbots zunehmend dümmer? Menschen, die immer mehr Aufgaben an Künstliche Intelligenz auslagern, könnten ihre kritischen Denkfähigkeiten verlieren, wie Studien zeigen. Es gibt aber auch Möglichkeiten, gegenzusteuern.

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Von der Produktidee, zur Produktentwicklung, Spritzguss und Marketing
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Wie entsteht ein Produkt?

von Autorenteam 21.03.2025
geschrieben von Autorenteam

Produktideen optimal umsetzen können dank Spritzguss

Kunden können von einer Vielfalt an Produkten auswählen. Doch oft steckt ein innovativer Denkprozess und viel Aufwand hinter der Produktentwicklung. Wie ist der Produktionsweg von der Idee zum fertigen Produkt? Wird Nachhaltigkeit berücksichtigt? Welche Vorteile haben Prototypen? Nachfolgend ein paar praktische Hinweise.

Die Themen im Überblick:

  • Am Anfang steht eine Produktidee
  • Elemente der Produktentwicklung
  • Marketing-Mix als Erfolgstreiber
  • Fazit: Produkt ist das Ergebnis
  • Weiterführende Tipps zum Thema Produktenwicklung im Web
Von der Produktidee, via Spritzguss zum Prototyp hin zum marktreifen Produkt.
Von der Produktidee, via Spritzguss zum Prototyp hin zum marktreifen Produkt.

Am Anfang steht eine Produktidee

Der unternehmerische Erfolg beginnt mit einer Produktidee, die manchmal aus dem Moment heraus entsteht. Die Quellen für eine Produktidee können vielfältig sein: eine hohe Nachfrage, Marktlücke oder bisherige Erfahrungen mit einem Produkt als Kunde oder Anbieter. Doch dies allein reicht nicht aus. Ein Produktideen entwickeln hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Unabhängig davon, wie sehr ein Erfinder von seiner Idee überzeugt ist, muss er sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Wer wird ein Produkt kaufen?
  • Kann es ein bestehendes Kundenproblem lösen?
  • Gibt es ein ähnliches Produkt bereits auf dem Markt?
  • Wer wird sich an der Produktentwicklung beteiligen?

Die Zielgruppendefinition und Marktforschung sind die nächsten Schritte.

Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann seine Wunschkunden gezielt ansprechen.

Die Marktanalyse ermöglicht es, Chancen und Risiken, Marktgrösse und Konkurrenz zu erkunden.

Des Weiteren darf man eine genaue Produktdefinition nicht ausser Acht lassen. Schliesslich gilt es auch die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette abzuklären.

Produktentwicklung: Visualisierung, Machbarkeit überprüfen
Produktentwicklung: Visualisierung, Machbarkeit überprüfen

Elemente der Produktentwicklung

Jedes Produkt benötigt ohne Ausnahme eine Phase der Entwicklung, und immer mehr geht es um eine nachhaltige Produktentwicklung.

Es geht zuallererst darum, einen Prototyp herzustellen. Darunter versteht sich das Arbeitsmodell eines neuen Produktes, das auf Machbarkeit und eventuelle Schwachstellen geprüft wird. Eine Anforderungsliste für die Produktentwicklung verhindert Kommunikationsprobleme und unnötige Kosten.

So können Entwurf und die Konzeption getestet werden, ohne viel Zeit und Geld zu investieren.

Ein Prototyp muss nicht zwingenderweise aus qualitativ hochwertigen Materialien bestehen sowie mit höchster Sorgfalt und Genauigkeit hergestellt werden. Vielmehr bedient er sich günstigerer Materialien und einer raschen Umsetzung, dank dessen der Erfinder Einsparungen generieren kann.

Im Rahmen der Produktentwicklung findet der Spritzguss praktische Verwendung.

Spritzguss: ein Produktionsverfahren, das aus der Industrie nicht mehr wegzudenken ist. Der Spritzguss kommt hauptsächlich in der Kunststoffverarbeitung zum Einsatz. Sein grösster Vorteil liegt darin, dass er genau gefertigte Massenprodukte in kurzer Zeit herstellen kann. Der Spritzguss eignet sich auch für einen Prototyp (Funktionsmodell).

Von der Produktidee zur Produktentwicklung und von dort zur Markteinführung durch den Marketing-Mix.
Von der Produktidee zur Produktentwicklung und von dort zur Markteinführung durch den Marketing-Mix.

Marketing-Mix als Erfolgstreiber

Die Realität zeigt, dass es nicht genügt, ein qualitativ hochwertiges, potenziell nachgefragtes Produkt herzustellen, um den wirtschaftlichen Erfolg zu verzeichnen. Das Marketing und der Vertrieb spielen dabei eine genauso wichtige Rolle – vorausgesetzt, dass sie aufeinander abgestimmt sind und den Kundennutzen in den Mittelpunkt unternehmerischer Aktivitäten stellen.

Viele Erfinder greifen zum klassischen Marketing-Mix, der sich auf folgende vier Säulen stützt:

  • Product (Produktpolitik)
  • Price (Preispolitik)
  • Place (Distributionspolitik)
  • Promotion (Kommunikationspolitik)

 In der Fachsprache spricht man von 4Ps, die sich im Zuge wachsender Marktanforderungen um neue Säulen (Personal, Prozesse und Ausstattungspolitik) erweitern lassen.

Bezugnehmend auf 4Ps, umfasst die Produktpolitik alle Bereiche rund um die Ausgestaltung eines Produktes.

Nicht ohne Grund ist sie das Herzstück des Marketing-Mix. Die Preispolitik befasst sich mit der Bestimmung von Produktpreisen. Die Distributionspolitik legt den Fokus auf den Vertriebsweg eines Produktes, während die Kommunikationspolitik dessen Verkauf ankurbelt.

Ist das neue Produkt markttauglich wird es am Markt eingeführt. Die Produktidee ist umgesetzt!
Ist das neue Produkt markttauglich wird es am Markt eingeführt. Die Produktidee ist umgesetzt!

Fazit: Produkt ist das Ergebnis

Nun steht die Markteinführung an. Ein neues Produkt auf dem Markt einführen dauert eine Weile. Eine Idee bildet den Ausgangspunkt für ein erfolgreiches Produktprojekt.

Danach entsteht ein Prototyp mit Einsatz von Spritzguss, der alle Stärken und Schwächen in der Phase der Produktentwicklung aufzeigt.

Zum Schluss ist es die Aufgabe von Marketing-Mix, Kunden zu gewinnen und langfristig zu binden.

© KMU-Marketing-Blog.ch, überarbeitet am 20.3.2025, Andreas Räber

Redaktionelle Leitung KMU-Marketing-Blog.ch

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Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach

Weiterführende Tipps zum Thema Produktenwicklung im Web

  • Vonallmen.ch – Wissen: Spritzgiessen – Spritzguss kurz erklärt
  • Industrie-Produkte.ch: Spritzgussteile Hersteller – wenn aus einer Idee, ein Produkt wird
  • Buch-Tipps.ch: Spritzgiessen für Praktiker – Christoph Jaroschek

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Mit einem einfachem Buchhaltungsprogramm jederzeit den Überblick haben
Buchhaltung

Ein einfaches Buchhaltungsprogramm für KMU – die Vorteile

von Autorenteam 17.03.2025
geschrieben von Autorenteam

Eine Buchhaltung für den schnellen Überblick

Jedes Unternehmen muss eine Buchhaltung führen. Was diese Buchführung alles beinhaltet, gesetzliche Vorgaben für KMU, Vereine und Landwirtschaft und welche Vorteile man mit einem einfachen Buchhaltungsprogramm hat, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die Themen im Überblick:

  • Buchhaltung – [k]ein Buch mit sieben Siegeln
  • Buchhaltung und ihre Rechtsgrundlagen
  • Professionelles Buchhaltungsprogramm – das sind die Vorteile
  • Buchhaltungssoftware für Landwirtschaft und Vereine
  • Mehr Tipps zum Thema Buchhaltung
Buchhaltung: es ein einfaches Buchhaltungsprogramm sein?
Buchhaltung: es ein einfaches Buchhaltungsprogramm sein?

Buchhaltung – [k]ein Buch mit sieben Siegeln

Buchhaltung ist der Oberbegriff für die Buchführung des Unternehmens.

Die alternative Bezeichnung in grösseren Firmen und Konzernen dafür ist das Rechnungswesen. Das Ziel einer Buchhaltung:

Jeder einzelne Geschäftsvorgang wird anhand von Belegen sowohl lückenlos als auch zeitlich, sachlich und rechnerisch dokumentiert.

Abhängig von Art und Grösse des Unternehmens ist die Buchhaltung in mehrere Teilbereiche gegliedert. Heutzutage ist sie ohne eine spezifische Buchhaltungssoftware weder denkbar noch machbar. Ob einfaches Buchhaltungsprogramm oder ob das aufwändige Buchhaltungsprogramm für die Finanzbuchhaltung mitsamt der Lohnbuchhaltung; als Grundlage für die Steuererklärung gegenüber der Finanzbehörde ist die ordnungsgemässe Buchführung eine unerlässliche Voraussetzung.

Buchhaltung muss gelernt sein, wiewohl sie durchaus erlernbar ist. Mitentscheidend ist die Auswahl des richtigen Buchhaltungsprogramms.

Insbesondere für KMU sollte eine Buchhaltung möglichst einfach und verständlich sein.
Insbesondere für KMU sollte eine Buchhaltung möglichst einfach und verständlich sein.

Buchhaltung und ihre Rechtsgrundlagen

Jeder schweizerische Unternehmer ist gesetzlich zu einer ordnungsgemässen Buchhaltung verpflichtet. Das gilt für den Einzelunternehmer ebenso wie für Handwerker und Freiberufler, für Personen- und für Kapitalgesellschaften.
Rechtsgrundlage für die Buchhaltung ist das Obligationenrecht OR als Teil V des schweizerischen Zivilgesetzbuches ZGB. Die Abteilung IV enthält unter anderem Bestimmungen zur Buchführung. Die kaufmännische Buchführung ist in den Artikeln 957 ff des 32. Titels geregelt.
Je nach Art und Grösse des Unternehmens besteht die Pflicht zur doppelten oder zur einfachen Buchführung.
Dementsprechend genügt für die vereinfachte Buchführung ein einfaches Buchhaltungsprogramm, und zwar für
  • Vereine und Stiftungen, für die keine Pflicht zur Eintragung in das Handelsregister besteht
  • Einzelunternehmen und Personengesellschaften, die im vorangehenden Geschäftsjahr einen Umsatz von bis zu 500.000 SFR erzielt haben
In Artikel 957a OR sind die Grundsätze einer ordnungsgemässen Buchführung näher beschrieben. Zu den wichtigsten unter ihnen gehören die
  • vollständige sowie wahrheitsgemässe Erfassung des einzelnen Buchungs-/Geschäftsvorganges
  • Belegführung zu jedem einzelnen Buchungsvorgang
  • Klarheit der Buchführung
  • Zweckmässigkeit der Buchführung
  • nachhaltige Nachprüfbarkeit mit der dazugehörigen Dokumentations- und Aufbewahrungspflicht

Professionelles Buchhaltungsprogramm – das sind die Vorteile

Buchhaltungssoftware und dazugehöriges Buchhaltungsprogramm bieten dem Unternehmer eine Vielfalt an Vorteilen. Das wird anhand der folgenden Beispiele deutlich.

Aktueller Überblick in Echtzeit

Die digitale Buchhaltung gibt einen jederzeit aktuellen Überblick, vergleichbar mit dem Onlinebanking. Der einzelne Buchungsvorgang wird in Echtzeit verarbeitet und visuell angezeigt. Für automatisierte Buchungen wie Dauerauftrag und Lastschrift erfolgt die akustische Information per Kontowecker. Mit der digitalen Software hat der Unternehmer von jedem Ort und zu jeder Zeit Zugriff auf seine aktualisierte Buchhaltung. Einzige Voraussetzung ist das mit dem Internet verbundene Endgerät.

CRM-Einbindung

Mit einer individuell angepassten Software lässt sich die Buchhaltung direkt mit dem Firmen-CRM verknüpfen. Das Customer-Relationship-Management gehört als Kundenverwaltung zum Kernbereich des Unternehmens. Sämtliche Kundendaten stehen in einem engen Zusammenhang mit Buchhaltung und Rechnungswesen. In der digitalen Buchhaltung lassen sich die Kundendaten problemlos abspeichern und direkt mit Dokumenten wie Rechnungen oder Angeboten vernetzen. Per Suchfunktion werden Kundeninformationen, Kontaktdaten, Ansprechpartner, Zahlungen und anderes mehr mit einem Mausklick gefunden.

Flexibilität

Die digitale Buchhaltung wird grösstenteils papierlos abgewickelt; ausgedruckt wird nur das Allernötigste. Einzelne Zugriffsberechtigungen für Beschäftigte werden individuell entschieden und hinterlegt. Jeder Buchungsvorgang wird automatisch dokumentiert und sachlich zugeordnet. Dadurch sind Fehlerquellen weitestgehend ausgeschlossen. Die Flexibilität bestimmt sich nach der Ausgestaltung des Buchhaltungsprogramms.

Mahnwesen inklusive

Zu jeder Buchführung gehört als Teilbereich das Mahnwesen vom ersten freundlichen Reminder bis hin zum Mahnbescheid. Das digitale Mahnwesen in Echtzeit ist geradezu ein Muss für die effiziente Buchhaltung mit Liquiditätsplanung und Cashflow.

Zeitersparnis

Der Faktor Zeitersparnis wird mehr der Vollständigkeit halber genannt. Es ist eine systemrelevante Selbstverständlichkeit, dass die digitale Buchhaltung mit einer erheblichen Zeiteinsparung verbunden ist, und somit auch mit der Einsparung bei den Personal- und Verwaltungskosten.

Auch für die Landwirtschaft ist eine Buchhaltung Pflicht
Auch für die Landwirtschaft ist eine Buchhaltung Pflicht

Buchhaltungssoftware für Landwirtschaft und Vereine

Die ganz allgemeine Steuerpflicht gilt auch für Vereine und für die Landwirtschaft. Hier ist in aller Regel ein einfaches Buchhaltungsprogramm ausreichend.

Vereine sind grundsätzlich steuerpflichtig

Der Verein ist als juristische Person grundsätzlich steuerpflichtig. Er unterliegt der Gewinn- und Kapitalsteuer in demjenigen Kanton, in dem er seinen Sitz hat [Artikel 20 Absatz 1 Steuerharmonisierungsgesetz StHG]. Steuerbefreit ist der Verein, wenn er öffentlichen oder gemeinnützigen Zwecken gewidmet ist oder Kultuszwecke verfolgt [Art. 23 Abs. 1 lit. f und g StHG].

Landwirtschaft: wie für die übrigen Unternehmen von natürlichen oder juristischen Personen

Nach Artikel 58 DGB, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer erfolgt für landwirtschaftliche Betriebe die Einkommensermittlung nach denselben Regeln wie für die übrigen Unternehmen von natürlichen oder juristischen Personen.

Aus dieser Steuerpflicht ergibt sich die Buchführungspflicht und in der Folge davon die Benutzung des jeweiligen Buchhaltungsprogramms.

© KMU-Marketing-Blog.ch, Autorenteam – überarbeitet am 17.3.2025/ Andreas Räber

Ein einfaches Buchhaltungsprogramm für KMU – die Vorteile

Redaktionelle Leitung KMU-Marketing-Blog.ch

Andreas Räber ist Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten aus den Bereichen Beruf, Gesundheit, Wirtschaft, Natur und Leben. Er selbst, ist seit Jahren Anwender einer bewusst einfachen Buchhaltungssoftware. Er ist überzeugt, Einfachheit gewinnt auch hier. 

Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach

Das Thema Buchhaltung / Buchhaltungssoftware im Web

pinus-buchhaltungssoftware.ch: Einfaches und bewährtes Buchhaltungsprogramm für KMU

Buch-Tipps.ch: Buchhaltung für «grüne» Unternehmen

Andreas-Räber.ch: Wem haben wir eigentlich die Buchhaltung zu verdanken?

17.03.2025 0 Kommentare
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Rapid Prototyping: von begreifbaren Prototypen vor der Massenproduktion profitieren
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Rapid Prototyping: von begreifbaren Prototypen vor der Massenproduktion profitieren

von Autorenteam 20.11.2024
geschrieben von Autorenteam

Neue Produkte eröffnen Herstellern attraktive Marktchancen. Allerdings ist die klassische Produktentwicklung ein komplexer, langwieriger sowie riskanter Prozess. Glücklicherweise lässt sich dieser mit Rapid Prototyping (RP) optimieren. Wir skizzieren, wie das idealtypisch funktioniert und welche Vorteile sich für Hersteller ergeben. Zunächst aber wollen wir RP näher betrachten.

Die Themen im Überblick:

  • Was ist Rapid Prototyping genau?
  • Dank RP: der schnelle Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt
  • Die wichtigsten Vorzüge von Rapid Prototyping im Überblick
  • Fazit: Rapid Prototyping kann für Unternehmen den Unterschied machen
  • Mehr zum Thema Rapid Prototyping im Web ...
Was ist Rapid Prototyping genau?
Was ist Rapid Prototyping genau?

Was ist Rapid Prototyping genau?

Rapid Prototyping ist streng genommen keine einzelne Technik. Es handelt sich vielmehr um einen Sammelbegriff für bestimmte Technologien und Verfahren. Diese zielen darauf ab, dreidimensionale Prototypen schnell und kostengünstig herzustellen. Grundlage sind meistens digitale 3D-CAD-Daten.

Die schnelle Iteration von Designideen oder technischen Konzepten soll dabei in der Regel eine spätere Serienproduktion vorbereiten.

Oft kommen dabei Techniken zum Einsatz, bei denen das Auftragen von Materialien schichtweise erfolgt. Diese sind auch als additive Fertigungsverfahren bekannt. Besonders grosse Bedeutung haben in der Praxis in diesem Zusammenhang:

    • 3D-Druck
    • SLA (Stereolithografie)
    • SLS (selektives Lasersintern)

Welches dieser Verfahren die beste Wahl ist, hängt vom jeweiligen Anforderungsprofil ab.

Von der Idee zum Konzept bis hin zur Marktreife
Von der Idee zum Konzept bis hin zur Marktreife

Dank RP: der schnelle Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt

RP kommt im Rahmen der Produktentwicklung früher und umfassender zum Einsatz, als viele vermuten.

Um das zu verdeutlichen, skizzieren wir einen typischen Entwicklungsprozess.

1. Von der Idee zum Konzept mit Proof-of-Concept-Modellen

  • Die Produktentwicklung beginnt mit einer Idee, die potenzielle Marktbedürfnisse und Zielgruppen berücksichtigt.
  • Danach schliesst sich bereits die Konzeptphase an, in der nicht nur Skizzen, sondern auch Modelle entstehen.

Hier spielt RP erstmals eine Rolle – nämlich bei der Anfertigung erster Proof-of-Concept-Modelle. Diese sind oft vergleichsweise rudimentär gestaltet.

Das liegt daran, dass sie die Aufgabe haben, zunächst einmal nur die grundlegende Durchführbarkeit und Funktionsfähigkeit der Idee sowie des darauf aufbauenden Konzepts zu ermitteln.

Diese Modelle dienen dazu, die Machbarkeit und Marktattraktivität zu prüfen und Stakeholdern wie Investoren greifbare Beweise für das Potenzial der Idee zu liefern.

2. Die Validierung mithilfe von RP

Ist ein tragfähiges Konzept gefunden, beginnt die eigentliche Prototyping-Phase. Dabei gilt es zunächst, das optimale Fertigungsverfahren auszuwählen. Ist dieses gefunden, erfolgt die schichtweise Fertigung.

Ziel ist es dabei, funktionale Prototypen zu schaffen, die den Anforderungen des Endprodukts nahekommen.

In Validierungsphasen gilt es nun, Aspekte wie Design, Ergonomie und Funktionalität zu testen und sicherzustellen, dass vorab definierte Anforderungen, Spezifikationen und Zielsetzungen erfüllt sind.

3. Iterationen mit RP

Zeigen sich in den Validierungsphasen Schwachstellen, gilt es, Designs oder Funktionalitäten und möglicherweise sogar Konzepte und Ideen zu modifizieren.

Auf dieser Grundlage erfolgt die Erstellung optimierter Prototypen mittels RP. Der Vorgang wiederholt sich, bis die Ergebnisse zufriedenstellend ausfallen.

4. Technische Prototypen mit RP

Je nachdem, wie komplex das zu entwickelnde Produkt ist und wie gross die Originaltreue der bisherigen Prototypen ausfällt, existiert noch eine weitere Zwischenstufe. Dabei handelt es sich um sogenannte technische Prototypen. Diese stellen eine fortgeschrittene Entwicklungsstufe des jeweiligen Produkts dar.

Diese funktionsfähigen Prototypen verbinden die wichtigsten technischen und funktionalen Komponenten des Produkts.

Hier folgen weitere Tests unter möglichst realen Bedingungen. Fallen hier Schwachstellen auf, beginnt der skizzierte Zyklus mit weiteren Test- und Validierungsphasen von vorne.

5. Der Übergang zur Produktion

Bestehen die Prototypen alle Tests, steht die finale Produktionsfreigabe an. Auch hier finden teilweise noch RP-Prozesse statt.

So kommt es vor, dass möglichst seriennahe Modelle entstehen, um Produktionsprozesse zu optimieren oder Toleranzen zu verfeinern.

6. Der Schritt zur Marktreife

Sobald das entwickelte Produkt in hoher Produktionsqualität verfügbar ist, beginnt die Phase der Markteinführung. Selbst in diesem Stadium erfüllen die durch RP erstellten Modelle noch mehrere Funktionen. So dienen diese etwa den Marketing- und Vertriebsteams des Unternehmens als Demonstrationsobjekte.
Gleichzeitig überzeugen sie potenzielle Kunden durch ihre Greifbarkeit und Originaltreue.

Die wichtigsten Vorzüge von Rapid Prototyping im Überblick

    • Ergebnisoptimierung
    • Fehlerminimierung
    • Flexibilität
    • Kosteneffizienz
    • Geschwindigkeit
    • Greifbarkeit
    • Materialvielfalt
    • Originaltreue
    • Produkt- bzw. Produktionsqualität
    • Risikominimierung
    • Vielfältige Einsetzbarkeit

Ergebnisoptimierung

RP ermöglicht es, Entwicklungsprozesse und Produkte, die sich in der Entwicklungsphase befinden, kontinuierlich zu verbessern.

Das gelingt vor allem durch die Umsetzung von iterativen Änderungen auf Basis von Feedback in mehreren Validierungsphasen. So lassen sich Schwachstellen präzise identifizieren. Dies führt zu Produkten, die sowohl funktional als auch ästhetisch optimiert sind und den Anforderungen des Marktes besser entsprechen.

Fehlerminimierung

Einer der grössten Vorteile von RP ist die Möglichkeit, Fehler in frühen Entwicklungsphasen zu erkennen und zu korrigieren.

Funktions- und Belastungstests an physischen Modellen ermöglichen es, Schwachstellen zu lokalisieren, bevor sie hohe Kosten in der Produktion verursachen. Das minimiert die Wahrscheinlichkeit für mangelhafte Produkte und kostspielige Rückrufaktionen nach der Markteinführung.

Flexibilität

RP bietet eine aussergewöhnliche Flexibilität. Änderungen am Design lassen sich hier nämlich besonders einfach umsetzen.

So können Entwickler verschiedene Designansätze ausprobieren und sofort evaluieren. Diese Flexibilität erleichtert es auch, sich an wechselnde Anforderungen des Marktes oder der Zielgruppe anzupassen.

Geschwindigkeit

Dank moderner Technologien lassen sich mit RP Modelle innerhalb weniger Tage oder Stunden erstellen.

Diese Schnelligkeit beschleunigt den gesamten Entwicklungsprozess erheblich und verkürzt die Zeit bis zur Marktreife. Das ist oft ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten und ermöglicht die Abschöpfung von Überrenditen bei wenig preissensitiven Nachfragern.

Greifbarkeit

RP liefert immer ein greifbares Modell. Das ist ein wichtiger Vorzug.

Denn ein physischer Prototyp vermittelt ein besseres Verständnis für das Produkt als ein digitales Modell.

Kunden, Investoren oder Partner können das Produkt dadurch direkt erleben, seine Funktionen prüfen und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge äussern.

Kosteneffizienz

Mit RP senken Unternehmen gleich in mehrfacher Hinsicht ihre Kosten. So erhalten sie bereits für wenig Geld und ohne grosse Vorabinvestition aussagekräftige Prototypen.

Gleichzeitig lassen sich mit minimalem finanziellem Aufwand in der Prototyping-Phase potenzielle Fehler beheben oder Anpassungen vornehmen. Zudem ist RP durch Innovationen und Effizienzsteigerungen in den letzten Jahren immer kostengünstiger geworden.

Materialvielfalt

Im Rahmen von RP lassen sich eine Vielzahl von Materialien nutzen.

Das reicht von unterschiedlichen Kunststoffen und Metallen bis zu speziellen Verbundwerkstoffen. Je nach dem spezifischen Anforderungsprofil ist es so möglich, Materialeigenschaften wie Flexibilität, Härte oder Transparenz zu simulieren.

Dies ermöglicht es, Prototypen zu erstellen, die den Materialeigenschaften des Endprodukts sehr nahekommen.

Originaltreue

Die hohe Präzision moderner RP-Verfahren sorgt dafür, dass Prototypen dem finalen Produkt in Bezug auf Form, Funktion und Materialeigenschaften stark ähneln.

Diese Originaltreue erleichtert es, Designentscheidungen zu treffen und das Produkt unter realistischen Bedingungen zu testen. Das wiederum stellt sicher, dass Endprodukte den Erwartungen der Entwickler sowie der Zielgruppe entsprechen.

Produkt- bzw. Produktionsqualität

Nicht nur die Produktionsqualität der Prototypen hat in den letzten Jahren durch verbesserte RP-Techniken sukzessive zugenommen. Auch die Produktqualität profitiert von RP.

Denn die iterative Entwicklung und umfassende Tests steigern die Qualität des Endprodukts deutlich. So lässt sich praktisch jedes Detail immer weiter qualitativ verbessern – von der Benutzerfreundlichkeit über die Ergonomie bis zur Haltbarkeit des Produkts.

Risikominimierung

Die Entwicklung von neuen Produkten ist oft riskant. RP minimiert die Risiken, die mit der Markteinführung eines unzureichend getesteten Produkts verbunden sind. Die Möglichkeit, bei funktionsfähigen Prototypen umfassende Tests in mehreren Validierungsphasen durchzuführen, sorgt dafür, dass sich technische, funktionale und ästhetische Mängel frühzeitig entdecken lassen.

Dies schafft wiederum Sicherheit für Unternehmen und verhindert auch einen potenziellen Imageschaden durch Produktmängel.

Vielfältige Einsetzbarkeit

RP besticht durch eine vielseitige Einsetzbarkeit. Das bezieht sich nicht nur auf den eigentlichen Entwicklungsprozess, wo es beispielsweise dafür dient, Proof-of-Concept-Modelle oder anspruchsvolle technische Prototypen zu realisieren.
Die Technik ist auch in einer Vielzahl von Bereichen einsetzbar. Das reicht von der Automobil- und Luftfahrtindustrie bis hin zu Konsumgütern und Medizinprodukten.
RP unterstützt dabei sowohl einfache Designprojekte als auch komplexe technische Entwicklungen.

Fazit: Rapid Prototyping kann für Unternehmen den Unterschied machen

RP ist eine Schlüsseltechnologie in der modernen Produktentwicklung. Diese lässt sich gleich in mehreren Phasen des Produktentwicklungsprozesses einsetzen. Zudem hilft sie dabei, bessere Produkte zu günstigeren Preisen zu realisieren. Dafür benötigen Unternehmen allerdings einen kompetenten Partner. Dieser muss nicht nur die nötige Technik bereitstellen, sondern auch über das erforderliche Know-how und Erfahrung im Bereich RP verfügen. Dann steht Fortschritten bei der Produktentwicklung nichts mehr im Wege.

© kmu-marketing-blog.ch, 20.11.2024, Autorenteam

 

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